Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen
Weltwirtschaftskrise der 30er: Die Tschechoslowakei traf es besonders hart
Vor fast genau 70 Jahren brach die Börse in New York zusammen. Am 24.
Oktober 1929 begann damit die Weltwirtschaftskrise. Von der Krise besonders
geschädigt wurde die damalige Tschechoslowakei. Warum war dies so? Was
unternahm die damalige Regierung dagegen? Wie weit lässt sich die damalige
Krise mit der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise vergleichen?
mehr...
ČSA speckt ab: Erste Entlassungen und drastische Gehaltskürzungen
Die tschechische Fluggesellschaft ČSA soll endlich raus aus den
Turbulenzen. Das verschuldete staatliche Unternehmen steckt mitten in der
Privatisierung und am Anfang seiner Umstrukturierung. Vor einer Woche gab
das Konsortium Travel Service / Unimex Group sein Angebot zum Kauf der
Airline ab. Am Montag hat der Aufsichtsrat von ČSA drastische Einsparungen
im Unternehmen bekannt gegeben.
mehr...
Finanzminister Janota: weitere Sparpakete unumgänglich
Nach einigem parteipolitischen Hickhack hat es schließlich das Parlament
passiert: Das Sparpaket zum Staatshaushalt 2010. Und auch das eigentliche
Budgetgesetz für das nächste Jahr dürfte in Kürze den Segen der
Abgeordneten bekommen. Damit ist das drohende Rekord-Defizit von
umgerechnet fast neun Milliarden Kronen abgewendet. Doch Finanzminister
Eduard Janota warnt: Damit ist es nicht getan. Auch in den kommenden Jahren
muss Tschechien den Gürtel enger schnallen.
mehr...
Abgeordnetenhaus billigt das Haushalts-Sparpaket
Am Freitag kurz nach Mittag hat das Abgeordnetenhaus das Sparpaket zum
Haushalt 2010 gebilligt. Das Ergebnis fiel mit 163 zu 26 Stimmen zwar
deutlich aus, aber man kann dennoch mit Fug und Recht von einer schweren
Geburt sprechen: Der Annahme der Sparpläne der Regierung war ein nahezu
endloses Gezerre zwischen den Parlamentsparteien voran gegangen. Patrick
Gschwend im Gespräch mit Daniel Kortschak, der die Debatte im
Abgeordnetenhaus verfolgt hat.
mehr...
Regierung einigt sich auf umfassendes Sparpaket
Wird es auf 230 Milliarden Kronen, also etwas über neun Milliarden Euro
klettern oder nicht? Die Rede ist vom Defizit des tschechischen
Staatshaushalts im Jahr 2010. Die Regierung versucht das Rekorddefizit mit
einem drastischen Sparpaket zu verhindern. Doch die Verhandlungen darüber
haben sich bisher alles andere als einfach gestaltet. Am Montag stand eine
neue Verhandlungsrunde auf dem Programm der Kabinettssitzung. Lothar Martin
im Gespräch mit Daniel Kortschak, der für Radio Prag auf der
Regierungs-Pressekonferenz war:
mehr...
ČSA hat neuen Aufsichtsrat – Gewerkschaften zeigen sich gesprächsbereit
In der noch-staatlichen Fluggesellschaft ČSA brodelt es gewaltig. Seit
Wochen erschweren Streitigkeiten zwischen Unternehmensführung und den
Gewerkschaften eine Umstrukturierung der angeschlagenen ČSA. In den
vergangenen Tagen eskalierte der Konflikt – nicht zum ersten Mal. Nun
allerdings rollten die ersten Köpfe. Neue Kräfte sollen den Karren aus
dem Dreck ziehen.
mehr...
Nationaler Wirtschaftsrat: Reformen durchführen und kräftig sparen
Ungewöhnliche Zeiten machen auch ungewöhnliche Maßnahmen erforderlich.
Wegen der Krise hatte Ex-Premier Mirek Topolánek zu Jahresbeginn den
Nationalen Wirtschaftsrat der Regierung (NERV) einbestellt. Der Rat,
bestehend aus zehn Wirtschaftsweisen, war nach dem Sturz des Kabinetts
Topolánek im Frühjahr etwas in Vergessenheit geraten. Am Montag hat er
sein Wirken nun ganz eingestellt – nicht aber ohne mit seinem
Abschlussbericht eine letzte große Notiz zu hinterlassen.
mehr...
Übergangskabinett von Jan Fischer schnürt Sparpaket
Die Sondersitzung des Kabinetts am Mittwoch ist anders ausgefallen als
ursprünglich von Premier Jan Fischer und Finanzminister Eduard Janota
vorgesehen war. Die Minister haben einen Haushaltentwurf gebilligt, der ein
Defizit von 230 Milliarden Kronen, fast neun Milliarden Euro vorsieht. Der
Talfahrt der tschechischen Wirtschaft will jetzt das Übergangskabinett mit
einem zusätzlichen Sparmaßnahmenpaket entgegenwirken.
mehr...
Tschechiens Landwirte leiden unter niedrigen Preisen und Subventionsabbau
In Tschechien sind die Lebensmittelpreise derzeit so niedrig wie schon
lange nicht mehr. Sehr zur Freude der Verbraucher. Händler und Landwirte
hingegen sind darüber nicht begeistert. Vor allem die Landwirte haben mit
dieser und anderen Folgen der Wirtschaftskrise stark zu kämpfen.
mehr...
Regierungsplan: Mit Gesetzesänderungen das Haushaltsdefizit reduzieren
Wie wir Sie in unseren vorherigen Sendungen bereits informiert haben, droht
der tschechischen Staatskasse ein Rekorddefizit von umgerechnet fast neun
Milliarden Euro. Die Regierung versucht nun, den finanziellen Kollaps mit
legislativen Änderungen zu verhindern.
mehr...
+1
+10




