Archiv: Kultur | Musik Musik
Electronic auf Naturlehrpfaden: Die Formation „My name is Ann“
Und nun spielt hier wieder die Musik. Heute vielleicht etwas anders, als
Sie es gewohnt sind. Denn wir wollen Ihnen ein neues Album mit
elektronischer Musik vorstellen. Elektronische Musik ist das Genre, in dem
die erste Geige der Computer spielt. Für die tschechische Band „My name
is Ann“ ist der Klangpool Nummer 1 die Natur. Dass die durchaus eine gute
Grundlage für elektronische Musik bilden kann, davon hat sich Iris Riedel
in unserem heutigen MusikCzech überzeugt.
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Steiler Aufstieg, schnell verglüht: die Rockband Stromboli
Stromboli – so heißt eine italienische Vulkaninsel und so nannte sich
auch eine der wenigen tschechoslowakischen Rockbands, die in der zweiten
Hälfte der 80er Jahre im Westen auftreten durfte. Erstaunlich, wenn man
weiß, dass eines der Mitglieder aus einer zuvor verbotenen Band stammte.
Die Erklärung ist indes einfach: Das Musikgemisch des Quintetts zündet
einfach gut.
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„Mozart auf Tschechisch“: Ungewöhnliches Neujahrskonzert in Ostrava
Full house – und zwar gleich zweimal nacheinander. Das hatte am Beginn
des neuen Jahres der tschechische Liedermacher Jarek Nohavica im
„Mährisch-schlesischen Nationaltheater“ in Ostrava/Ostrau geschafft.
Jedoch nicht als Sänger, sondern als Librettist und Begleiter durch den
Abend. Unter dem Motto „Mozart auf Tschechisch“ erklangen in einer
ungewöhnlichen Neujahrspremiere sowie am 3. Januar Arien aus drei
Mozart-Opern, deren Libretti Nohavica in originellem Stil neu ins
Tschechische übertragen hat.
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Auf den Wellen der Musik ins neue Jahr spaziert
Für den Neujahrstag haben wir ein spezielles Programm vorbereitet. Sein
Leitmotto verrät schon viel: „Auf den Wellen der Musik ins neue Jahr
spaziert“. Die Musik, die Sie bei uns hören werden, stammt von
Komponisten, die allgemein als Deutsche oder Österreicher gelten, aber
noch etwas Weiteres gemeinsam haben, das seltener erwähnt wird - sie oder
ihre Vorfahren haben böhmische beziehungsweise mährische Wurzeln. Oder
aber sie haben zu Zeiten der Donaumonarchie hierzulande Wurzeln geschlagen.
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Laďa Kerndl: der tschechische Sinatra
1945 in Brünn / Brno geboren, machte Laďa Kerndl zunächst eine
Ausbildung zum Werkzeugmacher, anschließend absolvierte er eine höhere
Schule für Maschinenbau. Doch bereits seit seinem siebenten Lebensjahr
gehörte sein Herz der Musik: er spielte Geige, Gitarre und Klavier und
Trommel. Mit 15 gründete er eine Tramper-Gemeinde, die sich durch ihre
musikalischen Produktionen einen guten Ruf erwarb. Wenig später engagierte
sich Kerndl im Schulorchester und während des Wehrdienstes gründete er
die Armee-Band „Henkls“. Daneben spielte Laďa Kerndl regelmäßig im
Theater „Brünner Abend“ und begeleite mehrere Orchester.
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Rorate coeli: die wieder entdeckte Sakralmusik von Collegium Marianum
Wenn man sich das Programm der verschiedenen Weihnachtskonzerte in Prag
anschaut, könnte man den Eindruck gewinnen, dass es hierzulande nur eine
einzige Weihnachtsmesse und höchstens zwei, drei Weihnachtslieder gibt.
Denn aufgeführt werden vor allem Werke, die die Leute gut kennen und oft
fast auch mitsingen können. Anfang des 18. Jahrhunderts gab es in Böhmen
mehrere hoch begabte Komponisten, die alle auch Sakralmusik für die
Weihnachtszeit geschrieben hatte. Eine Auswahl von weniger bekannten
Advents- und Weihnachtsmelodien findet man auf der neuesten CD des
Ensembles Collegium Marianum.
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Musikbrücke Prag-Dresden: an barocke Traditionen anbinden
Die Autobahnverbindung von Prag nach Dresden ist immer noch nicht ganz
fertig. Die beiden Städte verbindet nun aber bereits eine Brücke: die
„Musikbrücke“. Gemeint ist damit ein Konzertzyklus, der an die
Musiktraditionen beider Städte anknüpfen soll, die besonders im Barock
sehr lebendig waren. Iris Riedel hat mit dem musikalischen Leiter und
Initiator des Projektes „Musikbrücke“ gesprochen und vorher ein
Konzert besucht.
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Alternative Musikszene in der Vor- und Nachwendezeit
Die mannigfaltige Alternativszene, wie man sie heute in Tschechien in
verschiedensten Kunstbereichen kennt, konnte sich erst nach der politischen
Wende vor 20 Jahren entfalten. Bis dahin war es für alle, die sich nicht
auf dem vom Staat streng kontrollierten und ideologische lizenzierten
Mainstream-Weg bewegen wollten, extrem kompliziert. Wir bringen einen
Rückblick in die Vor- und Nachwendezeit.
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Prager Filharmoniker geben Jubiläumskonzert zum 75-jährigen Bestehen
Das Symphonische Orchester der Hauptstadt Prag – so der offizielle Titel
– ist im September dieses Jahres in seine 75. Saison getreten. Am
heutigen Mittwoch wird daher das runde Jubiläum gefeiert, mit –wie
könnte es anders sein – einem feierlichen Konzert.
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Prager Frühling 2010: Anne Sophie Mutter und Sir André Previn
Auch wenn dem Kalender nach der Winter noch nicht begonnen hat, denken
viele Musikliebhaber in Tschechien schon an den Frühling. Der Prager
Frühling ist hierzulande das traditionsreichste Musikfestival. Sein 65.
Jahrgang wird in Prag erst in fünf Monaten eröffnet, der Kartenvorverkauf
begann jedoch am Montag, dem 14. Dezember. Die Veranstalter rechnen damit,
dass einige der meist gefragten Konzerte bald ausverkauft sein werden.
Martina Schneibergová hat sich kurz vor dem Beginn des Vorverkaufs mit der
Festivalsprecherin, Alena Svobodová, unterhalten:
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