Archiv: Reisen | Touristik Touristik
„Tschechien ist einer unserer wichtigsten Partner“ – Touristikmesse in Leipzig
In der kommenden Woche findet in Leipzig die 22. Messe „Touristik &
Caravaning International“ statt (16. bis 20. November). In diesem Jahr
ist die Tschechische Republik das Partnerland der Messe. Über die
tschechische Messepräsentation und über die Beliebtheit von Tschechien
als Reiseland bei den Deutschen zwei Interviews mit Vertretern des
Messeveranstalters: der Geschäftsführerin der TMS
Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH, Anne Frank, und dem Pressechef der
GmbH, Erik Beckert, zuständig vor allem für den Bereich Caravan. mehr...
Kaiser, Krönungen und Kutschen – willkommen in Ctěnice
Historische Sehenswürdigkeiten gibt es nicht nur im Stadtzentrum von Prag.
Auch am Stadtrand, auf dem Gebiet der früher selbständigen Gemeinden,
findet man Schlösser, Festungen sowie Industriearchitektur, die einen
Besuch wert sind. Im Stadtteil Vinoř, am nordöstlichen Rand von Prag
befindet sich das Schlossareal Ctěnice. Vor vier Wochen haben wir Sie mit
der Geschichte der Gemeinde und des Renaissanceschlosses bekannt gemacht.
Dabei versprachen wir, die Führung durch das Areal fortzusetzen.
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Hauswaldkapelle - wiederentdecktes Besucherziel im Böhmerwald
„Das kleine Lourdes“, so nannte sich einst ein Ort im Böhmerwald, der
einige Kilometer von der Gemeinde Srní / Rehberg entfernt liegt. Dort
findet sich im dichten Wald eine Heilquelle, an der einst auch mehrere
Kapellen erbaut wurden. Während des Kommunismus wurde der Ort zerstört.
Vor fünf Jahren dann konnte das Böhmerwald-Lourdes dank einer
Bürgerinitiative neu gestaltet werden und ist inzwischen zu einem
beliebten Ziel von Besuchern der Gegend geworden. Am vergangenen
Samstagvormittag trafen Pilger aus Tschechien und aus Bayern dort an der so
genannten Hauswaldkapelle zusammen. mehr...
Durch den Schlüsselgang zum Tresor: das unterirdische Pilsen
Besucher der westböhmischen Stadt Plzeň / Pilsen, die sich die
Bartholomäus-Kathedrale auf dem Marktplatz oder das gegenüberliegende
historische Rathaus anschauen, ahnen meist nicht, dass auch der Untergrund
dort Sehenswertes bietet. Denn unter dem historischen Stadtkern von Pilsen
befindet sich ein verwinkeltes und kompliziertes Netz von Gängen, das die
einstigen Keller der ältesten Pilsner Häuser miteinander verbindet. In
den Untergrund von Pilsen kann man auch herabsteigen, allerdings nur mit
einem erfahrenen Begleiter. mehr...
Toller Blick ins Land: Aussichtspunkt auf Burg Kašperk wurde umgebaut
Im Winter ein Ski- und im Sommer ein Wanderparadies – der Nationalpark
Böhmerwald (Šumava). Unweit des Nationalparks findet man auch eine Burg, die im wahrsten
Sinne des Wortes „spitze“ ist. mehr...
Katakomben-Mumien von Klatovy/ Klattau im neuen Gewand
Die westböhmische Stadt Klatovy / Klattau ist durch eine Sehenswürdigkeit
bekannt geworden, nach der man eher in Ägypten suchen würde: durch
Mumien. In den Katakomben unter der Jesuitenkirche wurden im 17. und 18.
Jahrhundert nicht nur die Ordensmitglieder, sondern auch Adelige und
Patrizier aus Klattau bestattet. Dank einem besonderen Lüftungssystem sind
die Leichname während der Zeit mumifiziert worden. Die Krypta mit den
Mumien war Jahre lang ein begehrter Touristenmagnet. Zurzeit werden die
unterirdischen Räumlichkeiten in Stand gesetzt, um dort bald eine moderne
interaktive Ausstellung installieren zu können. mehr...
