Archiv: Natur | Wetter Wetter
Aussicht auf Kälterekord lockt Extremtouristen in den Böhmerwald
Der Winter hat Tschechien auch weiterhin fest in Griff. Ungewöhnlich tiefe
Temperaturen werden nicht nur in den Bergen, sondern praktisch im ganzen
Land gemessen. Extremfrost soll es aber erst am Wochenende geben. Die
Meteorologen rechnen dann sogar damit, dass die bestehenden Kälterekorde
gebrochen werden. Die bisher niedrigsten Temperaturen wurden in der Nähe
der kleinen Böhmerwaldgemeinde Kvilda / Außergefilde gemessen. Es gibt
aber auch Touristen, die die arktischen Temperaturen anziehend finden und
ihre Kräfte testen wollen. Der beste Ort für diese Kraftprobe scheint
eben Kvilda zu sein. mehr...
Neue Arten von Fledermäusen, Spinnen und der Schakal in Mähren entdeckt
Der Klimawandel, der seit längerer Zeit auf unserer Erde beobachtet wird,
hat vielfältige Auswirkungen. Tiere zum Beispiel müssen sich den
Veränderungen ihrer Lebensräume anpassen. Nicht selten führt das zum
Wechsel oder zur Ausdehnung ihres Verbreitungsgebiets. Veränderungen in
der Tierwelt werden mittlerweile auch in Tschechien vermehrt beobachtet. mehr...
Weihnachten im Matsch
Wer redet in diesen Zeiten - und vor allem in diesem Jahr der Extreme -
nicht vom Wetter? Deshalb will auch Radio Prag etwas zur Diskussion
beitragen.
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Wintereinbruch sorgte einmal mehr für Verkehrskollaps
Wie in ganz Mitteleuropa hatte auch Tschechien in den vergangenen Tagen mit
großen Neuschneemengen zu kämpfen. Von Montag bis Donnerstag fielen in
Prag und Nordböhmen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, auch in Westböhmen
liegen über 20 Zentimeter Schnee. Was Wintersportler und Skiliftbetreiber
frohlocken lässt, bereitete Autofahrern und Bahnreisenden erhebliche
Schwierigkeiten. Daniel Kortschak informiert.
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Fledermäuse, Höhenangst und Tierattacken: Ein Tag im Prager Zoo
Der Prager Zoo ist die Touristenattraktion Nummer eins in Prag. Das hat vor
einigen Wochen eine Studie der Tourismus-Agentur Czech Tourism ergeben. Der
größte Zoo Tschechiens, der im Troja-Tal an der Moldau liegt, lockt
jährlich über eine Millionen Besucher an. Das liegt vor allem an den etwa
1.600 Tieren, die auf einer Fläche von fast 60 Hektar leben…
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„Ich konnte nicht länger still sitzen“ – deutsches Ehepaar hilft Hochwasseropfern
Starke Regenfälle haben im August in weiten Teilen Nordböhmens zu
Hochwasser geführt und Überschwemmungen in Deutschland, Polen und
Tschechien verursacht. Dabei entstand großer Schaden im Dreiländereck.
Hilfsorganisationen haben über Wochen angepackt und aufgeräumt. Doch
viele Bewohner stehen immer noch vor den Trümmern ihrer Existenz. Das
deutsche Ehepaar Koser aus Neugersdorf bei Zittau hat diesen Menschen
geholfen. Radio Prag hat mit Uwe Koser gesprochen.
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Zerstörte Landschaft in Tschechien: Wie der Mensch dem Hochwasser geholfen hat
In den letzten Jahren hat Tschechien immer wieder unter Hochwasser zu
leiden, zuletzt war dies am zweiten Augustwochenende in Nordböhmen der
Fall. Da schoss das Wasser einfach die kleinen Flüsse und Bäche runter
und riss fast alles mit, was ihm in den Weg kam. Fünf Menschen kamen in
den Fluten ums Leben und die Schäden an Häusern, Brücken, Straßen und
Eisenbahnlinien betragen nach ersten Schätzungen umgerechnet 260 Millionen
Euro. Das ist tragisch, doch wir Menschen sind auch selbst Schuld, dass wir
so heimgesucht werden. Denn wir hätten die Landschaft extrem beschädigt
seit Beginn der Industrialisierung, behaupten Umweltexperten.
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Pendler Barth: Zerstörte Straßen sorgen für massive Einschränkungen im Hochwassergebiet
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nordböhmen wird es noch Wochen
dauern, bis wieder so etwas wie Normalität in die vom Wasser zerzausten
Regionen einkehrt. Indirekt betroffen ist auch der deutsche Lehrer Olaf
Barth, der an einer Schule im sächsischen Zittau unterrichtet, mit seiner
Familie aber im tschechischen Liberec / Reichenberg lebt. Seine tägliche
Fahrt zur Arbeit führt mitten durch das vom Hochwasser getroffene Gebiet.
Wegen mehrerer Umleitungen hat er für die Pkw-Fahrt am Montagmorgen rund
dreimal soviel Zeit benötigt wie üblich. Über seine Eindrücke von der
Rückfahrt hat Radio Prag mit ihm gesprochen.
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Drei Tote und Millionenschäden bei Hochwasser in Nordböhmen
Tschechien wurde ein weiteres Mal von einem schweren Hochwasser
heimgesucht, genauer gesagt der äußerste Norden des Landes. Die
blitzartigen Überschwemmungen haben drei Menschenleben gefordert und
mehrere Orte rund um Liberec verwüstet.
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Hochwasserkatastrophe: Regierung beschließt Soforthilfe und Armee-Einsatz
Eine Welle der Solidarität und der Hilfe folgt derzeit in Tschechien auf
die verheerenden Überschwemmungen in Nordböhmen. Tausende von Helfern
sind in den betroffenen Gebieten schon seit Samstag im Dauereinsatz. Aber
dringend nötig ist weitere Hilfe, praktischer und finanzieller Art. Am
Montag ist daher die tschechische Regierung zu einer Sondersitzung
zusammengetreten.
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