Archiv: Wirtschaft | Business Business
RWE-Manager: Nationale Energiepolitiken stehen grundlegender Energieversorgung im Weg
Durch deutschen Ökostrom, der auf dem Weg von den Windrädern im Norden
nach Süddeutschland auch durch das tschechische Netz geleitet wird, war es
in jüngerer Vergangenheit wiederholt zu einer Netz-Überlastung in
Tschechien gekommen. Politiker in Tschechien malten deshalb auch schon
einmal die Gefahr eines Black-outs an die Wand. Bundeskanzlerin Angela
Merkel versicherte aber bei ihrem jüngsten Prag-Besuch, dass Deutschland
dem Nachbarland bei der Stärkung seines Hochspannungsnetzes helfen werde.
Mit E.ON und RWE sind zwei starke deutsche Energiekonzerne zudem schon
länger auf dem tschechischen Markt. Und auf einer Konferenz in Prag wurde
auch darüber debattiert, worin die eigentlichen Probleme in der
europäischen Energieversorgung der Gegenwart liegen. mehr...
Regierung will Weinsteuer einführen, Winzer sind dagegen
Eine der Sparmaßnahmen – oder besser: eine der neuen Einnahmequellen
für den Staat – soll eine spezielle Steuer auf Wein sein. Gemeint ist
der so genannte stille Wein, der im Gegensatz zum Schaumwein bisher nicht
besteuert wird. Die Gesetzesvorlage dazu soll demnächst ins Parlament
eingebracht werden. Die Idee von Finanzminister Kalousek ist dabei auch,
über bestimmte Ausnahmen von der Steuer die tschechischen Winzer vor der
ausländischen Konkurrenz zu schützen. Doch die Winzer befürchten, dass
das Gegenteil der Fall sein wird. mehr...
Streit verschärft sich: Tschechien wirft Polen schlechte Informationspolitik zu Lebensmitteln vor
Tschechien und Polen sind Nachbarländer, die sich ziemlich gut verstehen
– und das nicht nur sprachlich. Ab und zu gibt es aber auch Probleme und
dann knirscht es gewaltig in der Zusammenarbeit. Ein solches Problem wird
jetzt mehr und mehr zum Zankapfel, auch weil sich die polnische Seite
bisher nur wenig kooperativ zeigt. Es geht um die jahrelange Beimengung von
Industriesalz in polnischen Lebensmitteln. Polen hat diesen Skandal zwar
zugegeben, die tschechische Seite aber immer noch nicht detailliert
darüber informiert. Deshalb will Landwirtschaftsminister Petr Bendl im
Rahmen der EU durchsetzen, dass Tschechien die Einfuhr von Lebensmitteln
aus Polen stoppen kann. mehr...
Der schlaue Hans soll Kleinanleger ins Investment einführen
In Tschechien sparen die Menschen lieber, als dass sie investieren. Einer
Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (OECD) zufolge sind zwei Drittel dieser Investitionen zudem
finanziell bescheiden. Nun aber wurde eine Geschäftsidee losgetreten, dank
der mehr Bewegung in den tschechischen Investitionsmarkt kommen soll. Es
geht um den Kauf von Investitionsprodukten via Internet ohne
Inanspruchnahme eines Finanzberaters. mehr...
Deutsche Firmen: Tschechien ist wieder der attraktivste Standort in Mittel- und Osteuropa
Zwei Drittel der deutschen Firmen in Tschechien sehen die
Wirtschaftsaussichten in Tschechien stabil oder positiv, 65 Prozent würden
hier wieder investieren. Das geht aus einer aktuellen Konjunkturumfrage der
Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) unter über 150
Firmen hervor. Die eigene Geschäftslage bewerten die deutschen Unternehmen
mehrheitlich positiver als die allgemeine Wirtschaftsentwicklung in
Tschechien. Der Optimismus ist gegenüber dem Vorjahr deutlich abgeflaut.
