Archiv: Natur | Wetter Wetter
Smog-Alarm in Tschechien – Wissenschaftler Šram: Endlich Maßnahmen gegen Feinstaub umsetzen
Der klirrende Frost der letzten Tage brachte es klar zum Vorschein: die
Luft in Tschechien ist nicht die beste. Im Gegenteil: Eine extrem hohe
Feinstaubbelastung drückte vor allem im Mährisch-Schlesischen Kreis auf
die Lunge und aufs Gemüt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den
Aufenthalt im Freien auf das Nötigste zu beschränken und Innenräume nur
kurz zu lüften. Doch mit solchen Aufrufen allein geben sich die unter dem
Smog leidenden Einwohner nicht mehr zufrieden.
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Starker Frost bedroht vor allem das Leben von Obdachlosen
Tschechien befindet sich derzeit unter dem Einfluss einer Kaltfront aus
Sibirien. In der Nacht sinken die Temperaturen zum Teil auf -25 Grad
Celsius. Das ist für die gesamte Bevölkerung unangenehm. Besonders unter
dem starken Frost aber leiden Obdachlose. Mindestens acht Menschen sind
seit Samstag in Tschechien erfroren, allein in Prag fielen drei Menschen
dem Frost zum Opfer. Das Winterwetter ist eine Herausforderung sowohl für
die Menschen auf der Straße als auch für die Rettungsdienste.
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Ungewöhnliche Dienstanweisung: Prager Beamte mussten raus zum Schneeschippen
Schon seit fünf Tagen hat der Winter Tschechien fest im Griff. Nach den
ausgiebigen Schneefällen vom Wochenende liegen selbst in den Großstädten
des Landes 30 bis 50 Zentimeter Schnee. Um die Wege wieder frei zu machen,
wird nun jede Hand gebraucht.
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Schneemassen haben Tschechien fest im Griff
Das Tief Daisy ließ am Wochenende weite Teile Europas im Schnee versinken.
Betroffen war auch Tschechien. Im ganzen Land kam der Straßen- und
Zugverkehr stellenweise zum Erliegen. Aber auch für Fußgänger brachten
die Schneemassen erhebliche Behinderungen mit sich.
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Weltklimagipfel: aus tschechischer Sicht eine vertane Chance
Desaster, Fiasko, Scheitern oder auch Hoffnung auf 2010 – das sind
Wörter, die es wohl besonders häufig nach dem Klimagipfel in Kopenhagen
zu hören gab. Unter den Delegationen von über 190 Ländern war auch die
aus Tschechien, geleitet von Umweltminister Jan Dusík.
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Mikronesien fühlt sich durch nordböhmisches Kraftwerk bedroht
Der Kraftwerkkomplex im nordböhmischen Prunéřov macht Schlagzeilen.
Anfang Dezember demonstrierten wiederholt tschechische
Greenpeace-Aktivisten vor den Toren des Kohlekraftwerks, das mit seinem
Ausstoß von klimaschädlichem CO2 zur europäischen Spitze gehört. Nun
wurde „Prunéřov“ auch auf der Welt-Klimakonferenz in Kopenhagen
thematisiert. Von dem tschechischen Kraftwerk fühlt sich das zehn
Zeitzonen entfernte Mikronesien im Stillen Ozean bedroht.
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Kampf gegen Klimawandel – Umweltschützer kritisieren tschechischen Beitrag als unzureichend
Unter den Folgen des Klimawandels leiden besonders die ärmsten Länder der
Erde. Die EU entschied daher am Freitag, die besonders betroffenen
Entwicklungsländer im Kampf gegen die Folgen finanziell zu unterstützen.
7,2 Milliarden Euro haben die 27 EU-Mitglieder nun für die kommenden drei
Jahre zugesagt. Tschechien steuert umgerechnet 12 Millionen Euro bei. Zu
wenig sagen Umweltschützer.
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Tschechien kann EU-Klimaziele erreichen – Umweltminister präsentiert Konzept
In weniger als vier Wochen startet in Kopenhagen die UN-Klimakonferenz.
Tschechien ist zwar nur ein kleiner Baustein im weltweiten Ringen um
weniger Treibhausgas-Emissionen. Doch das Umweltministerium in Prag sieht
hierzulande genügend Möglichkeiten, um weiter einzusparen – und das
über die Klimaziele der EU hinaus. Ende Oktober hat Umweltminister
Ladislav Miko ein Klimakonzept für die Tschechische Republik vorgestellt.
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Amazonas-Indianer werben in Prag für Beitritt zum Klima-Bündnis
Über Mangel an mehr oder weniger offiziellen Gästen aus dem Ausland
können sich die Prager Stadtväter wirklich nicht beklagen. Aber von so
weit her wie am Dienstag kommen ihre Gäste nicht alle Tage. Indianer aus
dem brasilianischen Rio Negro haben in Prag über ihr Leben im
Amazonasgebiet erzählt und für einen Beitritt zum europäischen
Klima-Bündnis geworben.
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Trotz Hochwasserschäden kehrt normales Leben in Region Nový Jičín zurück
Einen Monat nach Ausbruch der Überschwemmungen, die innerhalb weniger Tage
mehrere Regionen Tschechiens heimsuchten, sind noch nicht überall die
materiellen Schäden gezählt. Das Hochwasser, das landesweit 14 Menschen
das Leben gekostet hat, schlug zunächst in Nordmähren zu. In den dort am
meisten betroffenen Gebieten rund um die Städte Nový Jičín und Jeseník
nad Odrou kehrt das normale Leben nur langsam zurück. Am Freitag aber hat
der nordmährische Landeshauptmann Jaroslav Palas auch die letzte Stufe der
Hochwasserwarnung aufgehoben.
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