Archiv: Kultur | Theater Theater

„Hinter der Tür steht der Nullpunkt“ – Prager Straßen verwandeln sich in Theaterbühne

18-07-2011 15:09 | Markéta Kachlíková

Grotest Maru „Hinter der Tür steht der Nullpunkt“ – hinter diesem ungewöhnlichen Namen verbirgt sich ein Theaterfestival, das an diesem Montag in Prag beginnt. Ziel und Traum seiner Organisatoren sei es, die Straßen der tschechischen Hauptstadt den Zuschauer zu öffnen und das Zentrum in eine große Theaterbühne zu verwandeln.  mehr...

Prager Quadriennale 2011: Treffpunkt von Bühnenkünstlern aus 62 Ländern

18-06-2011 | Jitka Mládková

Foto: ČTK Seit vergangenem Donnerstag gilt Prag als Zentrum des Welttheaters. Zum zwölften Mal findet hier ein weltweit führendes künstlerisches Event statt: die Prager Quadriennale. Seit 1967 bietet sie alle vier Jahre eine Präsentation zeitgenössischer Arbeiten in einer Vielzahl von Disziplinen und Genres der bildenden Künste. Diesmal allerdings zum ersten Mal unter einem neuen Titel: „Prager Quadriennale für Bühnenbild und Theaterraum“. Teilnehmer aus 62 Staaten - eine Rekordzahl in der Geschichte der Veranstaltung - stellen sich dem Wettbewerb um die Goldene Triga und andere prestigeträchtige Auszeichnungen. In den Tagen vom 16. bis 26. Juni werden insgesamt mehr als 40.000 Menschen, die im Bereich Theater und Performance professionell arbeiten, Studierende und Besucher aus aller Welt in Prag erwartet. Kurz vor der Eröffnung der Quadriennale sprach Jitka Mládková mit der Exekutivdirektorin Daniela Pařízková.  mehr...

Startenor José Cura begeistert von Krumau – Saison im Freilichttheater eröffnet

14-06-2011 16:02 | Martina Schneibergová

José Cura Das Theater mit der höchsten Decke auf der Welt wird sie genannt: die Freilichtbühne mit dem drehbaren Zuschauerraum im südböhmischen Český Krumlov / Krumau. Im Theater, das im Schlossgarten steht, werden dieses Jahr erneut Opern, Schauspiele und Ballettvorstellungen gezeigt. Zum ersten Mal aber betritt auch ein weltberühmter Sänger die Bühnenbretter: Im August wird der argentinische Tenor José Cura in Krumau die Titelrolle in Leoncavallos Oper „Pagliacci“ singen.  mehr...

Alma, Muse der Genies

10-06-2011 16:04 | Gerald Schubert

Foto: Gerald Schubert Sie gilt als Muse der Genies, als größte Femme fatale des 20. Jahrhunderts: Alma-Mahler Werfel. Verheiratet war sie mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem Architekten Walter Gropius und dem Schriftsteller Franz Werfel. Und es verband sie eine Affäre mit dem Maler Oskar Kokoschka, der sich nach der Trennung von seiner Geliebten eine lebensgroße Alma-Puppe anfertigen ließ, um über den Verlust hinwegzukommen. Das Theaterstück „Alma“ des israelischen Autors Joshua Sobol, inszeniert vom österreichischen Regisseur Paulus Manker, ist ein Mosaik ihres Lebens. Ab Sonntag ist es im Prager Palais Martinitz (Martinický palác) zu sehen.  mehr...

Kann sich Prag zwei Opernhäuser leisten? Jein, sagt der Kulturminister.

07-06-2011 15:36 | Martina Schneibergová

Staatsoper Prag Worüber in den Medien in den letzten Monaten spekuliert wurde, steht nun fest: Die Staatsoper Prag wird ab Anfang nächsten Jahres mit dem Prager Nationaltheater zusammengelegt. Gegen die Pläne des Kulturministers zur Fusion der beiden Theater protestieren vor allem die Mitarbeiter der Staatsoper.  mehr...

