Archiv: Natur | Ökologie Ökologie
Im Nationalpark Böhmerwald droht erneut Streit um den Borkenkäfer
Im Nationalpark Böhmerwald könnte sich das Szenario aus dem Vorjahr
wiederholen: Im Sommer hatten Umweltschützer über Wochen ein Waldstück
besetzt, um das Fällen von Bäumen zu verhindern. Das Waldstück liegt in
einer Schutzzone, doch die Bäume sind vom Borkenkäfer befallen. Die
Leitung des Nationalparks hatte deswegen eine Ausnahme beantragt, die
Genehmigung erhalten und angeordnet, die befallenen Bäume zu schlagen. Ein
solches Vorgehen lehnen die Umweltschützer aber grundsätzlich ab. Nun
scheint es, als könnte der Streit erneut eskalieren. Denn die Leitung des
Nationalparks will auf Grundlage eines neuen Gutachtens erneut die
Holzfäller in den Wald schicken. mehr...
Abwasser-Streit in Dvůr Králové schädigt Umwelt und Image der Region
Die arktische Kälte, die derzeit in fast ganz Europa herrscht, setzt auch
den Menschen in Tschechien mächtig zu. In verschmutzten Industriegebieten
lässt der Extremfrost zudem fast keinen Luftaustausch zu. Als ob aber Smog
und Dauerfrost nicht schon genug wären, sorgt die ostböhmische Kleinstadt
Dvůr Králové mit einer Provinzposse besonderer Art für zusätzliche
Negativ-Schlagzeilen. Weil die Stadt die Gebühren für die
Abwasserentsorgung angeblich nicht in voller Höhe zahlt, lässt der
Betreiber der örtlichen Kläranlage seit Montag sämtliche Abwasser der
Stadt ungereinigt in die Elbe fließen. mehr...
Nationalpark Böhmerwald: Kernzone soll erweitert werden
Langjährige Streitigkeiten begleiten die Debatten zum künftigen Gesetz
über den Nationalpark Šumava / Böhmerwald. Am Mittwochabend wurde eine
Übereinkunft erreicht, der zufolge auf einem Gebiet, das 22 Prozent des
Nationalparks ausmacht, die so genannte Kernzone entsteht, in der jeder
Eingriff des Menschen in den Naturprozess ausgeschlossen ist. Zurzeit
umfasst diese Schutzzone 13 Prozent des Nationalpark-Territoriums. Das
Umweltministerium bezeichnet die Variante als einen Kompromiss, die
Umweltbewegung Duha indes spricht von einem Ultimatum des Ministeriums. mehr...
Überraschende Erkenntnis: Erz- und das Isergebirge sind sauberste tschechische Gebirge
Kahle Flächen und Baumleichen: So sah es noch zu Wendezeiten auf den
Höhen von Erzgebirge und Isergebirge in Nordböhmen aus. Und jetzt? Erste
Ergebnisse von neuen Messungen haben ergeben, dass ausgerechnet diese
beiden Gebirgszüge die saubersten in ganz Tschechien sind. In einem von
Norwegen finanzierten Projekt wird derzeit ermittelt, wie sehr Schadstoffe
von jenseits der Grenze in die tschechischen Berge getragen werden. mehr...
Smog in Tschechien – Maßnahmen zur Luftverbesserung werden nur langsam gefunden und umgesetzt
Seit einigen Tagen herrscht Smogalarm in mehreren Gegenden Tschechiens. Am
stärksten betroffen ist erneut der Mährisch-schlesische Kreis, aber nicht
nur: Auch in Nordböhmen, in Prag oder in der ostböhmischen Stadt
Pardubice überschreiten die Emissionen für Feinstaub die Grenzwerte
derzeit um ein Mehrfaches. Doch der Kampf gegen den Smog gestaltet sich
schwierig. mehr...
Kritiker loben: Kontroverse Ausschreibung für Altlastensanierung wird storniert
Die größte öffentliche Ausschreibung des Jahrzehnts in Tschechien wird
keinen Sieger haben. Die Ausschreibung für die landesweite
Altlastensanierung wird auf Empfehlung des Finanzministers storniert. mehr...
Weg mit dem Smog! Tschechien und Polen wollen Emissionen reduzieren
Die Situation wiederholt sich jeden Winter: der schwerindustrielle
Mährisch-schlesische Kreis leidet unter Smog. Die Grenzwerte für
Feinstaub werden dabei sehr oft überschritten. Ähnlich ist es dem auf der
polnischen Seite der Grenze. Um die Emissionen im gemeinsamen Grenzgebiet
zu reduzieren, wollen Tschechien und Polen EU-Gelder für ein gemeinsames
Projekt beantragen. Die ersten Schritte dazu unternahmen die Umweltminister
der beiden Länder am Donnerstag in Prag. mehr...
Woche der Mobilität: Prager Wenzelsplatz ohne Autoverkehr
Europaweit findet vom 16. bis 22. September die so genannte Woche der
Mobilität statt. Zum zehnten Mal beteiligt sich auch Tschechien, und zwar
unter der Obhut des Umweltministeriums in Prag. mehr...
Erste Borkenkäfer-Debatte blieb ergebnislos – einzig Waffenruhe vereinbart
Im Böhmerwald tobt seit einigen Wochen der Borkenkäferstreit. Die
Nationalparkverwaltung ließ in einem wertvollen Gebiet unweit der Gemeinde
Modrava / Mader in den vergangenen Wochen rund 4200 Bäume fällen. Gegen
diese intensive Borkenkäferbekämpfung protestierten Umweltschützer.
Einen Monat lang versuchten sie vor Ort, den Holzschlag zu blockieren.
Nachdem die Holzfäller ihre Arbeiten erst einmal beendet haben, wurde nun
auch die Blockade vorläufig abgebrochen. Am Montag trafen Vertreter der
Nationalparkverwaltung, der Böhmerwaldgemeinden, Wissenschaftler und
Umweltschützer zu ersten Gesprächen zusammen. Unter den Teilnehmern des
Treffens war auch Jaromír Kyzour, der bei der Umweltbewegung Duha
(Regenbogen) das Programm „Wälder“ leitet. Radio Prag hat mit Jaromír
Kyzour gesprochen. mehr...
Borkenkäferstreit: Wissenschaftler geben Öko-Aktivisten recht
Im Nationalpark Böhmerwald bemühen sich seit 18 Tagen Umweltaktivisten,
das Abholzen der vom Borkenkäfer befallenen Bäume zu verhindern. Die
Wissenschaftler geben den Umweltfreunden Recht. mehr...
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