Archiv: Reisen | Denkmäler Denkmäler
Die vergessene Stadt: Das unterirdische Brünn (II)
Das mährische Brünn gibt es nicht nur einmal: wenige Meter unter dem
Straßenpflaster erstreckt sich eine zweite Stadt - das dunkle, das
unterirdische Brünn, die Jahrhunderte alten Keller und Gewölbelabyrinthe
der Wein- und Handelsmetropole. Erst in den siebziger Jahren hat man
begonnen, den lange vergessenen Untergrund der Stadt neu zu erforschen. Mit
dabei ist seit mehr als zwanzig Jahren Aleš Svoboda. In einem der letzten
Geschichtskapitel hat er uns die Geschichte der Keller erzählt. Nun wird
es Zeit, selbst abzutauchen in die Brünner Unterwelt.
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Schloss Lužany: Zu Besuch bei Kunstmäzen Hlávka
Die Gemeinde Lužany gehört zu den ältesten Dörfern in der Pilsner
Region. Die erste schriftliche Erwähnung von Lužany stammt aus dem 12.
Jahrhundert. Die Gemeinde liegt zwischen Pilsen und Klatovy / Klattau,
einige Kilometer südlich von Přeštice entfernt, dem Geburtsort des
namhaften tschechischen Architekten und Mäzens, Josef Hlávka. Der
Kunstmäzen verbrachte viel Zeit in Lužany, das dortige Schloss ist dank
Hlávka Ende des 19. Jahrhunderts zum Treffpunkt bekannter tschechischer
Schriftsteller und Musiker geworden.
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Dem Heiligen Gunther zu Ehren: der Wallfahrsort Dobra voda
Der Heilige Gunther wurde Jahrhunderte lang als Patron des Böhmerwaldes
betrachtet. In Dobra voda / Gutwasser bei Hartmanice befindet sich sogar
die weltweit einzige Kirche, die diesem Mann eingeweiht ist. In der
kommunistischen Zeit war diese Ortschaft unzugänglich, nun erlebt sie
jedoch einen neuen Aufschwung.
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Die zweite Blützeit des Vysehrad
Aus dem Prager Stadtbild ist er nicht wegzudenken: Der am rechten
Moldauufer gelegene Vysehrad. König Vratislav II. gründete im Jahre 1070
auf dieser Premysliden-Burg das Kollegiatkapitel des Heiligen Peter und
Paul. Es wurde nicht dem Prager Bischof, sondern direkt dem Papst
untergeordnet. mehr...
Im Kloster Gratzen wird für die Zukunft gearbeitet
Die Tschechen zählen zu den am wenigsten religiösen Völkern Europas, und
die Kirchen sind hierzulande nur mäßig besucht. In dem Städtchen Nove
Hrady/ Gratzen wird jedoch ein Ordensstift zum kulturellen Zentrum der
Gegend.
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Schloss Drazic: Vom Abstelllager zum Jugendschloss
Die südböhmische Gemeinde Drazic liegt etwa 5 Kilometer westlich von der
Stadt Bechyne auf der Straße, die Tyn nad Vltavou mit Milevsko verbindet.
Fast gegenüber der einstigen Drazicer Brennerei, in der sich heute eine
Bierbrauerei befindet, erstreckt sich ein Schlossareal, zu dem unter
anderem ein großer Obstgarten gehört. Der Gebäudekomplex wurde während der
kommunistischen Ära Jahre lang von einer LPG als Abstellraum genutzt. Das
recht verwüstete Schlossgelände wurde vor einigen Jahren wieder belebt. mehr...
Durch Klostermann inspiriert: Hauswaldkapelle wird wieder belebt
Die Böhmerwald-Besucher, die noch vor etwa einem Jahr auf dem Wanderweg am
Chinitz-Tettauer Schwemmkanal / Vchynicko-Tetovsky plavebni kanal
spazierten, ahnten nicht, dass sie ganz nahe an einem einst international
berühmten Wallfahrtsort vorbeigingen. Denn keine der Kapellen, die an der
dortigen Heilquelle in den vergangenen Jahrhunderten erbaut worden waren,
überlebte das kommunistische Regime. Nach fast fünfzig Jahren Verwüstung
wurde der Ort, an dem früher die Hauswaldkapelle stand, wieder belebt.
Mehr erfahren Sie von Martina Schneibergova und Gerald Schubert im
folgenden "Reiseland Tschechien". mehr...
Das kleine Lourdes im Böhmerwald wird wieder belebt
Nur ein Haufen von Steinen, die unter Ästen fast nicht mehr zu sehen waren
- das war das Einzige, was von der Hauswaldkapelle geblieben war. Sie
stand einst unweit der Gemeinde Srni / Rehberg. Nach fünfzig Jahren
Verwüstung wurde der Platz auf dem die Kirche stand und der aufgrund der
dortigen Heilquelle früher "das kleine Lourdes des Böhmerwaldes"
genannt wurde, neu gestaltet. Martina Schneibergova war bei der
Wiedereinweihung der Quelle dabei. mehr...
Unbekannte kubistische Perle - Hus-Kirche in Pecky
Dass es einige einzigartige Beispiele kubistischer Architektur in der
tschechischen Hauptstadt gibt, ist für die Prag-Kenner und Kunstliebhaber
nichts Neues. Am bekanntesten davon ist das Haus "Zur schwarzen
Muttergottes" in der Prager Altstadt, in dem man neben dem Museum des
tschechischen Kubismus auch ein kubistisches Cafe findet. Dass sich jedoch
ein typisches Beispiel der kubistischen Architektur in der kleinen
mittelböhmischen Stadt Pecky verbirgt, ahnen bis heute auch viele Experten
nicht. Mehr über das einzigartige kubistische Kircheninterieur der Welt
erfahren
Sie von Martina Schneibergova. mehr...
Renovierte Bergsynagoge in Hartmanice wurde wieder geöffnet
Die Synagoge im Städtchen Hartmanice ist eine der wenigen Synagogen im
ganzen Böhmerwald, die die Nazi-Zeit und auch das kommunistische Regime
überlebt haben. Das Gebäude befand sich jedoch in einem recht desolaten
Zustand, als sich die Enthusiasten vom Bürgerverein "Pamatnik
Hartmanice" vor einigen Jahren vorgenommen haben, das Baudenkmal zu
retten und darin eine Gedenkstätte einzurichten, die das Zusammenleben von
Tschechen, Deutschen und Juden in dieser Region dokumentieren. Das Vorhaben
der Bürgerinitiative wurde nun in die Tat umgesetzt - am vergangenen
Dienstag wurde die Synagoge in Hartmanice feierlich wieder geöffnet. Nach
Hartmanice laden Sie Martina Schneibergova und Thomas Kirschner in der
heutigen Ausgabe der Sendereihe "Reiseland Tschechien" ein.
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