Archiv: Wirtschaft | Business Business
Die politische Krise in Tschechien und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft
Welche Folgen haben die ergebnislosen politischen Gespräche über eine neue
tschechische Regierung auf die Wirtschaft des Landes? Silja Schultheis und
Robert Schuster gehen in der folgenden Ausgabe unserer Sendereihe
Schauplatz der Frage nach, wie widerstandsfähig die tschechische
Wirtschaft gegenüber den politischen Einflüssen ist.
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Nordmähren hat sich zu einer Topadresse für ausländische Investoren gemausert
Mitten in Europa entsteht aller Wahrscheinlichkeit nach bald der größte
Stahlkoloss der Welt. Denn am Sonntag hat sich die westeuropäische Firma
Arcelor mit Sitz in Luxemburg entschieden, mit dem Unternehmen Mittal
Steel zu fusionieren. Sollte diese Fusion zustande kommen, dann würde der
daraus hervorgehende neue Konzern rund ein Zehntel der Weltstahlproduktion
auf sich vereinen.
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Wohin mit all dem Geld? Private Banking in Tschechien
Hat der Kommunismus dem Unternehmertum in Tschechien ein für alle Male den Garaus gemacht? Keineswegs! Direkt nach der Samtenen Revolution verwirklichten Viele ihre
Ideen in einer eigenen Firma, manche im großen, manche im kleinen Stil.
Wer auf der sicheren Seite bleiben wollte und dennoch Lust auf Karriere
hatte, stieg bei den großen ausländischen Firmen ein, die auf den Markt
strömten. Jetzt, 17 Jahre später, sind die Geschäftstüchtigen unter ihnen
bereits so wohlhabend, wie ihre westlichen Kollegen, manchmal sogar noch
wohlhabender. Und damit sind sie die idealen Kunden für einen Sektor der
Banken, der bisher noch unterentwickelt ist: das Private Banking. Renate
Zöller erklärt, worum es geht.
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Tschechien im Wahl- und Fußball-Fieber: Bauaufträge und Werbeausgaben steigen
Die zwei großen Ereignisse dieser Tage, die tschechischen Parlamentswahlen
und die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft, sind immer nachhaltiger
auch in der hiesigen Wirtschaft zu spüren. Während aber der Fußball rein
wirtschaftlich in großem Stil vermarktet wird, hat in der für das Bauwesen
ziemlich lukrativen Zeit vor den Wahlen auch die hohe Politik mit ihre Hand
im Spiel...
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Vertrag mit Hyundai unter Dach und Fach - wie geht es weiter?
Nach längerem Hin und Her ist es nun bald so weit: Die Rede ist von dem
geplanten Bau einer neuen Autofabrik der koreanischen Firma Hyundai im
nordmährischen Nosovice. Beide Seiten haben nun einen weiteren relevanten
Schritt zu dessen Realisierung getan: Sie haben den lange erwarteten
Vertrag unterschrieben. Jitka Mladkova berichtet:
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Wochenschau
Der erste Verdachtsfall von Vogelgrippe in Tschechien hat sich bestätigt.
An der Moldau, in der nähe von Hluboka nad Vltavou/Frauenberg in Südböhmen
wurde ein toter Schwan gefunden. Nach mehreren Tests hat sich bestätigt,
dass dieser das Vogelgrippevirus H5N1 in sich trug.
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Bestätigt: Eine Hyundai-Fabrik wird in Nosovice erbaut
Es ist endlich so weit: Die Verhandlungen Tschechiens mit dem
südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai wurden erfolgreich beendet.
Die Firma Hyundai wird bis zu eine Milliarde Euro in den Bau einer Fabrik
in der Gemeinde Nosovice im Mährisch-Schlesischen Landkreis investieren.
Martina Schneibergova fasst zusammen.
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Tschechische Brownfields werden nicht ausreichend genutzt
Die Tschechische Republik erlebt heute den größten Zuwachs von
ausländischen Investitionen. Infolge dessen entstehen viele industrielle
Neubauten auf der Grünen Wiese, und oft beanspruchen sie den besten Boden.
Dabei weisen Naturschützer darauf hin, dass es in Tschechien für solche
Zwecke eine ganze Menge von verlassenen und ungeschützten Flächen gäbe: So
genannte Brownfields, also gewerbliche Brachflächen in ehemaligen
Industriegebieten. Ein Beitrag von Jakub Siska.
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Wochenschau
Vogelgrippe, Streit zwischen Premier und Präsident und neue
Wirtschaftsdaten - den Überblick über die wichtigsten Meldungen der
vergangenen Tage hat Thomas Kirschner zusammengestellt.
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Tschechien und Bayern wollen ihre Kooperationen ausbauen und für den Weltmarkt fit machen
Der Freistaat Bayern ist mit seinen 12 Millionen Einwohnern nicht nur ein
für die Tschechische Republik in etwa gleich großer Nachbar, sondern mit
seinem im Vorjahr erzielten Bruttoinlandsprodukt von 400 Milliarden Kronen
auch ein wirtschaftlich starker dazu. Diese und weitere imposante Zahlen
verkündete kein Geringerer als der bayerische Staatsminister für
Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Erwin Huber, als er
Ende Februar in Begleitung einer Delegation bayerischer Unternehmer zu
Besuch in Prag weilte. mehr...


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