Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen
…wie in schlechten Zeiten – Tschechien und Deutschland sind Schlusslichter der IWF-Prognose
Die Menschen gewöhnen sich fast daran: Die Zukunftsprognosen werden immer
dramatischer. Doch die konkreten Zahlen schockieren jedes Mal von Neuem.
200 Milliarden Kronen, so die jüngste Defizitprognose. Tschechien erwartet
der größte Wirtschaftseinbruch in seiner Geschichte. Zumindest wenn man
dem Internationalen Währungsfonds glauben darf.
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Šrotovné – die Verschrottungsprämie: nicht nur für Autos
Lange abgelehnt, hält sie nun auch in Tschechien Einzug: Die
Abwrackprämie. Über die für Pkw haben wir bereits berichtet. Neu ist,
dass nun auch für den Austausch von alten Elektrogeräten finanzielle
Vorteile angeboten werden. Eine Maßnahme, die – wie schon die
Verschrottungsprämie für Pkw – für einiges an Diskussionen sorgt.
Christian Rühmkorf sprach mit Daniel Kortschak, der die Debatte verfolgt
hat.
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EBC*L hilft europäische Lücken in BWL zu schließen – Schon 300 Absolventen in Tschechien
In einem funktionierenden Unternehmen muss auch die Kommunikation stimmen.
Kurz: Alle Mitarbeiter müssen die Firmenphilosophie kennen und
verinnerlichen, um sie auch umsetzen zu können. Studien haben aber
ergeben, dass dafür bei den meisten Beschäftigten das nötige
betriebswirtschaftliche Grundwissen fehlt. Um das zu ändern, wurde vor
sechs Jahren der Europäische Wirtschaftsführerschein eingeführt.
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Tschechiens Wirtschaft auf der Talsohle angelangt
Der Internationale Währungsfonds sagt voraus, dass die tschechische
Wirtschaft 2009 um 1,3 Prozent schrumpfen wird. Mit dieser Prognose steht
der IWF nicht allein da. Das tschechische Finanzministerium schätzt die
Entwicklung der heimischen Wirtschaft sogar noch kritischer ein. Es
rechnet
für dieses Jahr mit einem Minus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ende 2008 hatten beide Institutionen noch ein Wachstum vorhergesagt. Die
aktualisierten Prognosen spiegeln den Abwärtstrend wider, der die
tschechische Wirtschaft im letzten Quartal 2008 erfasst hat. mehr...
Morgen, morgen, nur nicht heute – die Verschrottungsprämie in Tschechien
Die noch amtierende Regierung von Mirek Topolánek und die oppositionellen
Sozialdemokraten haben sich auf ein neues Maßnahmenpaket zur Belebung der
Wirtschaft geeinigt. Auf Vorschlag der Sozialdemokraten enthält das
Krisenpaket auch eine Verschrottungsprämie. Die Prämie von 30 000 Kronen
soll nur beim Kauf von Neuwagen im Wert von bis zu 500 000 Kronen
ausgezahlt werden, der Käufer muss gleichzeitig einen über 10 Jahre alten
Pkw entsorgen. Kommen könnte die Prämie frühestens im Herbst. Ob sie die
tschechische Wirtschaft dann noch braucht, darüber lässt sich streiten.
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Informeller Ecofin-Gipfel in Prag
Beinahe untergegangen im Gipfel-Marathon an diesem Wochenende ist das
informelle Treffen der EU-Wirtschafts- und Finanzminister, kurz Ecofin. Am
Freitag und am Samstag tagten sie in Prag. Wir haben am Freitag berichtet.
Hauptthema des Treffens waren die Ergebnisse des G-20-Gipfels der 20
größten Industrienationen der Welt in London und die Reaktion der EU
darauf. Wir fassen noch einmal ausführlich zusammen.
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Mibrag-Geschäftsführer: Wir sind froh, ČEZ und J&T als neue Anteilseigner zu haben
In der gegenwärtigen Krise sind potente Geldgeber mehr denn je gefragt.
Egal, in welcher Währung sie zahlen und investieren. Zu ihnen gehören der
tschechische Energiekonzern ČEZ und die slowakische Finanzgruppe J&T.
Beide haben Ende Februar die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft
gekauft.
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Automobilhersteller TPCA: Krisenmanagement durch Anpassung des Tempos
Im Januar waren die Aussichten für die PkW-Hersteller in Tschechien noch
ziemlich trüb. Seither haben mehrere Länder, darunter Deutschland und
Frankreich, die Abwrackprämie eingeführt. Das hat besonders die
Nachfrage
nach Kleinwagen angeschoben. Über den Aufwind beim größten
einheimischen
PkW-Hersteller, bei Škoda in Mladá Boleslav / Jungbunzlau, haben wir
kürzlich berichtet. Ein weiterer Autobauer mit großer Produktionsstätte
in Tschechien ist die Firma TPCA, das Gemeinschaftsunternehmen von
Toyota-Peugeot-Citroën. Welche Strategien der Krisenbewältigung wendet
TPCA an? mehr...
Porzellanproduktion in Karlsbad gerettet – neue Eigner gefunden
In Zeiten der globalen Wirtschaftskrise ist dies eine Nachrichten mit
Seltenheitswert: Unternehmen gerettet! Alle Produktionsstätten der in
Insolvenz geratenen Firma „Karlovarský porcelán“ (Karlsbader
Porzellan) haben mittlerweile einen Käufer gefunden. Martina
Schneibergová hat dazu mit Till Janzer gesprochen.
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Umfrage: Trotz schlechter Wirtschaftslage, Tschechien bleibt attraktiver Standort
Einen solch rasanten Umschwung der Wirtschaftslage, wie er mit der Krise
auch in Tschechien ausgelöst wurde, hätten sich die Experten der
Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) vor einem Jahr
noch schwer vorstellen können. Im März 2008 präsentierten sie stolz die
Ergebnisse ihrer neunten Konjunkturumfrage. Zu welcher Einschätzung aber
sind die deutschen Unternehmen in Tschechien jetzt gekommen? Die aktuelle
Umfrage förderte es zu Tage.
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