Durch den Schlüsselgang zum Tresor: das unterirdische Pilsen
Ein Tourist, der sich die St. Bartholomäus-Kathedrale auf dem Pilsner
Marktplatz oder das gegenüber stehende historische Rathaus anschaut, ahnt
meistens nicht, dass es da Sehenswertes auch unter der Erdoberfläche gibt.
Denn unter dem ganzen historischen Stadtkern von Pilsen führt ein
verwinkeltes und kompliziertes Netz von Gängen, die einstige Kelleranlagen
der ältesten Pilsner Häuser mit einander verbinden. In den Untergrund von
Pilsen kann man sich begeben, jedoch nur mit einem erfahrenen Begleiter.
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Als das Wandern noch ein Abenteuer war: Tourismus-Museum in Bechyně
Man begegnet ihnen überall in der Natur, aber auch am Stadtrand von Prag:
Markierungen der Wanderwege. Oft sind sie an Bäumen, Stangen oder Steinen
befestigt. Hier in Tschechien haben diese Markierungen immer zwei weiße
Streifen und dazwischen einen roten, blauen, grünen oder gelben Streifen -
je nach Weg. An Stellen, wo sich die Wege kreuzen, gibt es zudem Schilder
mit Namen der Wanderziele und deren Entfernungen. Das recht dichte Netz von
präzise markierten Wanderwegen wissen auch ausländische Besucher
Tschechiens zu schätzen. Die Hunderte von Kilometern markierter Wander-
und auch Radwege verdanken die Unternehmungslustigen dem Tschechischen
Touristenverein. Er kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. In der
südböhmischen Stadt Bechyně hat der Verein vor ein paar Jahren ein
Tourismus-Museum eröffnet, das einzige seiner Art in Tschechien.
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Mit dem Fahrrad in die Arbeit? In Prag lebensgefährlich!
In der vergangenen Woche stand Prag wie viele andere europäische und
tschechische Städte auch ganz im Zeichen der „Europäischen Woche der
Mobilität“. Neben Präsentationen über den öffentlichen Nahverkehr
stand einmal mehr der Radverkehr ganz im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Radfahren gilt in Prag und in Tschechien zwar als äußerst beliebte
Freizeitbeschäftigung. Als Transportmittel von A nach B aber wird das
Fahrrad kaum benutzt. Die Prager Stadtverwaltung hat zwar in jüngster Zeit
viel Geld investiert, um das Radfahren attraktiver zu machen. Trotzdem sind
Radfahrer im alltäglichen Stadtverkehr kaum zu sehen.
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Der wieder belebte Wallfahrtsort: die Tussetkapelle im Böhmerwald
Jahrzehnte lang war sie ein viel besuchter Wallfahrtsort der
Böhmerwaldbewohner: die Jungfrau-Maria-Kapelle, die Ende des 18.
Jahrhundert unweit einer Heilquelle auf dem Berg Tusset / Stožec erbaut
wurde. Während der kommunistischen Zeit wurde der Sakralbau seinem
Schicksal überlassen. Die einzigen Bewohner der Gemeinde Tusset, die nahe
am Eisernen Vorhang lag, waren die Grenzsoldaten. Der einst beliebte
Wallfahrtsort geriet danach in Böhmen allmählich in Vergessenheit, von
der Marienkapelle sind seit den 70er Jahren fast nur noch Ruinen geblieben.
Kurz vor der Wende von 1989 wurde der Sakralbau wieder in Stand gesetzt.
Seit 1989 ist die Tussetkapelle erneut zum beliebten Ziel nicht nur für
Pilger, sondern auch für Touristen geworden. Daniel Herman ist ein großer
Böhmerwaldkenner, in der Region von Tusset hat er schon als Kind oft seine
Ferien verbracht. Dabei hat er die Geschichte der Tussetkapelle kennen
gelernt. Martina Schneibergová hat mit ihm über seine Erlebnisse und
Eindrücke gesprochen.
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