Archiv: Reisen | Prag Prag
Schloss Ctěnice
Einzigartige Baudenkmäler gibt es nicht nur im historischen Stadtkern von
Prag, viele architektonische Sehenswürdigkeiten findet man auch am Rand
der tschechischen Metropole, in den früher selbständigen Gemeinden. So
zum Beispiel das Schlossareal von Ctěnice, das sich am nordöstlichen
Stadtrand von Prag befindet. Die dortige mittelalterliche Festung wurde im
16. Jahrhundert in ein Renaissanceschloss verwandelt. Das Schlossareal
wechselte oft den Besitzer und wurde auch danach noch weiter umgebaut. Seit
1995 wird es vom Prager Informationsdienst verwaltet, der für die
gründliche Instandsetzung des Schlosses gesorgt hat. mehr...
Karlín – die älteste Prager Vorstadt
Noch am Ende des 19. Jahrhunderts war der Unterschied zwischen dem
historischen Prag und seinen Vorstädten recht groß. Dies gilt auch für
die älteste Prager Vorstadt Karlín. Im Laufe des 19. Jahrhunderts stieg
die Bedeutung von Karlín nicht nur aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl,
sondern auch dank der neuen Industrieunternehmen und dem neu angelegten
Flusshafen. Karlín im Wandel der Zeit ist das Thema einer Ausstellung, die
zurzeit im Prager Stadtmuseum zu sehen ist. mehr...
Von England inspiriert: die Familienhäuser von Architekt Jan Kotěra
Er war ein international anerkannter Architekt und der Wegbereiter der
modernen tschechischen Architektur. Als Pädagoge beeinflusste er eine
ganze Generation von Architekten. Jan Kotěra hat sich zudem um den
modernen Familienwohnbau verdient gemacht. Ende des vergangenen Jahres sind
140 Jahre seit Kotěras Geburt vergangen. Aus diesem Anlass wurde das Jahr
2011 zum Kotěra-Jahr ausgerufen. In einem von Kotěras ersten Bauwerken
wurde diese Woche eine Ausstellung über den Architekten und die von ihm
entworfenen Familienhäuser eröffnet. mehr...
Unauffällig, aber wertvoll: Bürgerinitiative versucht historisches Haus auf dem Wenzelsplatz vor Abriss zu retten
Es ist eine einfache Mathematik: Würde man den Wünschen verschiedener
Investoren in Prag entgegenkommen und jedes Jahr zwei Häuser abreißen,
die zwar auf dem Gebiet der Denkmalschutzzone stehen, aber nicht als
Kulturdenkmal geschützt werden, würden in zehn Jahren 40 Häuser in der
Prager Denkmalschutzzone verschwinden. Die Lust, altehrwürdige Gebäude
abzureißen, scheint in den letzten zwei Jahren fast ansteckend zu sein.
Vorige Woche wurde das Urteil über ein Haus aus dem 19. Jahrhundert
gefällt, das an der Ecke des Wenzelsplatzes zuer Opletalova-Straße steht.
Unterstützt von einigen bekannten Persönlichkeiten versuchen nun die
Liebhaber des alten Prag das Gebäude doch noch vor dem Abriss zu retten. mehr...
Goldschmiedwerkstatt und Kräuterweibstube: Goldenes Gässchen wieder geöffnet
Es ist einer der malerischsten Orte in Prag. Und auch Besucher, die keinen
besonderen Sinn für historische Baudenkmäler haben, lassen sich einen
Besuch dieses Ortes nicht entgehen. Gemeint ist das Goldene Gässchen auf
der Prager Burg, das schon immer ein Touristenmagnet war. Am Mittwoch wurde
das Gässchen mit den kleinen Häuschen nach einer Generalüberholung
wieder geöffnet. Ein Jahr dauerte die Instandsetzung und hat den Ort
bedeutend verwandelt. mehr...
Dominikaner öffnen das Kloster für die Öffentlichkeit
Klöster waren von Anfang an nicht nur Gebetshäuser, sondern dienten zudem
als Kultur-, Bildungs- oder Wirtschaftszentren. Auch das Prager
Dominikanerkloster war früher ein wichtiges Bildungszentrum. Die
Dominikaner haben nach Wende von 1989 ihre Tätigkeit in St. Ägidius in
der Prager Altstadt wieder aufgenommen. In den vergangenen zwanzig Jahren
haben sie ihre Gemeinschaft erneuert und knüpfen an die Tradition an, die
in den 1950er Jahren mit Gewalt abgebrochen wurde. Dies reicht jedoch
heutzutage nicht mehr. Die Ordensgemeinschaften, die nicht mehr so viele
Mitglieder wie in ihren besten Zeiten haben, suchen nach Möglichkeiten, in
der modernen Welt auch den Teil der Gesellschaft anzusprechen, der
außerhalb der Kirche steht. Die Prager Dominikaner haben vor, das Kloster
der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und im Zentrum der tschechischen
Hauptstadt ein Bildungs- und Kulturzentrum von internationaler Bedeutung zu
errichten. mehr...
Die Mumie kehrt zurück – ins Náprstek-Museum
Eine von ihnen ist 3300 Jahre alte, die anderen sind um ein paar
Jahrhunderte jünger. Wenn auch hoch betagt, ziehen sie die Aufmerksamkeit
nicht nur von Experten auf sich. Die Rede ist von Mumien aus dem
alten Ägypten, die aus den Sammlungen des Prager Nationalmuseums stammen.
Einige von ihnen sind in einer Ausstellung zu sehen, die am vergangenen Mittwoch im
Náprstek-Museum eröffnet wurde. mehr...
Heilige Stiege, Kalvarienberg, Pietà: Passionsgeschichte an der Moldau
Die Scala Santa – die Heilige Treppe – ist für die Pilger, die nach
Rom kommen, eine der Sehenswürdigkeiten, die sie unbedingt sehen und
kniend betreten müssen. Eine Heilige Stiege gibt es jedoch auch in Prag.
Genauso findet man in der tschechischen Hauptstadt eine
Kalvarienbergkapelle sowie mehrere weitere Sakralbauten, die mit der
Passionsgeschichte besonders verknüpft sind. mehr...
Im Tempel des Visionärs: die Villa Bílek
Wenn man mit der Straßenbahn von der Metro-Haltestelle Malostranská
Richtung Prager Burg hinauffährt, kann man das einzigartige Gebäude an
der Kreuzung kurz vor dem Belvedere nicht übersehen. Die vornehme Villa in
einem alten Garten unterscheidet sich schon durch ihre rohe Fassade mit
Säulen und dem flachen Dach stark von allen anderen Häusern der Umgebung.
Die Villa, die der tschechische Bildhauer František Bílek erbauen ließ,
wird von der Galerie der Hauptstadt Prag verwaltet. Nach einer gründlichen
Instandsetzung wurde die Villa Bílek im vergangenen Jahr wieder für die
Öffentlichkeit geöffnet. mehr...
Gutenbergs Erbe: Geschichte der Drucktechnik im Nationalen Technikmuseum
In den Sammlungen des Nationalen Technikmuseums befinden sich seit seiner
Gründung viele wertvolle Maschinen, Geräte und Drucke, die die Geschichte
des Buchdrucks und der Vervielfältigungstechnik dokumentieren. Zu sehen
bekamen sie jedoch bislang nur einige Forscher und Mitarbeiter des Museums.
Es fehlte an Räumlichkeiten, um die historischen Exponate auszustellen,
von denen viele recht groß sind. Bis in die 1990er Jahre konnte nämlich
nur ein Teil des Museumsgebäudes genutzt werden. mehr...
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