Archiv: Reisen | Burgen und Schlösser Burgen und Schlösser
Gotische Perle am Rande der Stadt: die St. Nikolauskirche in Bergreichenstein
Sie ist eine der bedeutendsten frühmittelalterlichen Bauten in
Südwesteböhmen: die St. Nikolauskirche, die etwa einen Kilometer von der
Böhmerwaldstadt Kašperské Hory / Bergreichenstein entfernt steht. Die
gotische Kirche ist fast so erhalten geblieben, wie sie vor etwa 700 Jahren
erbaut wurde. Seit diesem Frühjahr lässt sich die Kirche nach vielen
Jahrzehnten wieder besichtigen. mehr...
Toller Blick ins Land: Aussichtspunkt auf Burg Kašperk wurde umgebaut
Im Winter ein Ski- und im Sommer ein Wanderparadies – der Nationalpark
Böhmerwald (Šumava). Unweit des Nationalparks findet man auch eine Burg, die im wahrsten
Sinne des Wortes „spitze“ ist.
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Goldschmiedwerkstatt und Kräuterweibstube: Goldenes Gässchen wieder geöffnet
Es ist einer der malerischsten Orte in Prag. Und auch Besucher, die keinen
besonderen Sinn für historische Baudenkmäler haben, lassen sich einen
Besuch dieses Ortes nicht entgehen. Gemeint ist das Goldene Gässchen auf
der Prager Burg, das schon immer ein Touristenmagnet war. Am Mittwoch wurde
das Gässchen mit den kleinen Häuschen nach einer Generalüberholung
wieder geöffnet. Ein Jahr dauerte die Instandsetzung und hat den Ort
bedeutend verwandelt. mehr...
Schloss Březnice: Als Erzherzog Ferdinand die schöne Philippine heiratete
Die älteste erhaltene Schlossbibliothek in Tschechien, einige
Ahnengalerien sowie Repräsentationsräume, die mit Originalmöbeln
eingerichtet sind – zusehen gibt es im Renaissanceschloss Březnice
recht
viel. In der vergangenen Ausgabe von „Reiseland Tschechien“ haben wir
Sie mit der Baugeschichte des Schlosses bekannt gemacht und versprochen,
die Führung durch Březnice fortzusetzen. mehr...
Schloss Březnice - mit Speibecken zur Selbsttherapie
Etwa 80 Kilometer südlich von Prag liegt das Städtchen Březnice. Das
dortige Renaissanceschloss ist wortwörtlich in die Geschichte
eingegangen.
Denn dort spielte sich nicht nur die erste Begegnung zwischen Philippine
Welser und Erzherzog Ferdinand II. ab, sondern die beiden haben eben in
Březnice im Jahr 1557 auch heimlich ihre Ehe geschlossen. mehr...
Schloss Stránov: Phönix aus der Asche
Das Schloss hat die Filmemacher schon in den 1930er Jahren gelockt. Das
unweit von Mladá Boleslav gelegene Stránov ist ein märchenhafter Bau mit
zahlreichen Türmchen, Arkaden und Balkonen. In diesem Stil wurde das
ursprüngliche Renaissanceschloss Ende des 19. Jahrhunderts vom Architekten
des Prager Nationaltheater, Josef Schulz, umgebaut. Die einst prunkvolle
Residenz gehört erst seit einigen Jahren wieder den Erben der letzten
Schlossbesitzer. Sie versuchen, das historische Areal, das während des
Kommunismus zum Teil geplündert wurde, wieder in Stand zu setzen.
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Schloss Stránov: nie belagert und nie erobert
Mehrmals haben die Filmemacher das märchenhafte Neorenaissanceschloss
Stránov bereits als Kulisse genutzt – für Melodramen, Filmmärchen oder
auch für einen Krimi. Gedreht wurde hier unter anderem der erste
tschechische Krimi-Tonfilm aus dem Jahr 1933.
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Haus zur steinernen Glocke: Willkommen bei den „Luxemburgern“
Mit dem Tod des Königs Wenzel III. im Jahre 1306 starben die Přemysliden
in direkter Linie aus. Böhmen erlebte darauf einige unruhige Jahre. Der
Adel und die Städte nahmen Kontakt mit König Heinrich VII. von Luxemburg
auf, um die Vermählung der Přemysliden-Fürstin Eliška / Elisabeth von
Böhmen mit Heinrichs Sohn Johann zu vereinbaren. 700 Jahre sind vergangen,
seit am 1. September 1310 die beiden sich im Dom von Speyer das Ja-Wort
gaben. Das Ereignis wirkte sich bedeutend nicht nur auf die Geschichte
Böhmens, sondern ganz Europas aus. Anlässlich des Jubiläums werden in
Prag einige Ausstellungen gezeigt. Eine davon in den historischen
Räumlichkeiten, in denen das königliche Paar nach seiner Ankunft nach
Prag wahrscheinlich gewohnt hat: im Haus zur steinernen Glocke am
Altstädter Ring.
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Keine Langeweile: Schloss Hluboká attraktivstes Touristenziel in Tschechien
Das südböhmische Märchenschloss Hluboká / Frauenberg ist das
attraktivste Touristenziel in Tschechien. Der neogotische Adelssitz siegte
in einem Wettbewerb, der von der staatlichen Tourismus-Agentur CzechTourism organisiert wurde. Über das beste Touristenangebot entschied die
Öffentlichkeit in einer Umfrage auf dem Internetportal der Agentur. Die
Resultate wurden am Dienstag bekannt gegeben.
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Oben Konzertsaal, unten Eisengroßhandel: die Verwandlungen des Palais Fürstenberg
Palais Palffy, Palais Ledebour, Palais Waldstein, Palais Thun – so
heißen nur einige der Herrensitze auf der Prager Kleinseite. Am
bekanntesten und größten ist zweifelsohne das Palais, das Feldherr
Waldstein erbauen ließ. Die Mehrheit der einstigen Herrensitze
erhielt ihr heutiges Aussehen erst im 18. Jahrhundert. Dies gilt auch für
das Palais, zu dem ein herrlicher Terrassengarten gehört und das gegenüber dem Waldstein-Garten steht.
Über dem Palais flattert heutzutage die polnische Fahne. Denn im Palais
Fürstenberg hat seit der Ersten Republik die polnische Botschaft ihren Sitz.
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