Archiv: Kultur | Museen Museen
Barockmaler Karel Škréta – Begründer der neuzeitlichen tschechischen Malerei
Im Jahr 1610 – das genaue Datum ist nicht bekannt - wurde in Prag ein
Künstler geboren, der der neuzeitlichen tschechischen Malerei den Weg
geebnet hat: Karel Škréta. Dies gelang ihm auch, weil er sich durch die
Kunst des Frühbarocks außerhalb Böhmens inspirieren ließ. Škrétas
400. Geburtstag hat die Prager Nationalgalerie zum Anlass genommen, eine
umfassende Ausstellung mit Bildern, Grafiken, Zeichnungen, Skulpturen und
weiteren Exponaten zu zeigen. Sie ist an zwei repräsentativen
Ausstellungsorten der tschechischen Hauptstadt zu sehen.
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Volkskultur des nuklearen Zeitalters im Ethnographischen Museum
Was passierte mit der Volkskultur nach dem Verschwinden der Volkstrachten,
der handgemalter Keramik und der mündlich verbreiteten Volksmärchen? Ist
die Folklore verschwunden, nachdem die Leute aus den Bauernhäusern in die
Mietshäuser und die Plattenbausiedlungen umgezogen waren? Die Antwort auf
diese Fragen bietet die Ausstellung, die vor kurzem in der ethnografischen
Abteilung des Prager Nationalmuseums, im Musaion eröffnet wurde.
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Rückkehr nach 400 Jahren: Bilder von Roelandt Savery auf der Prager Burg
Er war einer der originellsten Maler am Hof von Kaiser Rudolf II.: der
flämische Maler Roelandt Savery. Nach vier Jahrhunderten werden seine
Werke nun dort ausgestellt, wo sie entstanden sind – auf der Prager Burg.
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„Světlo! – Licht!“ – Robert Wilson und Josef Svoboda im Museum Kampa
Josef Svoboda und Robert Wilson. Diese beiden Bühnenbildner sind alles
andere als gewöhnliche Vertreter ihrer Zunft. Der 69-jährige
US-Amerikaner Wilson hat im Prager Nationaltheater schon in der
Vergangenheit für Aufsehen gesorgt, zurzeit ist Karel Čapeks „Die Sache
Makropulos“ in der Regie und mit einem Bühnenbild von Wilson zu sehen.
Josef Svoboda, der im Jahr 2002 im Alter von 82 Jahren verstarb, gilt als
derjenige unter den Bühnenbildnern, der aus dem Licht als bloßes
Beleuchtungsmittel im Theater ein gezieltes Gestaltungselement gemacht hat.
Im Prager Museum Kampa gibt nun eine Ausstellung einen Überblick über das
Werk der beiden Lichtkünstler zu sehen.
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Jüdisches Museum Prag hilft bei Vernetzung der Holocaust-Archive
Wer 65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs über den Holocaust forscht,
muss immer noch häufig etliche Hindernisse überwinden. Ein Beispiel:
Wichtiges historisches Material zum KZ Theresienstadt befindet sich an vier
Orten in Tschechien und Israel. Ein von der EU gefördertes Projekt soll
nun die Zusammenarbeit der Archive und anderer Institutionen verbessern. So
könnte der Archivbestand zu Theresienstadt dann im Internet einsehrbar und
teils auch digitalisiert werden.
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„Two“ – Fotografien von Erwin Kneihsl in der Prager Galerie SVIT
Der 1952 in Wien geborene Erwin Kneihsl lebt und arbeitet in Berlin. Doch
zu den Leidenschaften des Fotografen gehört auch das Reisen und so sind
einige seiner Werkzyklen in Brünn entstanden. Zurzeit ist ein Teil davon
neben anderen Werken in der Galerie SVIT in Prag-Smíchov zu sehen. mehr...
Prager Nationalgalerie zeigt Meisterwerke aus der Wiener Albertina
Zehntausende Besucher aus Tschechien zählt die Wiener Albertina jedes
Jahr. Besonders an den Wochenenden vor Weihnachten und an tschechischen
Feiertagen ist Tschechisch eine der meistgehörten Sprachen in dem
traditionsreichen Museum neben der Wiener Staatsoper. Zurzeit müssen
Kunstinteressierte aus Tschechien aber nicht einmal nach Wien fahren, um
Meisterwerke aus der Albertina und der von ihr verwalteten Sammlung
Batliner zu sehen. Bis Anfang Januar zeigt die Prager Nationalgalerie rund
80 Werke von Monet bis Warhol.
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Der Schamane und Janáčeks Taktstock: Mährische Schätze im Prager Nationalmuseum
Man braucht nicht nach Mähren zu reisen, um sich mit der Geschichte
Mährens anschaulich bekannt zu machen. Es reicht, die neueste Ausstellung
im Prager Nationalmuseums zu besuchen. Mehr als 2000 Exponate aus Mähren
dabei in den Räumen des ehemaligen tschechoslowakischen Parlaments
gezeigt.
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19. Jahrhundert: Sudetendeutsche Auswanderungspioniere in Brasilien (2. Teil)
„Tschechische Spuren in Brasilien“ ist der Titel einer Ausstellung, die
Mitte September auf der Prager Burg eröffnet wurde. Radio Prag berichtete
darüber vor einer Woche in der Sendung „Kapitel aus der tschechischen
Geschichte“. Die Rede war von Aussiedlern, die im 19. Jahrhundert aus
überwiegend deutschsprachigen Gebieten Böhmens und Mährens nach
Brasilien gingen. In die Neue Welt haben sie außer Mut und Phantasie auch
viele Kenntnisse mitgebracht und dadurch ihre neue Heimat in bestimmten
Dingen geprägt. Einen Einblick in Lebensgeschichten dieser Menschen bietet
auch die erwähnte Ausstellung, so zum Beispiel durch authentische
Dokumente, Photos und Texte. Dass dies alles nun auf der Prager Burg zu
sehen ist, dafür ist in hohem Maße auch Petr Polakovič verantwortlich.
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Im Tempel des Visionärs: Villa Bílek wieder geöffnet
Wenn man mit der Straßenbahn von der Metro-Haltestelle Malostranská
Richtung Prager Burg hinauffährt, kann man das einzigartige Gebäude auf
der Kreuzung kurz vor dem Belvedere nicht übersehen. Die vornehme Villa in
einem alten Garten, unterscheidet sich schon durch ihre rohe Fassade mit
Säulen und dem flachen Dach stark von allen anderen Häusern in der
Umgebung. Die Villa, die der tschechische Bildhauer František Bílek
erbauen ließ, wird von der Galerie der Hauptstadt Prag verwaltet. Nach
einer gründlichen Instandsetzung wurde die Villa Bílek in diesen Tagen
wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.
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