Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen
ČNB-Bericht: Tschechiens Finanzsystem ist robust und krisengewappnet
Am Dienstag hat die Tschechische Nationalbank (ČNB) zum fünften Mal einen
Bericht zur Stabilität des tschechischen Finanzsystems vorgelegt. Noch nie
aber wurde diesem Bericht mit so großer Erwartung entgegen gesehen wie in
diesem Jahr. Der Grund ist klar: die Finanz- und Wirtschaftskrise hat alle
verunsichert. Der Generalgouverneur der Zentralbank, Zdeněk Tůma, aber
gab Entwarnung: Der tschechische Bankensektor ist widerstandsfähig!
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Energiemix in Tschechien: Photovoltaik boomt derzeit wie nie zuvor
Die Bedeutung und das Marktpotenzial von erneuerbaren Energien –
insbesondere der Solarenergie – nehmen in der Tschechischen Republik
ständig zu. Um die EU-Ziele für Strom- und Wärmeerzeugung aus
erneuerbaren Energien zu erreichen, muss in Tschechien noch einiges
geschehen. Reserven gibt es auf allen Gebieten, doch gerade der Bereich
Photovoltaik spielt im tschechischen Energiemix eine immer größere
Rolle. mehr...
Tschechien setzt verstärkt auf Atomkraft – daheim und als Auslandspartner
Im Energiemix der Zukunft setzt Tschechien weiter verstärkt auf die
Atomkraft. Sie sei die einzige Alternative zu Kohle oder Gas, sagte Premier
Jan Fischer am Freitag in Prag. Und wie als demonstrative Bestätigung für
diese Aussage unterzeichneten die slowakische Staatsfirma Javys und der
tschechische Energiekonzern ČEZ am selben Tag einen Vertrag über die
gemeinsame Nutzung und Erweiterung des slowakischen Atomkraftwerks
Jaslovské Bohunice.
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Umfrage der Außenhandelskammern: Unternehmen wollen Euro in Tschechien
Tschechien ist für deutsche Investoren das attraktivste Land in Mittel-
und Osteuropa. Dies ergab eine Umfrage der deutschen Außenhandelskammern
in 18 Ländern der Region. Rund 900 deutsche Unternehmen aus Industrie,
Handel und dem Dienstleistungssektor beteiligten sich an der Umfrage. Doch
nicht alles finden die Unternehmer hierzulande eitel Wonne. Damit die
Spitzenposition für Tschechien auch bei künftigen Umfragen sicher ist,
müsste sich einiges ändern. Maria Hammerich-Maier hat über die Umfrage
mit dem Geschäftsführer der Deutsch-tschechischen Industrie- und
Handelskammer in Prag, Bernard Bauer, das folgende Gespräch geführt. mehr...
Arbeitgeberverband fordert: Mutige Investitionen und Datum für die Einführung des Euro
In der Tschechischen Republik werden die Auswirkungen der globalen Finanz-
und Wirtschaftskrise immer spürbarer. Insbesondere die Vertreter der
Wirtschaftsbranche melden sich verstärkt zu Wort. Und auch die Tonlage
nimmt an Schärfe zu...
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…wie in schlechten Zeiten – Tschechien und Deutschland sind Schlusslichter der IWF-Prognose
Die Menschen gewöhnen sich fast daran: Die Zukunftsprognosen werden immer
dramatischer. Doch die konkreten Zahlen schockieren jedes Mal von Neuem.
200 Milliarden Kronen, so die jüngste Defizitprognose. Tschechien erwartet
der größte Wirtschaftseinbruch in seiner Geschichte. Zumindest wenn man
dem Internationalen Währungsfonds glauben darf.
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Šrotovné – die Verschrottungsprämie: nicht nur für Autos
Lange abgelehnt, hält sie nun auch in Tschechien Einzug: Die
Abwrackprämie. Über die für Pkw haben wir bereits berichtet. Neu ist,
dass nun auch für den Austausch von alten Elektrogeräten finanzielle
Vorteile angeboten werden. Eine Maßnahme, die – wie schon die
Verschrottungsprämie für Pkw – für einiges an Diskussionen sorgt.
Christian Rühmkorf sprach mit Daniel Kortschak, der die Debatte verfolgt
hat.
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EBC*L hilft europäische Lücken in BWL zu schließen – Schon 300 Absolventen in Tschechien
In einem funktionierenden Unternehmen muss auch die Kommunikation stimmen.
Kurz: Alle Mitarbeiter müssen die Firmenphilosophie kennen und
verinnerlichen, um sie auch umsetzen zu können. Studien haben aber
ergeben, dass dafür bei den meisten Beschäftigten das nötige
betriebswirtschaftliche Grundwissen fehlt. Um das zu ändern, wurde vor
sechs Jahren der Europäische Wirtschaftsführerschein eingeführt.
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Tschechiens Wirtschaft auf der Talsohle angelangt
Der Internationale Währungsfonds sagt voraus, dass die tschechische
Wirtschaft 2009 um 1,3 Prozent schrumpfen wird. Mit dieser Prognose steht
der IWF nicht allein da. Das tschechische Finanzministerium schätzt die
Entwicklung der heimischen Wirtschaft sogar noch kritischer ein. Es
rechnet
für dieses Jahr mit einem Minus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ende 2008 hatten beide Institutionen noch ein Wachstum vorhergesagt. Die
aktualisierten Prognosen spiegeln den Abwärtstrend wider, der die
tschechische Wirtschaft im letzten Quartal 2008 erfasst hat. mehr...
Morgen, morgen, nur nicht heute – die Verschrottungsprämie in Tschechien
Die noch amtierende Regierung von Mirek Topolánek und die oppositionellen
Sozialdemokraten haben sich auf ein neues Maßnahmenpaket zur Belebung der
Wirtschaft geeinigt. Auf Vorschlag der Sozialdemokraten enthält das
Krisenpaket auch eine Verschrottungsprämie. Die Prämie von 30 000 Kronen
soll nur beim Kauf von Neuwagen im Wert von bis zu 500 000 Kronen
ausgezahlt werden, der Käufer muss gleichzeitig einen über 10 Jahre alten
Pkw entsorgen. Kommen könnte die Prämie frühestens im Herbst. Ob sie die
tschechische Wirtschaft dann noch braucht, darüber lässt sich streiten.
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