Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen
Energieriese ČEZ am Pranger: Hat er Stromschulden rechtswidrig eintreiben lassen?
Der tschechische Energiekonzern ČEZ schreibt hierzulande die größten
Gewinne. Kein Wunder, denn Energie braucht jeder und das staatliche
Unternehmen genießt in Tschechien eine fast uneingeschränkte
Monopolstellung. Nun aber sickerte durch, dass der Energieriese in mehreren
Fällen auch nicht davor zurückschreckte, seine Einnahmen mit
erpresserischen Methoden einzutreiben.
mehr...
Nationalbank senkt Leitzins überraschend stark – Analysten wundern sich
In Zeiten der Finanzkrise sind faustdicke Überraschungen nicht mehr nur
ein Begriff aus der Welt des Sportes. Sie sind auch zur wirtschaftlichen
Realität geworden. In Tschechien hat sich die Nationalbank am Donnerstag
um solch eine faustdicke Überraschung verdient gemacht. Die Notenbank
senkte den Leitzins unerwartet deutlich auf 2,75 Prozentpunkte. In
Tschechien ist damit Geld nun so billig wie in keinem anderen europäischen
Land.
mehr...
Internationale Finanzkrise gefährdet Budgetentwurf und Autoindustrie
Die internationale Finanzkrise zeigt auch in Tschechien immer stärkere
Auswirkungen. Zwar betonen Politiker und Experten immer wieder, der
Bankensektor sei gesund. Doch der Budgetentwurf für das Jahr 2009 ist
mittlerweile ein gutes Stück von der wirtschaftlichen Realität entfernt.
Und auch einer der wichtigsten tschechischen Wirtschaftszweige, die
Automobilindustrie, kommt immer mehr unter Druck.
mehr...
Tourismusbranche in Tschechien bäckt wieder kleinere Brötchen
Die weltweite Finanzmarktkrise hinterlässt auch in der Tschechischen
Republik erste Spuren. Sie ist neben der starken Krone einer der
gewichtigen Faktoren, weshalb die hiesige Tourismusbranche ihren vorherigen
Boom inzwischen beendet hat.
mehr...
„EU-Krisenmanagement ist alter Sozialismus“ - Präsident Klaus zur Finanzkrise
Es gibt eine neue alte Stimme zur globalen Finanzkrise. Und zwar die von
Präsident und Ex-Finanzminister Václav Klaus. Klaus hat sich in der
druckfrischen Ausgabe der Zeitung „Mladá fronta Dnes“ zu Wort gemeldet
- und zwar mit harscher Kritik am Krisenmanagement der EU und der USA.
Christian Rühmkorf hat sich in die Gedankenwelt des tschechischen
Präsidenten eingelesen. Till Janzer hat mit dem Radio-Prag-Redakteur
gesprochen.
mehr...
Tschechien setzt Bedingungen im EU-Rettungspaket für Banken durch
Der Bankenrettungsplan der Euro-Zone soll auf die gesamte Europäische
Union ausgedehnt werden – und wird damit auch für Tschechien gültig.
Dies ist eine der wichtigsten Einigungen der EU-Staats- und Regierungschefs
bei ihrem Gipfel in Brüssel am Mittwoch und Donnerstag. Auch unter dem
Druck der tschechischen Delegation aus Premier Mirek Topolánek,
Finanzminister Miroslav Kalousek und dem Vizepremier für Europafragen,
Alexandr Vondra, wurden aber Änderungen gegenüber dem ursprünglichen
Plan der EU-15 vorgenommen. Till Janzer fasst zusammen.
mehr...
Finanzkrise: Tschechien nur indirekt betroffen – Euro-Einführung weiter aufgeschoben
Die weltweite Finanzkrise ist das alles beherrschende Thema dieser Tage.
Inwieweit aber hat sie auch schon die Tschechische Republik erfasst? Radio
Prag hat Experten-Meinungen zusammengetragen, die auf diese Frage eine
erste Antwort geben. mehr...
Regierung beschließt: Versicherungsgarantie von tschechischen Bankguthaben wird erhöht
Die globale Finanzkrise zwingt die Politik derzeit weltweit zum Handeln. In
Tschechien hat die Regierung am Dienstag verkündet, dass sie einer
Änderung des Bankengesetzes zustimme, nach der die Einlagegarantien bei
tschechischen Banken erhöht werden.
mehr...
Topolánek: „Maßnahmen der EU gegen die Finanzkrise sind irrational“
Am Dienstag trafen sich die EU-Finanzminister in Luxemburg, um über ein
gemeinsames Vorgehen zur Bewältigung der Finanzkrise zu beraten. Wir haben
berichtet. Nun hat sich der tschechische Premierminister Mirek Topolánek
zu dem Kompromiss geäußert, der in Luxemburg gefunden wurde – mit
deutlichen Worten.
mehr...
Finanzminister Kalousek will Einlagen-Garantie erhöhen
Am Dienstag trafen die EU-Finanzminister in Luxemburg zu einer
außerordentlichen Sitzung zusammen. Ziel des Treffens war eine
einheitliche Strategie zu Bewältigung der internationalen Finanzkrise.
Die
Tschechische Republik wurde durch Finanzminister Miroslav Kalousek
vertreten. Tschechiens Bankensektor gilt zwar als gesund. Im Zuge der
Privatisierungen in den 90er Jahren wurden alle Altlasten getilgt. Dennoch
sucht man auch hierzulande nach Möglichkeiten, die Krise abzufedern.
Daniel Kortschak informiert. mehr...
+1
+10




