Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen
Wohin mit all dem Geld? Private Banking in Tschechien
Hat der Kommunismus dem Unternehmertum in Tschechien ein für alle Male den Garaus gemacht? Keineswegs! Direkt nach der Samtenen Revolution verwirklichten Viele ihre
Ideen in einer eigenen Firma, manche im großen, manche im kleinen Stil.
Wer auf der sicheren Seite bleiben wollte und dennoch Lust auf Karriere
hatte, stieg bei den großen ausländischen Firmen ein, die auf den Markt
strömten. Jetzt, 17 Jahre später, sind die Geschäftstüchtigen unter ihnen
bereits so wohlhabend, wie ihre westlichen Kollegen, manchmal sogar noch
wohlhabender. Und damit sind sie die idealen Kunden für einen Sektor der
Banken, der bisher noch unterentwickelt ist: das Private Banking. Renate
Zöller erklärt, worum es geht.
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Tschechische Banken verbuchen Rekordgewinne - Tschechien und Sachsen verfolgen neues Konzept
Die Banken in Tschechien haben von ihrer Privatisierung, die in der zweiten
Hälfte der 90er Jahre vollzogen wurde, sehr profitiert. In wirtschaftlicher
Hinsicht profitieren auch Tschechien und Sachsen immer mehr von ihrer guten
Zusammenarbeit, die in Zukunft jedoch nach einem neuen Konzept fortgesetzt
werden soll.
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Zwei Jahre EU-Mitgliedschaft: Befürchteter Preisanstieg ist ausgeblieben
Am 1. Mai beging Tschechien den zweiten Jahrestag seines Beitritts zur
Europäischen Union. Im Vorfeld des Beitritts war intensiv über die
bevorstehenden Auswirkungen einer EU-Mitgliedschaft diskutiert worden.
Viele Hoffnungen, aber auch viele Ängste wurden damals geäußert. "In
der EU wird alles teurer", konnte man etwa häufig hören. Ob diese
Befürchtung bestätigt wurde, das weiß Gerald Schubert.
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Hochwasser und Vogelgrippe: Kein Problem im Tourismus, aber Sorgen in der Landwirtschaft
Während die Tourismusbranche in Tschechien trotz Hochwasser und Vogelgrippe
weiter boomt, haben andere Bereiche wie die Landwirtschaft oder die
Chemische Industrie unter deren Folgen stark zu leiden. Insbesondere die
Geflügelproduzenten haben es jetzt schwer, ihre Produkte an den Mann zu
bringen.
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Wochenschau
Vogelgrippe, Streit zwischen Premier und Präsident und neue
Wirtschaftsdaten - den Überblick über die wichtigsten Meldungen der
vergangenen Tage hat Thomas Kirschner zusammengestellt.
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Tiger in Europa: Tschechien verzeichnet 2005 überraschend hohes Wirtschaftswachstum
Tschechien konnte im vergangenen Jahr ein überraschend gutes
Wirtschaftswachstum von sechs Prozent verzeichnen und lag damit deutlich
über dem EU-Durchschnitt von 1,6 Prozent.
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Wirtschaftswachstum: Tschechischer Anteil höher als EU-Durchschnitt
Die Europäische Union hat noch keine eigenständige Verfassung, tritt
außenpolitisch noch zu häufig nicht mit einer Stimme auf und hat auch
sonst noch nicht die gesellschaftlich-kulturelle Klammer gefunden, die
alle EU-Bürger fest zusammen hält. Daher wird bei Diskussionen um das Für
und Wider der EU noch stets der wirtschaftliche Aspekt hervorgehoben. Die
Wirtschaftszahlen, die jüngst das Statistikamt Eurostat veröffentlicht
hat, lassen jedoch auch kaum Beifall zu. Lothar Martin nennt die neuesten
Zahlen zum europäischen Wirtschaftswachstum und zum tschechischen Anteil
im Verbund der 25 Mitgliedsstaaten.
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Tschechien seit Dienstag ein entwickeltes Industrieland
Die Tschechische Republik zählt seit Dienstag offiziell zu den entwickelten
Industrieländern, und zwar im Rahmen der Weltbank. In diesen Rang wurde sie
höchstpersönlich von Weltbankchef Paul Wolfowitz bei einem feierlichen
Zeremoniell in Prag erhoben.
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Historischer Kursrekord für tschechische Krone
Die vergangene Woche hat wieder einmal einen neuen Kursrekord für die
tschechische Währung gebracht: 28,22 Kronen für einen Euro, das bedeutete
aus tschechischer Sicht ein historisches Kursmaximum. Mit anderen Worten:
So billig war der Euro hierzulande noch nie. Mehr dazu von Gerald
Schubert:
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Tschechische Krone gewinnt an Wert - Pendolino verliert an Vertrauen
Die tschechische Wirtschaft boomt, und die Landeswährung profitiert davon.
Denn längst hat sich die Tschechische Krone als eine stabile Größe
etabliert, die ihren Wert dank der wirtschaftlichen Attraktivität des
Heimatlandes in den vergangenen Jahren Stück für Stück gesteigert hat.
Mitte vorigen Jahres aber dann der große Quantensprung: Noch im Juli wurde
ihr Kurs konstant bei über 30 Kronen je Euro gehandelt, danach aber - auf
der Basis einer äußerst positiven Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts -
stieß sie tief in den 29er-Bereich vor und wurde seitdem nie wieder
schlechter als mit einem Kurs von 29,8 Kronen je Euro bewertet.
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