Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen

Umweltministerium stimmt der Modernisierung des Kohlekraftwerkes Prunéřov II zu

29-04-2010 15:31 | Daniel Kortschak

Kohlekraftwerk Prunéřov (Foto: Petr Štefek, www.wikimedia.org) Es war einer der großen Aufreger der ersten Monate des Jahres 2010. Die Modernisierung des nordböhmischen Kohlekraftwerkes Prunéřov. Umweltverbände und die Grünen kämpften erbittert gegen das vom Stromkonzern ČEZ eingebrachte Projekt. Wegen angeblichen Drucks von Seiten des mehrheitlich staatlichen Stromriesen auf die Übergangsregierung Fischer hatten die Grünen zuletzt sogar ihre Minister aus dem Expertenkabinett abgezogen. Am Donnerstag hat das nun von der bürgerdemokratischen Politikerin Ruth Bízková geführte Umweltressort seinen Standpunkt im laufenden Umweltverträglichkeitsverfahren abgegeben.   mehr...

Entlassungen bei Firma OP Prostějov treffen besonders Leute aus Jeseník hart

29-04-2010 15:31 | Lothar Martin

Die globale Krise erschüttert immer mehr auch traditionelle Industriezweige in Tschechien. Nach der Flugzeugindustrie, der Glas- und der Porzellanproduktion steckt nun die Textilindustrie in großen Nöten. Wegen steigender Verluste entlässt zum Beispiel die größte Bekleidungsfirma des Landes, OP Prostějov, bis zum Monatsende zwei Fünftel ihrer Mitarbeiter. Darüber hinaus droht dem einstigen Bekleidungsriesen die Insolvenz.   mehr...

Kritische Haushaltslage Tschechiens lässt den Euro in weite Ferne rücken

26-04-2010 17:24 | Robert Schuster

Um die tschechischen Staatsfinanzen ist es seit langem nicht gut bestellt. Erst kürzlich warnte die Europäische Kommission, Tschechien könnte der finanzielle Kollaps drohen, sollten die Verantwortlichen nicht bald etwas unternehmen. Und nicht zuletzt scheint auch die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung in weite Ferne zu rücken.   mehr...

DTIHK-Umfrage: Firmen kritisieren fehlende politische Stabilität in Tschechien

14-04-2010 18:11 | Lothar Martin

Gebäude der DTIHK (Foto: www.dtihk.cz) Der Wirtschaftsstandort Tschechien ist nach wie vor attraktiv. In besonderem Maße auch für deutsche Firmen. Im internationalen Konkurrenzkampf aber müssen sich die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder Tag für Tag aufs Neue bewähren. Die von der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) schon traditionell durchgeführte Konjunkturumfrage liefert dafür stets zu Beginn des Frühjahrs eine aktuelle Standortbestimmung. Über mehrere Aspekte der diesjährigen Umfrage, die Ende März veröffentlicht wurde, hat Radio Prag mit dem Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation bei der Kammer, Sebastian Holtgrewe, gesprochen.   mehr...

Mikronesien, ein böhmisches Kohlekraftwerk und der Kampf gegen Klimawandel

30-03-2010 17:59 | Till Janzer

Die tschechische Regierung wackelt. Die Grünen haben die Unterstützung für das Übergangskabinett aufgekündigt, seit dem Wochenende drohen die Bürgerdemokraten mit einem Boykott durch die von ihnen nominierten Minister, und Premier Fischer versucht zu beschwichtigen. Eine Regierungskrise mag zwar knapp zwei Monate vor den Wahlen keine wirkliche Bedrohung für politische Stabilität in Tschechien sein, aber die Erschütterung ist durchaus groß. Hintergrund all dessen ist der Streit um das Kohlekraftwerk Prunéřov II am Rande des Erzgebirges. Wegen des Kraftwerks war der von den Grünen nominierte Umweltminister Dusík zurückgetreten und am Montag aus Loyalität auch noch Michael Kocáb als zweiter von den Grünen nominierter Minister. Doch worum geht es beim Streit um das Kohlekraftwerk Prunéřov?   mehr...

Abgeordnete novellieren Solarstrom-Gesetz – Umweltverbände zufrieden

18-03-2010 15:28 | Till Janzer

Foto: Europäische Kommission Tschechien hat zuletzt beim Solarstrom einen unglaublichen Boom erlebt. Es wurden immer weitere Solaranlagen geplant - mit einer Gesamtleistungskraft von sage und schreibe 8000 Megawatt. Das ist das Vierfache des Atomkraftwerks Temelín. Der Haken dabei: Viele der Anlagen gelten als reine Spekulationsprojekte und werden wohl niemals ans Netz gehen. Ein Gesetz, das nun vom Abgeordnetenhaus gebilligt wurde, soll wieder Ordnung in den Solarmarkt bringen.   mehr...

Präsident Klaus: Staat muss Schulden abbauen ohne Steuern zu erhöhen

17-03-2010 14:10 | Lothar Martin

Der tschechische Präsident Václav Klaus (Foto: ČTK) Unter den unzähligen Treffen von Ökonomen, Unternehmern und Politikern, die tagtäglich in Prag stattfinden, gehört das so genannte Žofínské fórum zu den am meisten beachteten. Am Dienstag feierte das Forum, das im gleichnamigen Palais auf der Slawischen Insel veranstaltet wird, seine 100. Auflage. Und wie es sich für ein solches Jubiläum gehört, musste auch ein Stargast her. Es war kein Geringerer als Staatspräsident Václav Klaus, der das Forum nutzte, um eine weitere Grundsatzrede zu Politik und Wirtschaft zu halten.   mehr...

Abgeordnete setzen Mehrwertsteuer-Novelle und Verkaufsverbot für Flughafen durch

10-03-2010 15:06 | Lothar Martin

Flughafen Ruzyně Am Dienstag hat das tschechische Abgeordnetenhaus über zwei strittige Gesetzentwürfe entschieden. Es handelte sich um eine Novelle zum Mehrwertsteuergesetz und das Gesetz über das Verbot zum Verkauf des Prager Flughafens, die beide verabschiedet wurden. Dank der Änderung zum Mehrwertsteuergesetz wurde der drohende Streik der Transportgewerkschaften abgewendet.   mehr...

Arbeitslosenquote in Tschechien auf knapp zehn Prozent gestiegen

09-03-2010 15:37 | Lothar Martin

Wirtschafts- und Sozialexperten hatten es schon 2009 vorausgesagt: Die Arbeitslosigkeit in Tschechien dürfte sich in diesem Jahr um die zehn Prozent bewegen. Gleich zu Beginn des Jahres traten die Prognosen ein: Im Januar lag die Arbeitslosenquote bei 9,8 Prozent, im Februar kletterte sie um einen weiteren Prozentpunkt auf jetzt 9,9 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Juli 2004, als die aktuelle Berechungsmethode in Tschechien eingeführt wurde.   mehr...

Experten-Urteil: Tschechien steht vor keinem Staatsbankrott, aber...

17-02-2010 14:36 | Lothar Martin

In der Eurozone reißen die Negativ-Schlagzeilen über die kritische Haushaltslage einiger Mitgliedsländer nicht ab. „Die Angst geht um - Wer ist der nächste?“, titelten einige Tageszeitungen aufgrund des Staatsbankrotts in Griechenland oder der Finanzprobleme in Spanien. Angesichts dieser Szenarien malen auch in Tschechien einige Politiker und Ökonomen bereits den Teufel an die Wand. Zu recht oder nur übertrieben populistisch?   mehr...

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