Archiv: Natur | Ökologie Ökologie
Neue Arten von Fledermäusen, Spinnen und der Schakal in Mähren entdeckt
Der Klimawandel, der seit längerer Zeit auf unserer Erde beobachtet wird,
hat vielfältige Auswirkungen. Tiere zum Beispiel müssen sich den
Veränderungen ihrer Lebensräume anpassen. Nicht selten führt das zum
Wechsel oder zur Ausdehnung ihres Verbreitungsgebiets. Veränderungen in
der Tierwelt werden mittlerweile auch in Tschechien vermehrt beobachtet. mehr...
Wachtelkönig oder Skipiste: Soll das Altvatergebirge Nationalpark werden?
Insgesamt vier Nationalparks bestehen bisher in Tschechien. Es gibt indes
Initiativen, um noch weitere geschützte Gebiete des Landes aufzuwerten.
Zum Beispiel die Gegend um die Burg Křivoklát in Mittelböhmen, für die
noch der ehemalige Umweltminister Bursík von den Grünen geworben hatte.
In den letzten Monaten sind wiederum Stimmen laut geworden, die im
Altvatergebirge die Einrichtung eines Nationalparks fordern. Die Reihen der
Befürworter wachsen, neben Prominenten können sich auch immer mehr
Wirtschaftsvertreter für den Gedanken erwärmen. Kritiker warnen hingegen
vor Problemen mit dem Borkenkäfer infolge des höheren Naturschutzes. mehr...
Erinnerung an Tschernobyl: Wir haben damals überhaupt nichts gewusst
Nicht nur in der Ukraine, sondern in der ganzen Welt, wird am Dienstag an
Tschernobyl erinnert. Vor 25 Jahren, am 26. April 1986, war es im dortigen
Atomkraftwerk bei einem Sicherheitstest zur Explosion in einem der
Reaktoren gekommen. Auch die damalige Tschechoslowakei blieb damals vom
Austritt der atomaren Strahlung nicht verschont. Dennoch genießt die
Atomenergie hierzulande eine ziemlich hohe Unterstützung, es gibt aber
ebenso Bewegungen gegen das Atom. mehr...
„In Tschechien gibt es keine naturnahe Forstwirtschaft“
Neben der Politik wurde in Tschechien zuletzt ein Thema besonders hoch
gekocht: die Bekämpfung des Borkenkäfers im Böhmerwald. Hier stehen sich
seit einigen Jahren zwei Parteien fast unversöhnlich gegenüber: die
Regionalpolitiker und Beschäftigten der Holz verarbeitenden Industrie auf
der einen sowie die Wissenschaftler und Naturschützer auf der anderen
Seite. Seit der Ernennung des neuen Nationalpark-Leiters Jan Stráský
spitzte sich der Konflikt in den vergangenen Wochen noch weiter zu. Am
Gründonnerstag hat Umweltminister Chalupa dann entschieden, die rasanten
Pläne von Stráský etwas zu stutzen. Doch an dem Vorhaben, vom
Borkenkäfer befallene Bäume auch in den strengsten Schutzzonen zu
fällen, hat sich nicht viel geändert. Über das Thema sprach Radio Prag
mit Professor Josef Fanta.
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Minister Chalupa: Bekämpfung des Borkenkäfers nur manuell erlaubt
Zu Ostern sind in Tschechien für gewöhnlich der Osterhase und das
Osterlamm in aller Munde. Vor dem diesjährigen Frühlingsfest hat ihnen
aber ein anderes Tierchen – zumindest medial – den Rang abgelaufen: der
Borkenkäfer. Das vermehrte Auftreten des Käfers im Böhmerwald hat
nämlich eine breite und hitzige Debatte darüber entzündet, in welcher
Form das als Schädling wahrgenommene Insekt zu bekämpfen sei. Deshalb
geriet auch Umweltminister Tomáš Chalupa immer mehr unter Druck, alsbald
eine Entscheidung in dieser Frage zu fällen. Am Gründonnerstag hat er
seinen Standpunkt verkündet.
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Umweltschützer und Ex-Minister warnen: Borkenkäfer-Bekämpfung könnte zur Blamage werden
Der Borkenkäfer spielt eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf des
Ökosystems Wald. Wahrgenommen werden die Borkenkäfer jedoch zumeist nur
durch die starken Schäden, die einige Arten von ihnen nach
Massenvermehrungen in Wäldern anrichten können. Wie im Böhmerwald.
Deshalb will der neue Direktor der Verwaltung des Nationalparks Šumava
(Böhmerwald), Jan Stráský, den Schädling Borkenkäfer aktiv
bekämpfen.
Die von ihm geplanten Maßnahmen reichen von der konsequenten Abholzung
vom
Borkenkäfer befallener oder auch nur bedrohter Bäume bis hin zum
Versprühen von Insektenvernichtungsmitteln. Gegen diese drastischen
Maßnahmen aber regt sich immer größerer Widerstand. mehr...
Diskussion über Atomkraft: in Tschechien nicht offiziell, aber die Menschen sind besorgt
Erst das Erdbeben, dann der Tsunami und jetzt droht eine nukleare
Katastrophe. Die Lage in Japan beschäftigt die ganze Welt und daher
natürlich auch die Menschen in Tschechien. Das tschechische Rote Kreuz,
die tschechische Heilsarmee und die Hilfsorganisation ADRA haben
Spendenkonten eingerichtet. Seit Samstag sind auch tschechische Hilfsteams
in den Katastrophengebieten rund um die Stadt Sendai im Einsatz. All dies
ist wie gehabt bei vergleichbaren Naturkatastrophen von Haiti bis
Südostasien. Nun kommt aber noch die Diskussion um die nukleare Sicherheit
hinzu. In Deutschland und Österreich ist sie im vollen Gange. Wie sind
aber die Reaktionen in Tschechien? mehr...
Landwirtschaftsminister Aigner und Fuksa: „Wir werden noch weiter diskutieren“
2013 soll ein entscheidendes Jahr werden für die Landwirte in Europa. Denn
bis dahin soll die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik abgeschlossen sein.
Noch gibt es aber viel zu diskutieren. Die 27 Minister sind sich längst
nicht in allen Fragen einig. Daher stand die geplante Reform auch im
Mittelpunkt der Gespräche zwischen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse
Aigner und ihrem tschechischen Amtskollegen Ivan Fuksa in Prag. mehr...
Ex-Premier Stráský leitet Nationalpark Böhmerwald - Naturschützer sind entsetzt
Der Nationalpark Böhmerwald hat einen neuen Chef. Umweltminister Tomáš
Chalupa hat ihn am Montag vorgestellt und am Mittwoch dann ernannt. Es ist
der ehemalige tschechoslowakische Premier Jan Stráský. Bei den
Naturschützern stößt die Wahl auf harte Kritik.
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Wo steht Tschechien? Fünfjahres-Bericht über die Umwelt in Europa
Alle fünf Jahre gibt die Europäische Union einen großen vergleichenden
Bericht über den Zustand der Umwelt in den Mitgliedsstaaten heraus. Im
Dezember wurde der Bericht, der von der Europäischen Umweltagentur
erstellt wurde, auch in Prag vorgestellt – mit Erkenntnissen über die
Entwicklungen bei Natur und Umwelt in Tschechien. mehr...
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