Mit Smetanas Oper Libuše wurde das Nationaltheater in Prag vor 130 Jahren eröffnet

05-06-2011 | Markéta Kachlíková

Eva Urbanová Ein doppeltes Jubiläum wird am kommenden Samstag, dem 11. Juni gefeiert – ein historisches und zugleich musikalisches Ereignis ging nämlich vor 130 Jahren über die Bühne. In Prag wurde am 11. Juni 1881 das tschechische Nationaltheater eröffnet. Das Werk, das zu diesem Anlass uraufgeführt wurde, war die Oper Libuše von Bedřich Smetana.  mehr...

Wagners Parsifal nach fast 100 Jahren wieder auf der Bühne des Prager Nationaltheaters

21-03-2011 16:01 | Markéta Kachlíková

Parsifal (Foto: Musical Criticism) Der "Parsifal" von Richard Wagner: Nach dem ausdrücklichen Willen Wagners sollte sein letztes Bühnenwerk ausschließlich in Bayreuth aufgeführt werden. Dieses Gebot wurde zwar kurz nach dem Tod des Komponisten und gegen den Willen seiner Erben in einigen Theatern der Welt verletzt. In Prag wartete man allerdings 30 Jahre ab, bis die Schutzfrist nach dem Tod des Komponisten abgelaufen war. 1914 wurde Parsifal gleich zweimal erstaufgeführt – in der Neuen Deutschen Oper und im Nationaltheater. Fast einhundert Jahre hat es aber dann im ersten tschechischen Theaterhaus am Moldau-Ufer gedauert, bis die Oper erneut einstudiert wurde. Am Samstag war die Premiere des Parsifal im Nationaltheater. Die Aufführung wurde zu einem großen Erfolg beim Publikum und erhielt von den Kritikern großes Lob. Sie hören einen Beitrag von Markéta Kachlíková.  mehr...

Wie viele Opernhäuser braucht Prag?

03-02-2011 15:10 | Markéta Kachlíková

Nationaltheater Ein brennendes Thema bewegt zurzeit die Prager Kulturszene, nämlich die angekündigte Reform der Theaterhäuser in der Stadt. Ersten Äußerungen des Kulturministers zufolge drohte den beiden größten Bühnen in der Hauptstadt sogar ein Zusammenschluss.   mehr...

Schulden und schwere Baumängel: Prager Staatsoper vor dem Aus?

13-01-2011 15:40 | Daniel Kortschak

Prager Staatsoper Seit über 120 Jahren erklingen in dem Haus neben dem Prager Hauptbahnhof Arien von Wagner, Mozart, Verdi und Co. Doch nun droht der Prager Staatsoper die Schließung: Wegen Geldmangels mussten mehrere Premieren abgesagt werden, und durch das marode Dach dringt Wasser ins Gebäude. Der erst im vergangenen Sommer neu bestellte Operndirektor konnte sein langfristiges Sanierungskonzept nicht durchsetzen und hat im Dezember das Handtuch geworfen. Das Kulturministerium will dem traditionsreichen Haus nun offenbar eine allerletzte Chance geben.   mehr...

„Světlo! – Licht!“ – Robert Wilson und Josef Svoboda im Museum Kampa

05-12-2010 | Daniel Kortschak

Ausstellung „Světlo! – Licht!“ Josef Svoboda und Robert Wilson. Diese beiden Bühnenbildner sind alles andere als gewöhnliche Vertreter ihrer Zunft. Der 69-jährige US-Amerikaner Wilson hat im Prager Nationaltheater schon in der Vergangenheit für Aufsehen gesorgt, zurzeit ist Karel Čapeks „Die Sache Makropulos“ in der Regie und mit einem Bühnenbild von Wilson zu sehen. Josef Svoboda, der im Jahr 2002 im Alter von 82 Jahren verstarb, gilt als derjenige unter den Bühnenbildnern, der aus dem Licht als bloßes Beleuchtungsmittel im Theater ein gezieltes Gestaltungselement gemacht hat. Im Prager Museum Kampa gibt nun eine Ausstellung einen Überblick über das Werk der beiden Lichtkünstler zu sehen.   mehr...

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