Archiv: Wirtschaft | Finanzen Finanzen
SOS-Verbraucherschutz: Verschuldung tschechischer Haushalte nimmt rapide zu
Den Verlockungen der Konsumgesellschaft seit der Wende 1989 können sich
selbstverständlich auch die Tschechen nicht entziehen. Doch in der
wachsenden Flut von Angeboten, Preisvergleichen und Versprechungen finden
sich nur noch die wenigsten zu Recht. Deshalb steht ihnen die
Verbraucherschutz-Vereinigung (SOS) mit Rat und Tat zur Seite. Und die
tschechischen Verbraucherschützer sorgen bereits auf vielen Feldern für
Aufklärung.
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Hoher Anstieg des Reallohns in Tschechien wird 2008 keine Fortsetzung finden
Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel: die Preise steigen, also sollten
folglich auch die Löhne wachsen. In Tschechien aber sind die diesjährigen
Lohnerhöhungen mit durchschnittlich 7,6 Prozent relativ hoch ausgefallen.
Mit der Konsequenz, dass das monatliche Durchschnittsverdienst im Land auf
umgerechnet 800 Euro geklettert ist.
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Regierung und Zentralbank unisono: Erst Reformen, dann Einführung des Euro
Kommt er oder kommt er nicht? In der tschechischen Wirtschaft wird in
letzter Zeit immer häufiger über die Notwendigkeit der baldigen
Einführung des Euro debattiert. Doch die Regierung und die Zentralbank des
Landes wiegeln ab und wollen sich nicht auf ein verbindliches Datum der
Euro-Einführung festnageln lassen.
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Energieversorger: Sattes Preisplus trotz Rekordgewinnen
Lebensmittel, Benzin, Immobilien: Von Butter bis zum Bauland scheinen die
Preise in Tschechien ins Rutschen gekommen zu sein. Bevor die Tage am
kältesten und dunkelsten werden, melden nun auch die Stromversorger ihre
Forderungen für das kommende Jahr an. Gut zehn Prozent mehr sollen es
sein
– und das trotz satter Gewinne. mehr...
Neuer Bahnfahrplan: günstiger nach Berlin, öfter nach Bayern
Ab dem 9. Dezember fahren die Tschechischen Bahnen mit Volldampf nach dem
neuen Fahrplan. Am Montag wurde er vorgestellt. Schneller, komfortabler
sollen die Züge nun fahren. Gedacht wurde auch an Fahrgäste nach und aus
Deutschland. mehr...
Tschechien will bei EU-Ratspräsidentschaft fünf Prioritäten in der Energiepolitik setzen
Am Montag und Dienstag vergangener Woche fand in Prag das zweite
europäische Energie-Forum statt. Auf dieser Konferenz haben die
tschechischen Vertreter unter anderem die Prioritäten der von Tschechien
angestrebten Energiepolitik während der EU-Ratspräsidentschaft des Landes
im Jahr 2009 abgesteckt. Und das sich Ausfälle bei Rohstofflieferungen
auch auf dem einheimischen Markt niederschlagen, diese Erfahrung wurde
hierzulande auch erst in der letzten Woche gemacht. In Tschechien ist
nämlich der Dieselkraftstoff mittlerweile wieder teurer ist als das
Benzin.
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Kompromiss: Fahrt im Prager Nahverkehr wird bis zu 30 Prozent teurer
In Prag werden die Fahrgäste in Metro, Bus und Straßenbahn vermutlich
schon in sieben Wochen teurer fahren als in New York. Nach Vorstellung der
Prager Verkehrsbetriebe, die eine Tariferhöhung von bis zu 50 Prozent
vorschlugen, sollte ein Erwachsener für eine Einzelfahrt umgerechnet 1,10
Euro bezahlen. Bei der Erhöhung der Fahrpreise hat aber auch der Stadtrat
noch ein Wort mitzusprechen. Und seit Montag scheint gewiss, dass der
Preisanstieg ab Neujahr nicht ganz so hoch sein wird, wie von den Pragern
befürchtet.
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Liska: Für Energiestrategie der Zukunft müssen alle Argumente auf den Tisch
Am Montag und Dienstag fand in Prag das bereits zweite europäische
Energie-Forum statt, und das nicht von ungefähr. Die EU-Länder wollen und
müssen ihren mit hohem Energiebedarf arbeitenden Wirtschaften auch in
Zukunft ausreichende Stromkapazitäten sichern, die Tschechische Republik
wiederum ist in Sorge, vom Energieanbieter zum Käufer von Energie zu
werden.
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Lebensmittelpreise: Die Milch macht´s nicht mehr so billig
Die Lebensmittel werden teurer - auch Tschechien bleibt von den
Preissteigerungen in ganz Europa nicht verschont. Landwirte,
Lebensmittelindustrie und Handel haben sich nun auf teils deutliche
Preisaufschläge verständigt. Eine zweite Teuerungsrunde steht zum
Jahresende an - dann kommt die Mehrwertsteuererhöhung.
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Hausaufgaben für mehr Haushaltsdisziplin - EU rügt Tschechien
Tschechien ist von den EU-Finanzministern wegen seines anhaltend hohen
Haushaltsdefizits gerügt worden. Die Kritik war erwartet worden, denn im
Frühjahr hatte Brüssel das erste Mal auf die Versäumnisse in Prag
aufmerksam gemacht. Finanzminister Miroslav Kalousek hat nun von der
Sitzung mit seinen Amtskollegen in Luxemburg Extra-Hausaufgaben mit nach
Hause genommen.
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