Archiv: Wirtschaft | Business Business
Trendwende: Deutsche Sprache in tschechischer Wirtschaft und Bevölkerung mehr denn je gefragt
Nach dem EU-Beitritt von zehn Staaten aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa
im Jahr 2004 galt die Tschechische Republik mehrere Jahre als das
wirtschaftlich attraktivste Land unter den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Die
direkte Nachbarschaft zu Deutschland und Österreich machte Tschechien
zudem für Firmen dieser beiden Länder besonders interessant. Der
Standortvorteil, den Tschechien durch seine zentraleuropäische Lage
zweifellos besitzt, wird nun aber immer mehr von deutlich hervortretenden
Defiziten überlagert. Eines davon ist die mangelhafte Qualifikation vieler
Arbeitnehmer in Tschechien. Nicht ausreichend oder oft nur einseitig
vorhanden sind besonders Sprachkenntnisse. Dieses Problem müsse man
schnellstens lösen, sind sich das Ministerium für Industrie und Handel
sowie führende Wirtschaftsinstitutionen und -unternehmen im Lande einig. mehr...
„…ein absolut unvernünftiger, populistischer Schritt…“ – der Atomausstieg
Diese Woche führte den tschechischen Präsidenten Václav Klaus zu einem
Arbeitsbesuch in die Hansestadt Hamburg. Dort empfing ihn die Zweite
Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt – Bürgermeister Olaf Scholz ist
mit der Bundeskanzlerin auf USA-Reise. Der studierte Wirtschaftsfachmann
Klaus eröffnete das deutsch-tschechische Wirtschaftsforum in der
Handelskammer, und nutzte den Besuch, um erneut seine Thesen über ein
Europa der Einzelstaaten zu vertreten. Aber es gibt auch ein neues,
brandaktuelles Thema: Atomenergie. mehr...
Tschechien und USA wollen über neuen Investitionsschutz verhandeln
Es war ein Besuch bei einem engen Verbündeten der Tschechischen Republik.
Außenminister Karel Schwarzenberg hatte dennoch auf seiner USA-Reise auch
einige unangenehme Themen abzuhaken. Seit Jahren kommen beide Länder nicht
voran bei den Verhandlungen über ein neues Investitionsabkommen. Ebenso
offen ist die tschechische Beteiligung an einem Raketenabwehrsystem der USA
in Europa, obwohl diese Angelegenheit seit letztem Jahr geklärt schien. mehr...
In Tschechien gilt auch: Vorsicht Risiko-Gurken!
Spanische Salatgurken, die aus einer Ehec-verseuchten Charge stammen, sind
in mehrere Länder Europas eingeliefert worden. Auch in Tschechien sind sie
bereits verkauft worden. Der Rest des bedenklichen Gemüses wurde am
Sonntag aus dem Handel gezogen. Bis zum Montag wurde kein Erkrankungsfall
in Tschechien gemeldet, die Epidemiologen mahnen aber zu verstärkter
Achtung auf Hygiene. mehr...
Tschechien ändert Exportpolitik und verdoppelt Zahl der Handelsbüros
Die Tschechische Republik erhält eine Strategie, um den Export zu
fördern. Das Ministerium für Industrie und Handel hält die bisherige
Strukturierung ihrer Handelsförderung nicht mehr für zeitgemäß und will
zudem die Kräfte seiner zwei Agenturen, Czech Trade und Czechinvest,
bündeln. Lothar Martin war bei der Präsentation der neuen Handelstrategie
im Ministerium zugegen. mehr...
Erfolgsbündnis VW/Škoda ist Paradebeispiel für geglückte Privatisierung
„Eine ungleiche Ehe unter dem Staat als Aufpasser“. So und ähnlich
wurde hierzulande vor 20 Jahren die automobile Partnerschaft bezeichnet,
die der solvente deutsche Volkswagen-Konzern und die finanziell
angeschlagene tschechische Automarke Škoda eingingen. Aus dem damals noch
mitleidig belächelten Mauerblümchen aus Mittelböhmen ist mittlerweile
ein kräftig gewachsener Global Player geworden. Die Erfolgsstory von VW
und Škoda ist das positive Paradebeispiel für eine gelungene
Privatisierung nach der Wende in Tschechien. Aber es gibt auch andere
Beispiele. mehr...
„Als ob die Deutschen uns aufkaufen würden“ – vor 20 Jahren stieg VW bei Škoda ein
Über 70.000 Besucher und die politische Prominenz des Landes trafen sich
am Freitag und Samstag im mittelböhmischen Mladá Boleslav / Jungbunzlau
zu einer besonderen Feier: Just vor 20 Jahren war der Volkswagen-Konzern
beim Autobauer Škoda eingestiegen. Auf diese Weise konnte das
daniederliegende tschechische Unternehmen gerettet werden. Es war der Start
einer außerordentlichen Erfolgstory. Denn schon seit Jahren ist Škoda die
Vorzeigefirma aus Tschechien und der unternehmerische Stolz des Landes. mehr...
Konjunkturumfrage 2011: Slowakei liegt vor Tschechien in der Gunst der deutschen Firmen
Die Unternehmen in Tschechien befinden sich wieder im Aufschwung. Diese
Tatsache lässt sich auch aus der diesjährigen Konjunkturumfrage ablesen,
die die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) in Prag
unter den deutschen Investoren im Land durchgeführt hat. Die wichtigsten
Aspekte der diesjährigen Umfrage, die Anfang April veröffentlicht wurde,
erläutert der Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation bei der
DTIHK, Hannes Lachmann, im Gespräch für Radio Prag.
mehr...
Tschechiens Brauereien reagieren auf neue Trends
Mitte Januar haben wir Sie bereits darüber informiert: Die tschechische
Bierproduktion ist das zweite Jahr in Folge zurückgegangen. Der Einbruch
aber, der kurz nach Neujahr noch mit 12 Prozent beziffert wurde, ist
letztlich nicht so groß und liegt bei knapp 8 Prozent. Und die
renommierten Bierfirmen des Landes sehen auch nicht mehr ganz so schwarz,
was die Zukunft betrifft. Ein Grund dafür ist eine Reihe neuer Trends, mit
denen sich Brauer, Verkäufer und Konsumenten auf die neue Situation
eingestellt haben. mehr...
Studie des Wirtschaftsrates: Tschechien muss investieren, um konkurrenzfähig zu sein
Wie konkurrenzfähig ist Tschechien auf den Weltmärkten? Dies ist eine der
Schlüsselfragen schon seit Jahren. Der Nationale Wirtschaftsrat „NERV“
hat dazu am Montag eine Studie veröffentlicht. Sie fällt nicht sonderlich
schmeichelhaft aus für das derzeitige System. Doch die Politik gelobt
Besserung. mehr...

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