Archiv: Reisen | Denkmäler Denkmäler
Vom heiligen Adalbert gegründet: Benediktinerkloster Břevnov
In der tschechischen Hauptstadt gibt es wenige Orte mit einer so langen und
bewegten Geschichte wie das Benediktinerstift Břevnov. Das Kloster
entstand in der Zeit des Fürsten Boleslav II., das ganze Areal wurde in
der Barockzeit erweitert und umgebaut. mehr...
Juwel der Beuroner Kunst: Kloster St. Gabriel
Die Kirche St. Gabriel im Prager Stadtteil Smíchov unterscheidet sich fast
von allen anderen Sakralbauten in der tschechischen Hauptstadt. Sie hat
weder romanische noch gotische Fundamente wie viele der Prager Kirchen und
wurde auch nicht im Barockstil gestaltet. St. Gabriel ist vielmehr eines
der wichtigsten Werke der so genannten „Beuroner Kunstschule“. Dieser
Stil, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Kloster Beuron bei
Sigmaringen entstanden ist, hat sich dank der Benediktinermönche auch an
der Moldau etabliert. Mehr über St. Gabriel erfahren Sie im folgenden
Gespräch mit der Vorsitzenden des Prager Fördervereins für Beuroner
Kunst, Monica Šebová.
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Historische Peterbaude im Riesengebirge fiel Brand zum Opfer
Das Riesengebirge im Nordosten Tschechiens hat am Montag eine seiner
ältesten Berghütten verloren. Die Peterbaude, die nahe der
tschechisch-polnischen Grenze in fast 1300 Meter Höhe stand, wurde nach
einem Brand völlig zerstört. mehr...
Von England inspiriert: die Familienhäuser von Architekt Jan Kotěra
Er war ein international anerkannter Architekt und der Wegbereiter der
modernen tschechischen Architektur. Als Pädagoge beeinflusste er eine
ganze Generation von Architekten. Jan Kotěra hat sich zudem um den
modernen Familienwohnbau verdient gemacht. Ende des vergangenen Jahres sind
140 Jahre seit Kotěras Geburt vergangen. Aus diesem Anlass wurde das Jahr
2011 zum Kotěra-Jahr ausgerufen. In einem von Kotěras ersten Bauwerken
wurde diese Woche eine Ausstellung über den Architekten und die von ihm
entworfenen Familienhäuser eröffnet. mehr...
Unauffällig, aber wertvoll: Bürgerinitiative versucht historisches Haus auf dem Wenzelsplatz vor Abriss zu retten
Es ist eine einfache Mathematik: Würde man den Wünschen verschiedener
Investoren in Prag entgegenkommen und jedes Jahr zwei Häuser abreißen,
die zwar auf dem Gebiet der Denkmalschutzzone stehen, aber nicht als
Kulturdenkmal geschützt werden, würden in zehn Jahren 40 Häuser in der
Prager Denkmalschutzzone verschwinden. Die Lust, altehrwürdige Gebäude
abzureißen, scheint in den letzten zwei Jahren fast ansteckend zu sein.
Vorige Woche wurde das Urteil über ein Haus aus dem 19. Jahrhundert
gefällt, das an der Ecke des Wenzelsplatzes zuer Opletalova-Straße steht.
Unterstützt von einigen bekannten Persönlichkeiten versuchen nun die
Liebhaber des alten Prag das Gebäude doch noch vor dem Abriss zu retten. mehr...
Nach 70 Jahren: Wertvolle Trennwand aus Villa Tugendhat wieder gefunden
Die Brünner Villa Tugendhat ist der einzige moderne Bau in Tschechien, der
auf der Weltkulturerbeliste der Unesco steht. Das funktionalistische
Bauwerk ist mit einzigartigen Originalmöbeln ausgestattet. Eine wichtige
Rolle im Interieur spielen die Trennwände. Die Trennwand aus seltenem
Makassar-Holz, die eines der Symbole der Villa war, ist allerdings seit
1940 verschwunden. Jahrzehnte lang hielten die Experten sie für verloren.
Vor kurzem wurde die Wand jedoch wiedergefunden: in der Mensa der
rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Brünn. mehr...
Heilige Stiege, Kalvarienberg, Pietà: Passionsgeschichte an der Moldau
Die Scala Santa – die Heilige Treppe – ist für die Pilger, die nach
Rom kommen, eine der Sehenswürdigkeiten, die sie unbedingt sehen und
kniend betreten müssen. Eine Heilige Stiege gibt es jedoch auch in Prag.
Genauso findet man in der tschechischen Hauptstadt eine
Kalvarienbergkapelle sowie mehrere weitere Sakralbauten, die mit der
Passionsgeschichte besonders verknüpft sind. mehr...
Kulturdenkmal oder Abriss - was wird aus dem Güterbahnhof Žižkov?
In der Zeit, als er erbaut wurde, war er der größte Güterbahnhof in
Europa: der Bahnhof im Prager Stadtteil Žižkov. Seit den 1930er Jahren
diente er zum schnellen Umladen von Waren, vor allem von Lebensmitteln auf
Lkw. Dabei konnten hier die Güter auch kurzfristig gelagert werden. Das
Bahnhofsareal, das nicht nur in Tschechien einzigartig ist, wurde Ende des
vergangenen Jahres vom Kulturministerium zum Kulturdenkmal erklärt.
Trotzdem ist der Erhalt der technischen Sehenswürdigkeit immer noch
unsicher. Für die Rettung des Industriebaus setzen sich in den letzten
Monaten nicht nur renommierte Kunsthistoriker und Architekten ein. Für
ihren Bahnhof kämpft seit einigen Wochen auch eine lokale
Bürgerinitiative.
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“Hic sunt (domini) canes”: Zu Besuch bei den Dominikanern in St. Aegidius (II)
Die Dominikaner ließen sich beim St. Aegidius nach 1625 nieder. Anstelle
der älteren Bürgerhäuser und Gebäude des Aegidius-Kapitels bauten sie
allmählich ein großes Klosterareal auf. Den größten Aufschwung erlebte
das Kloster in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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Häuser, die Geschichte(n) erzählen: berühmte Villen in Tschechien
Die bekannteste Villa Tschechiens ist zweifelsohne die Brünner Villa
Tugendhat. Sie steht auf der Weltkulturerbeliste der Unesco. Auch die
Prager Villa Müller, die von Architekt Adolf Loos entworfen wurde, ist
inzwischen zum Begriff geworden. Damit wäre aber für einen Laien die
Aufzählung berühmter Villen Tschechiens fast zu Ende. Nicht aber für die
Besucher einer Ausstellung, die berühmte Villen Böhmens, Mähren und
Schlesiens beschreibt.
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