Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen
Der erweiterte Heimmarkt - Michael Angerer, Handelsdelegierter aus Österreich
Michael Angerer ist Handelsdelegierter der österreichischen
Wirtschaftskammer und damit auch Handelsrat der österreichischen Botschaft
in Prag. Als solcher kümmert er sich um die tschechisch-österreichischen
Wirtschaftsbeziehungen, berät Unternehmen auf ihrem Weg über die Grenze
und versucht so, die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern
voranzubringen. Gerald Schubert hat Angerer in seinem Prager Büro besucht. mehr...
Arbeitslosigkeit als Wahlkampfthema in Tschechien
Ende Dezember hat die Zahl der Arbeitslosen in Tschechien erneut die Grenze
von einer halben Million überschritten und die Arbeitslosenrate ist damit
auf 8,9 Prozent angestiegen. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das,
dass im Vergleich zum vorangehenden Monat bei den Arbeitsämtern insgesamt
rund 20 000 Menschen zusätzlich als arbeitslos gemeldet waren. Kein
Wunder, dass die tschechischen Politiker, die sich mitten im Wahlkampf
befinden, dieses Thema in den vergangenen Tagen aufgegriffen haben und
seither eine Verbesserung der Lage auf dem heimischen Arbeitsmarkt
versprechen.
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Niedrigere Inflation, höhere Lebensmittelpreise
Die Preise in Tschechien sind im Dezember nur unerheblich gestiegen: die
Inflationsrate betrug im letzten Monat des Jahres 2,2 Prozent, im gesamten
vergangenen Jahr rund 1,9 Prozent. Details von Bara Prochazkova.
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Tschechien auf der Überholspur: Wahlkampfschlager Wirtschaftswunder?
Das Wahljahr 2006 begann - was die politische Agenda betrifft - wie üblich
mit der Neujahrsansprache des Präsidenten. Nur einen Tag später war es
dann der Finanzminister, der sich im Scheinwerferlicht der Medien sonnte.
Und zwar aus einem für ihn durchaus positiven Anlass. Das Budgetdefizit
2005 ist nämlich nicht nur niedriger als im Jahr zuvor, sondern - und das
ist die größere Überraschung - auch viel niedriger als geplant. Für die
Regierung kein schlechter Start. Oder etwa doch? Gerald Schubert war auf
der Pressekonferenz des Finanzministers und hat sich auch nach Reaktionen
umgehört.
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Wochenschau
Wir blicken zurück auf eine Woche mit zum Teil streitgeladenen Themen:
Angefangen mit dem Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine sorgte auch
ein weiterer Streit zwischen dem tschechischen Gesundheitsministerium und
der Apothekerlobby für geschlossene Apotheken. Dies und noch vieles mehr
bestimmte die erste Woche des neuen Jahres.
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Tschechische Fluggesellschaft CSA unter neuer Führung
Die Tschechische Fluggesellschaft CSA erwartet ein Wechsel an der
Führungsspitze. Der bisherige Direktor Jaroslav Tvrdik nämlich wird den
Chefsessel verlassen und soll auf Wunsch von Premierminister Jiri Paroubek
zum Wahlkampfmanager der Sozialdemokraten werden. Bara Prochazkova
berichtet.
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Erfreuliche Budgetbilanz 2005: Defizit weit geringer als geplant
Für die tschechische Wirtschaft begann das neue Jahr mit einer überaus
erfreulichen Nachricht: Das Budgetdefizit 2005 ist nicht nur niedriger als
im Jahr zuvor, sondern - und das ist die größere Überraschung - auch
niedriger als geplant. Einzelheiten erklärte Finanzminister Bohuslav
Sobotka am Dienstag auf einer Pressekonferenz, Gerald Schubert war dabei. mehr...
Russisch-ukrainischer Erdgas-Streit ohne Auswirkungen für Tschechien
Im Streit um höhere Erdgaspreise hat Russland der Ukraine zu Neujahr
buchstäblich den Gashahn zugedreht. Ein nicht ganz unproblematisches
Unterfangen, wie sich gezeigt hat - schließlich ist die Ukraine für die
russischen Erdgasexporte nach Westeuropa das wichtigste Transitland.
Während es in vielen europäischen Staaten vorübergehend zu massiven
Ausfällen bei den Gaslieferungen kam, war Tschechien nicht betroffen.
Thomas Kirschner berichtet. mehr...
Wirtschaftliche Perspektiven für das Jahr 2006
Das Jahresende naht und mit ihm einige wirtschaftliche Veränderungen, die
ab dem 1. Januar 2006 in Kraft treten.
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Staatlich regulierte Mieten sollen schrittweise erhöht werden
Wer sich in Tschechien ein wenig nach Mietpreisen umhört, der wird schnell
auf ein enormes Gefälle stoßen: auf der einen Seite minimale regulierte
Mieten staatlicher Wohnungen - eine Erbschaft des Kommunismus -, auf der
anderen gesalzene Preise auf dem freien Wohnungsmarkt. Für eine
Angleichung soll eine Gesetzesvorlage der tschechischen Regierung sorgen,
der am Dienstag das Abgeordnetenhaus grünes Licht gegeben hat. Er sieht
vor, dass die Mietpreise für die 20 Prozent Wohnungen in Gemeindebesitz ab
1. Januar 2007 pro Jahr durchschnittlich um 14 Prozent erhöht werden. mehr...


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