Dennoch ist Tschechien aus Sicht der hiesigen Investoren der attraktivste
Investitionsstandort in Mittel- und Osteuropa. Radio Prag sprach darüber
mit dem Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation der DTIHK, Hannes
Lachmann.
mehr...
Mehrere Baufirmen in Tschechien kämpfen ums nackte Überleben
Das tschechische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im vergangenen Jahr im
Vergleich zum Vorjahr 2010 um 1,7 Prozent gestiegen. Einen großen Anteil
daran hatte die verarbeitende Industrie, die einen Zuwachs von 9,8 Prozent
verzeichnete. Im Gegensatz dazu wies das Bauwesen ein Minus von 7,1 Prozent
gegenüber dem Vorjahr aus. Die Baubranche ist bereits seit drei Jahren im
Abwärtstrend. mehr...
Hartes Jahr für Arbeitnehmer: 2012 sollen Löhne kaum steigen und Entlassungen drohen
Die Erschütterungen der letzten Jahre – angefangen mit der Bankenkrise
bis hin zur Schuldenkrise in der Eurozone – haben die tschechische
Politik und Wirtschaft sensibilisiert. Am Montag verkündete die Regierung,
wegen ausbleibenden Wirtschaftswachstums für dieses und das nächste Jahr
Haushaltseinsparungen in Milliardenhöhe vorzunehmen. In der Wirtschaft
wiederum will einer Umfrage zufolge jede elfte Firma in diesem Jahr
Arbeitnehmer entlassen. Und die von den Beschäftigten erhofften
Lohnerhöhungen wird es wohl auch nicht geben. mehr...
Wirtschaftsjurist Braun: Tschechische Firmen haben zugelegt, aber Chancen auf deutschem Markt noch nicht ausgereizt
Seit mehr als 16 Jahren hat der deutsche Rechtsanwalt Arthur Braun seine
beruflichen Zelte in Prag aufgeschlagen. Als Experte für Wirtschaftsrecht
berät er von der Moldau aus grenzüberschreitend sowohl deutsche als auch
tschechische Geschäftsleute und Unternehmen. In dieser Zeit hat sich
folglich ein reichhaltiger Fundus an Erfahrungen bei ihm angesammelt. Ein
Grund mehr für Radio Prag, mit ihm ins Gespräch zu kommen, um zu
erfahren, wie erfolgreich sich inzwischen die tschechischen Unternehmer und
Firmen auf dem deutschen Markt behaupten können. mehr...
Regierung stellt neue Exportstrategie vor: weniger EU-Abhängigkeit
Tschechien ist ein extrem exportorientiertes Land. Mehr als vier Fünftel
des tschechischen Bruttoinlandsprodukts generiert sich aus Exporten, der
gefeierte Exportweltmeister Deutschland kommt nur auf etwa 50 Prozent. Und
die Höhe der tschechischen Ausfuhren wächst dabei beharrlich. Die
vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr verweisen auf einen neuen
Rekord: Tschechische Firmen sollen Güter für umgerechnet insgesamt 120
Milliarden Euro exportiert haben. Nun haben Premier Petr Nečas und
Industrie- und Handelsminister Martin Kuba eine neue Exportstrategie
vorgestellt. mehr...
Marketingprojekt SVV öffnet tschechischen Firmen Tür zu den Weltmärkten
Es ist ein offenes Geheimnis: Die tschechische Wirtschaft ist stark
exportorientiert, ein großer Teil der Ausfuhren geht in die Länder der
Europäischen Union. Um sich aber im internationalen Konkurrenzkampf
behaupten zu können, müssen die tschechischen Firmen und Unternehmer
wiederholt auf sich und ihre Qualitätsprodukte aufmerksam machen. Dazu
hilft ihnen das Projekt „Gemeinsame Teilnahme an spezialisierten Messen
und Ausstellungen im Ausland“, das vom Ministerium für Industrie und
Handel, der staatlichen Agentur CzechTrade und der nationalen Handelskammer
betreut wird. mehr...
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