Archiv: Wirtschaft | Business Business
Tschechien steckt in Rezession
Die tschechische Wirtschaft ist weiterhin in der Rezession. Sie schrumpft
bereits das sechste Quartal in Folge und steckt damit in der längsten
Rezession seit der Gründung der Tschechischen Republik 1993. mehr...
Innovation: Tschechien und Sachsen sollten Produkte und Baugruppen gemeinsam entwickeln
„Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation“ – mit diesem Thema befasste
sich der wirtschaftspolitische Workshop namens „Štiříner
Gespräche“, den die Konrad-Adenauer-Stiftung Prag und die
Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer vor zwei Wochen
veranstaltet haben. Lothar Martin war für Radio Prag vor Ort und hat viele
interessante Aspekte, die auf Schloss Štiřín bei Prag erörtert wurden,
zusammengetragen. mehr...
Deutsche Investoren: Tschechien weiter attraktiv, aber Problemfelder müssen abgebaut werden
Die Wirtschaftslage und die Investitionsbedingungen in Tschechien – unter
diese beiden Hauptgesichtspunkte hat die Deutsch-Tschechische Industrie-
und Handelskammer (DTIHK) in Prag auch in diesem Jahr wieder die
Konjunkturumfrage unter ihren Mitgliedern gestellt. An der Umfrage
beteiligten sich rund 180 vor allem deutsche und weitere im
deutsch-tschechischen Wirtschaftsaustausch aktive Unternehmen. Über die
Ergebnisse der Umfrage, die vor zwei Wochen veröffentlicht wurden, hat
Radio Prag mit dem Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation bei der
DTIHK, Hannes Lachmann, gesprochen. mehr...
Regierung legt Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vor
Im März suchten in Tschechien knapp 50.000 mehr Menschen als noch ein Jahr
zuvor nach Arbeit. Diese Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt ist auf die
anhaltende Rezession im Land zurückzuführen. Nun haben die Sozialpartner
am Dienstag beschlossen, gemeinsame Maßnahmen zur Förderung des
Wirtschaftswachstums auszuarbeiten. mehr...
Lebensmittel-Skandale: Polen fürchten tschechische Kampagne
Bereits seit einigen Jahren häufen sich in ganz Europa die
Lebensmittelskandale: Industrielle Massentierhaltung, Einsatz von
Chemikalien im Obst- und Gemüseanbau, Verarbeitung von ungenießbarem
Fleisch oder nicht deklarierte Zutaten, wie zum Beispiel Pferdefleisch in
Rinderlasagne. In Tschechien wurde nun in Pferdefleisch ein illegales
Medikament entdeckt. Die Spur führte nach Polen – und löste eine Krise
mit dem Nachbarn aus. mehr...
Steuerparadiese: Auch tschechische Firmen wissen sie zu nutzen
Die Bermudas, die Kaiman-Inseln, die Britischen Jungferninseln: In den
letzten Tagen wurden diese Länder häufig genannt – jedoch nicht als
Urlaubsziele, sondern als Beispiele für weltweit populäre
Steuerparadiese. Auch tschechische Firmen haben gelernt, solche Steueroasen
zu nutzen. mehr...
Überraschend gute Haushaltszahlen im ersten Quartal – Finanzminister vorsichtig optimistisch
Finanzminister Miroslav Kalousek trat am Dienstag mit einem Lächeln vor
die Kameras und verkündete die Haushaltszahlen für das erste Quartal
2013. Es sind die besten Ergebnisse seit 2006, in den ersten drei Monaten
des laufenden Jahres hat die Tschechische Republik einen
Einnahmenüberschuss von 13 Milliarden Kronen (520 Millionen Euro)
erwirtschaftet. mehr...
Pferdefleisch in Tiefkühl-Lasagne? Auch Tschechien prüft
Europa diskutiert momentan über einen Fleischskandal. In den
Fertigprodukten einiger großer Handelsketten wurde Pferdefleisch gefunden.
Nun ist dieses Fleisch weder verboten noch ungenießbar – allerdings war
es nicht gekennzeichnet. Bisher blieb Tschechien von dem Skandal verschont,
nun aber könnte das Pferdefleisch auch hierzulande auftauchen – in
Fertig-Lasagne. mehr...
Tschechische Verbraucher stellen erstmals Qualität vor Preis
Beim Kauf von Waren und Dienstleistungen steht für die tschechischen
Verbraucher ein Merkmal zumeist an erster Stelle: der Preis. Das hat sich
lange Zeit nicht geändert, einer jüngsten Umfrage zufolge aber achten die
hiesigen Käufer inzwischen auf ein anderes Merkmal noch etwas mehr: die
Qualität. mehr...
Jahr 2012: Rezession, stabiler Haushalt, mehr Bankrotte – 2013 wird es kaum besser
Nach einem Jahreswechsel heißt es in der Wirtschaft oft, eine erste Bilanz
zu ziehen und vorsichtige Prognosen für das neue Jahr zu geben. In
Tschechien wird die wirtschaftliche Entwicklung zunehmend durch die straffe
Spar- und Steuerpolitik der Regierung beeinflusst. So konnte Finanzminister
Kalousek zu Jahresbeginn zwar freudig bekanntgeben, das Haushaltsdefizit im
dritten Jahr in Folge gedrückt zu haben, Firmen, Unternehmer und Haushalte
aber stöhnen bereits wegen der erneut angehobenen Mehrwertsteuer. Wegen
Misswirtschaft und anhaltender Rezession musste im vergangenen Jahr zudem
eine enorme Zahl an Firmen, Privatunternehmern und Privatpersonen Bankrott
anmelden. mehr...
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