Archiv: Kultur | Musik Musik
CineMaestro will die musikalische Klassik der Jugend näher bringen
Seit fast drei Jahren haben die tschechischen Opernfans die Möglichkeit,
Live-Übertragungen aus der Metropolitan Opera in New York im Kino zu
sehen. Inzwischen werden die Vorstellungen aus dem wohl berühmtesten
Opernhaus der Welt in 24 Kinos in ganz Tschechien übertragen. Das
Interesse ist vor allem in den Großstädten sehr hoch. Die Serie der
Übertragungen ist oft schon lange im Voraus für die ganze Saison
ausverkauft. Bald können die Opernliebhaber in Tschechien nun auch eine
Auswahl von Vorstellungen aus der Royal Opera House in Covent Garden in
London in den Kinos sehen. Unter dem Titel "CineMaestro" wird ein
Projekt gestartet, das sich auf die jüngere Generation orientieren wird.
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Charlie Straight: geschmeidig, britisch - und wenig tschechisch
Bathroom – wer den Song hört, ist sich fast sicher, dass die
australische Band Crowded House gerade aufspielt. Dabei braucht man gar
nicht so weit in die Ferne zu schweifen – die vier Jungs von Charlie
Straight kommen nämlich aus dem schlesischen Třinec...
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Folk-Star mit der Quetsche: die Liedermacherin Radůza
Sie ist seit einigen Jahren der Stern am Himmel der tschechischen Singer-
und Songwriter-Szene: Radůza, mit bürgerlichem Namen Radka Vranková.
2003 gewann sie sogar drei tschechische Grammys. Vor kurzem hat die
37-Jährige eine weitere CD herausgebracht - ein kleines musikalisches
Porträt der Musikerin.
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Gustav-Mahler-Gedenkjahr: In Jihlava und Kaliště wird an den Komponisten erinnert
Der Komponist Gustav Mahler gilt als Wegbereiter der Moderne.
Musikliebhaber aus der ganzen Welt feiern den Komponisten in zwei
Jubiläumsjahren: dieses Jahr wird des 150. Geburtstags und 2011 des 100.
Todestags von Gustav Mahler gedacht. Das Mahler-Gedenkjahr 2010 wird auch
in Tschechien mit Musikfestivals, Ausstellungen und Filmvorführungen
begangen. Große Mahler-Feierlichkeiten werden in der Stadt Jihlava / Iglau
und in dem nahe gelegenen Geburtsort Mahlers Kaliště / Kalischt
vorbereitet.
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WWW – Elektro-Rap aus Tschechien
Die Gruppe WWW gründete sich bereits zu Beginn der 1990er-Jahre. Mit
gewagten Raps, frechen Texten und einem außergewöhnlichen Sound machten
sie rasch auf sich aufmerksam. Dennoch, 1997 kam vorerst das Aus. Erst neun
Jahre später, im Jahr 2006, wagte man einen Neustart in anderer
Zusammensetzung. Im selben Jahr erschien auch das erste Album namens
„Neurobeat“. Zur Verstärkung hatten sich Ondřej Anděra und Lubomír
Typlt die serbische Rapperin Milesa Zrnič geholt.
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Pláče Kočka: Katzengeheul zum Mitwippen
Die CD-Hülle ist quietschgrün. Darauf heulen eine gelbe und eine blaue
Katze. In ihrer Mitte grinst schelmisch ein grüner Kater, der auf einem
Auge blind ist. Der Clou: An einem Pappstreifen kann man den blinden Kater
verschieben. So hat er seine Augenklappe mal auf dem blinden, mal auf dem
sehenden Auge. Das ist die liebevoll gestaltete CD der Band Pláče
Kočka. mehr...
Pavel Bobek machte Countrymusic in Tschechien salonfähig
In den 70er und 80er Jahren gehörte er in der damaligen Tschechoslowakei
zu den beliebtesten Interpreten, auch wenn ihm nie die gleich hohe
Publicity zuteil wurde wie beispielsweise einem Karel Gott oder Václav
Neckar. Die Rede ist vom volksnahen Countrysänger Pavel Bobek.
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Ein unbequemer Wassermann: der Opernsänger Eduard Haken
Ein halbes Jahrhundert lang hat er auf der Opernbühne des Prager
Nationaltheaters gewirkt. Während dieser Zeit ist er zur Legende
geworden:
der Bass Eduard Haken. Am 22. März hätte der tschechische Opernsänger
seinen 100. Geburtstag begangen. mehr...
Musik + X – Aktuelle Popmusik aus Deutschland
Erst in der vergangenen Woche gastierten zwei ebenso bekannte wie
unterschiedliche deutsche Bands in Prag: die Heavy-Metal-Altstars
„Scorpions“ und die aktuellen Hitparaden-Stürmer von „Tokio
Hotel“. Genau diese Vielfalt in der deutschen Pop-, Rock- und Rapszene
zu
zeigen, ist das Ziel einer Ausstellung im Tschechischen Musikmuseum in
Prag. Dass die deutsche U-Musik durchaus auch Berührungspunkte mit ihren
Tschechischen Pendant hat, zeigt die Aufnahme „Für immer Jung“ von
Karel Gott und Bushido. mehr...
Beatbox-Workshop als Vorgeschmack auf die Ausstellung „Musik + X“
Der menschliche Körper ist ein Resonanzkörper. Deshalb kann man mit dem
Mund nicht nur sprechen sondern ein ganzes Schlagzeug imitieren. Beatboxing
nennt man das. Zehn tschechische Jugendliche wollten wissen wie es geht und
besuchten am Sonntag einen Beatbox-Workshop im Goethe-Institut Prag.
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