Archiv: Kultur | Literatur Literatur
„Praha-Prag 1930 bis 1948“ – deutschsprachige Zeitzeugen erzählen
Die Geschichte der böhmischen Deutschen zwischen 1930 und 1948 ist in
Tschechien nicht sehr bekannt. Um das zu ändern, lud das Prager
Literaturhaus deutschsprachiger Autoren unter dem Titel „Praha-Prag.
Eine
geteilte Geschichte“ zu einem Symposium in die Prager Stadtbibliothek.
Berichtet wurde über deutschsprachige Literatur und Medien in dieser
turbulenten Zeit. Doch im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die
Erinnerungen von Zeitzeugen. mehr...
Deutsch-Türkische Gedichte auf Tschechisch – Internationale Poesie-Tage in Prag
Für Liebhaber von Gedichten und Kurzgeschichten ist der November in
Tschechien ganz und gar kein grauer Monat. Es sind die internationalen
Poesie-Tage, die Farbe in den – zu dieser Zeit meist neblig- trüben –
Prager Alltag bringen. In Cafés und Schulen, an der Bushaltestelle und
sogar unter Brücken werden tschechische und internationale Schriftsteller
Kostproben ihrer Arbeit geben. Deutschland wurde dieses Jahr von einem
gebürtigen Türken vertreten, Zafer Şenocak.
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1938: „Bitva o vlny“ – „Die Schlacht um Ätherwellen“
Es gebe Momente, in denen der Rundfunk den Lauf der Geschichte ändere. Das
schreibt David Vaughan im Vorwort seines Buches, das dieser Tage aus
aktuellem Anlass erschienen ist. „Die Schlacht um die Ätherwellen“
lautet der Titel des Buches, in dem der in Prag lebende britische
Journalist die Rolle mehrerer Radiosender in der Zeit der so genannten
„Münchner Krise“ beleuchtet. Ihren Höhepunkt erreichte die Krise am
30. September 1938 mit der Unterzeichnung des Münchner Abkommens durch
Adolf Hitler, Neville Chamberlain, Edouard Daladier und Benito Mussolini,
die damit über das Schicksal der Tschechoslowakei entschieden hatten. Mit
David Vaughan und sein Buch hat sich Jitka Mládková unterhalten.
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Prager Literaturhaus: „Stipendien sollen Kulturaustausch wiederbeleben“
Das Prager Literaturhaus widmet sich der Geschichte und Gegenwart der
deutschsprachigen Literatur in Tschechien. Im Rahmen eines Förderprogramms
hat es nun in Zusammenarbeit mit dem hessischen Literaturrat Stipendien an
zwei tschechische Autoren vergeben. Patrick Gschwend hat mit Lucie
Černohousová, der Geschäftsführerin des Prager Literaturhauses, über
das Programm und die beiden Schriftsteller gesprochen.
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„Kafka hält auch in den slawischen Ländern siegreich Einzug“ - Max Brod 1964 (II)
Zur Rekapitulation: Er ist 1964 aus Tel Aviv angereist und kehrte zum
ersten Mal seit 25 Jahren wieder in seine alte Heimatstadt Prag zurück:
der Schriftsteller, Übersetzer und Komponist Max Brod. Für Radio Prag
beschrieb er damals knapp seine Gefühle, als er wieder Prager Boden
betrat. Freude und zugleich Trauer um Familie und Freunde, die von den
Nazis umgebracht worden waren.
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Schweizer Schriftsteller in Prag - Lesung für interkulturelle Verständigung
Lesungen gibt es viele und eigentlich laufen sie immer im selben Rahmen ab.
Am Montag aber fand in Prag aber eine Lesung der anderen Art statt: Das
Prager Literaturhaus lockte Literaturbegeisterte auf ein gemütliches
Moldauboot. Dort hat der Schweizer Autor Daniel Goetsch aus seinem
aktuellen Buch „Ben Kader“ vorgelesen.
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„Kafka so nehmen, wie er geschrieben hat“ - Max Brod 1964 in Prag
Der Prager deutsche Schriftsteller Max Brod - 25 Jahre war es her, dass er
zuletzt in seiner Heimatstadt gewesen war. Gegenüber Radio Prag berichtete
1964 über seinen Freund und Weggefährten Franz Kafka.
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Die Ausstellung „Tripolis Praga“ zeigt das Prager Kulturleben um 1900
„Tripolis Praga“. So lautet der Titel einer Ausstellung, die zur Zeit
im Neustädter Rathaus in Prag zu sehen ist. Die Schau versucht einen
Überblick über das Prager Kulturleben um die Wende vom 19. zum 20.
Jahrhundert zu geben. Geprägt war diese Zeit vom Neben- und Miteinander
tschechischer, deutscher und jüdischer Prager. Daniel Kortschak war auf
der Eröffnung. mehr...
E.poesie: Vít Zouhar verpasst Gedichten den Elektroschock
Wer stets dachte, dass Lyrik und Poesie eine eher verstaubte Angelegenheit
sind, wurde Anfang Juli in Berlin eines Besseren belehrt. Das Stichwort
heißt Poesiefestival „e.poesie“. An dem Spektakel beteiligt war auch
ein tschechischer Künstler. Julia Angelov war dort und hat sich angehört,
was passiert, wenn ein Elektromusikkomponist auf einen Dichter trifft und
beide ihre Werke fusionieren.
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Erfolgreicher Jubilar: Der „Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds“
In diesem Jahr feiert der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds sein
zehnjähriges Jubiläum. Grund genug, sich die Arbeit und die Ergebnisse
des Fonds genauer anzusehen.
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