Archiv: Kultur | Folklore Folklore
Václav Havel: großer Tscheche, Europäer, Humanist und wunderbarer Mensch
Die letzte Ausgabe des Hörerforums im Jahr 2011 dreht sich um zwei Themen:
um die zahlreichen Weihnachtsgrüße, die wir erhalten haben, sowie um das
Ereignis, dass einen Schatten auf die Advents- und Weihnachtszeit geworfen
hat: der Tod des ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Havel. mehr...
Tschechische Weihnachten 1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis zur Samtenen Revolution
Der Christbaum mit strahlenden Kerzen, die Weihnachtskrippen, die
Bescherung zu Heiligabend, der Karpfen, hausgemachtes Gebäck - dies und
vieles mehr sind heutzutage Symbole, die in unseren Breiten für
Weihnachten stehen. Im Prinzip ein Fest in Hülle und Fülle in einer
friedlichen Atmosphäre. Und vor allem im engen Kreis der Familie. Für
viele Tschechen kommen noch die vergangenen 22 Jahre hinzu, das heißt das
Leben in Freiheit als bedeutender Faktor. Dass aber die Zeichen der
Weihnachtszeit in der Vergangenheit oft anders standen, davon erzählt ein
vor Jahresfrist erschienenes Buch mit dem Titel „Tschechische Weihnachten
1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis zur Samtenen
Revolution“. Kurz vor Weihnachten haben die Tschechischen Zentren in
München, Düsseldorf und Berlin Präsentationen dieses Buches in
Deutschland veranstaltet. Geschrieben wurde das Werk vom Historikerehepaar
Petr Koura und Pavlína Kourová. Jitka Mládková hat mit der männlichen
Hälfte des Autorenduos gesprochen. Sie hören eine Sonderausgabe unseres
Kapitels aus der tschechischen Geschichte. mehr...
Tschechisches Weihnachtsgebäck: die schönste Versuchung in der Fastenzeit
Mhm, riechen Sie es auch? Irgendwer im Haus bäckt. Vielleicht haben auch
Sie gerade Ihre Küche in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt. Und während
Sie gerade den Teig ausrollen, Sterne und Monde ausstechen oder die letzte
Fuhre Plätzchen im Ofen brutzelt, erfahren Sie nun, wie es die Tschechen
mit dem Backen vor Weihnachten halten. mehr...
Weihnachtskrippen im Museum der Karlsbrücke
In Tschechien nicht auszudenken: Weihnachten ohne Weihnachtskrippe. Diese
Darstellung von Christi Geburt hat sich mit der Zeit entwickelt, für die
Herstellung der Krippenfiguren wurden schon immer verschiedene Materialien
von Holz bis Glas genutzt. Im Prager Museum der Karlsbrücke sind aber
zurzeit auch eine Moldau-Fisch-Weihnachtskrippe, eine riesengroße Krippe
aus Heu sowie weitere wertvolle Exponate zu sehen: in der Ausstellung mit
dem Titel „Weihnachtskrippen aus drei Jahrhunderten“. mehr...
Rosenberger Kapelle bringt mittelalterliche Klänge zu Gehör
Ein kleiner Geheimtipp in der tschechischen Musikszene ist eine kleine
Kapelle, die sich einer scheinbar ausgefallenen Musikrichtung zuwendet: der
Musik des Mittelalters. Und so sind nicht selten in den altehrwürdigen
Gebäuden der Prager Altstadt auch Klänge aus längst vergangenen Zeiten
zu hören, wenn die Rosenberger Kapelle aufspielt. mehr...
Ritt der Könige: Unesco kürt mährischen Volksbrauch zum Weltkulturerbe
Der so genannte „Ritt der Könige“, ein traditioneller Volksbrauch aus
der Mährischen Slowakei, wurde in die Liste des immateriellen Kulturerbes
der Unesco eingetragen. Diese erfreuliche Nachricht kam am vergangenen
Wochenende von der weit entfernten indonesischen Insel Bali: Die Unesco
hatte dort 84 Anträge bewertet und 14 lebendige Traditionen zum Kulturerbe
erhoben. mehr...
Geschichte des tschechischen Volkslieds (Teil 2): Beginn der wissenschaftlichen Erforschung
Vor zwei Wochen haben wir im Kultursalon über die Entwicklung der
tschechischen Volkslieder berichtet. Über Jahrhunderte spielte dabei die
Kirchenmusik eine wichtige Vermittlerrolle. Die zweite Folge unseres
Zweiteilers zur Geschichte des tschechischen Volksliedes beginnt an der
Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Damals änderte sich der Stellenwert der
Volksmusik ganz wesentlich. Ab da wurde sie nämlich erforscht und
gesammelt. Über diese Entwicklung hat Jitka Mládková erneut mit dem
Musikforscher Lubomír Tyllner von der Tschechischen Akademie der
Wissenschaften gesprochen. mehr...
Geschichte des tschechischen Volkslieds (Teil 1): von den ältesten Nachweisen bis ins 19. Jahrhundert
An Staatsfeiertagen wie am Tag der Heiligen Kyril und Method, am
Jan-Hus-Tag oder am St. Wenzelstag, genauso wie bei weiteren offiziellen
Veranstaltungen werden in Tschechien alte geistliche Lieder gesungen. Das
geschieht vor allem in Kirchen, aber nicht nur. Nur noch
Musikwissenschaftler wissen heute aber wohl noch, dass in manchem dieser
Lieder die Melodie eines vielleicht noch älteren Volksliedes versteckt
ist. Dabei sind es die ältesten überlieferten Spuren dieses Kulturguts.
In einem Zweiteiler berichten wir nun über die Geschichte des
tschechischen Volkslieds. Jitka Mládlová hat dazu mit Lubomír Tyllner,
Dozent am Ethnologischen Institut der Tschechischen Akademie der
Wissenschaften in Prag, gesprochen. mehr...
Volkstümliche Lieder Karel Jaromír Erbens
Die Inspiration für die heutige Sendung kam von einer sehr vielseitigen
Persönlichkeit: Karel Jaromír Erben, der vor genau 200 Jahren, am 7.
November 1811 geboren wurde. Heutzutage wird er fast nur noch im
Literatur-Unterricht erwähnt. Doch dieser Dichter, Jurist, Historiker,
Archivar, Übersetzer und Folklorist hat auch auf dem Feld der Musik seine
Spuren hinterlassen. Er hat mehr als 2000 Volkslieder gesammelt und
herausgegeben. Es ist auch ihm zu verdanken, dass diese Lieder heute noch
gesungen werden. mehr...
„Potpourri tschechischer Kultur“ - in Dresden beginnen grenzüberschreitende Kulturtage
Die Tschechisch-Deutschen Kulturtage bringen bereits seit 13 Jahren Kultur
aus beiden Ländern in den Raum Dresden und Ústí nad Labem / Aussig.
Veranstaltet werden sie von der Brücke/Most-Stiftung. Der neue Jahrgang
startet am Mittwoch. Einen Vorgeschmack auf das Programm gibt der
Projektleiter Reinhard Heßlöhl von der Brücke/Most-Stiftung. Das
Interview mit ihm führte Lena Drummer. mehr...
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