Archiv: Kultur | Film Film
Tschechisches Zentrum Wien: Kultur-Veranstaltungen bis in die Schweiz
Das Tschechische Zentrum in Wien geht fremd – und zwar landesfremd. Was
es damit auf sich hat und was in den nächsten Wochen ansonsten noch
geplant ist, erklärt der Leiter des Zentrums, Martin Krafl, im Interview.
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Polnische Regisseurin Agnieszka Holland dreht in Prag einen Spielfilm über Jan Palach
Die Werkliste der international renommierten polnischen Filmregisseurin
Agnieszka Holland (1948) ist lang. Aktuell wird sie um einen neuen
Spielfilm erweitert. Die dreimal für den Oscar nominierte Künstlerin hat
das Angebot angenommen, einen Dreiteiler über die Ereignisse des Jahres
1969 nach der Selbstverbrennung des Studenten Jan Palach in Prag zu drehen.
Die Dreharbeiten zu dem Film mit dem Titel „Der brennende Dornbusch“
sollen im März beginnen. Produziert wird der Film vom privaten
Fernsehsender HBO Tschechien auf Grundlage eines tschechischen Drehbuchs.
Ausführliche Informationen über den Spielfilm wurden kürzlich auf einer
Pressekonferenz in Prag präsentiert. mehr...
Festival „Jeden svět“: 100 Dokumentarfilme über Proteste für Menschenrechte
Proteste können etwas bewegen. Dies beweisen Aufstände wie Libyen. Dort
brachten die Menschen Diktator Gaddafi zu Fall. Aber auch ohne sein Leben
aufs Spiel zu setzen, kann man gegen Missstände angehen. Beides ist Thema
beim Festival Jeden svět, das diese Woche in Prag begonnen hat. In
Kooperation mit der Menschrechtsorganisation „Člověk v tísní“
werden beim Festival über 100 Kurzfilme zum Thema gezeigt.
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Český Lev: Gewinner der Filmpreisverleihung ist das Sozialdrama „Poupata“
Am Samstag war es wieder soweit: Die tschechische Filmzunft hatte sich
versammelt, um einen der begehrten gläsernen Löwen zu bekommen. Denn
jedes Jahr im März wird der Český Lev verliehen. So heißt die höchste
Auszeichnung für Filmschaffende hierzulande. Als Favorit ging der erste
und einzige Film Václav Havels, „Odcházení“, mit insgesamt zwölf
Nominierungen ins Rennen, erfüllen konnte er die Erwartungen jedoch nicht. mehr...
Tschechisches Zentrum Berlin: März ganz im Zeichen der Literatur und des Figurentheaters
Die tschechische zeitgenössische Literatur ist seit jeher ein Anliegen der
Tschechischen Zentren – auf der Buchmesse in Leipzig ist das Berliner
Zentrum dann auch sehr aktiv bei der Präsentation tschechischer Autoren
beteiligt. Im Gespräch mit der Programmleiterin Christina Frankenberg
erfahren sie mehr darüber, aber auch über einen tschechischen
Überraschungserfolg auf der Berlinale und über die Figurentheatergruppe
„Buchty a Loutky“, die Vorstellungen für jung und alt anbietet. mehr...
Star-Regisseur Miloš Forman wird 80 Jahre
Einer flog übers Kuckucksnest, Hair, Amadeus oder Larry Flint. Wer kennt
sie nicht, die Filme von Miloš Forman. Am Samstag feiert der
tschechischstämmige Regisseur seinen 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass
sendet das Tschechische Fernsehen Sondersendungen und die tschechischen
Zentren überall auf der Welt ehren den berühmten Filmemacher. Dem wollen
wir uns anschließen und stellen ihnen sein Leben und sein Werk vor. mehr...
Münchner Zentrum erinnert an Filmemacher Jiří Trnka und präsentiert junge Schmuckkünstlerinnen
Alle zwei Wochen schauen wir ins deutschsprachige Ausland – nach Berlin,
München oder Wien, dorthin, wo die so genannten Tschechischen Zentren die
Kultur ihres Heimatlandes präsentieren. Markéta Kachlíková sprach mit
Zuzana Jürgens, was das Tschechische Zentrum in München für die
kommenden Wochen vorbereitet.
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Regisseurin Vlachová: Dokumentarfilme über kommunistisches Unrecht
In Tschechien findet immer im März das weltweit größte internationale
Dokumentarfilmfestival über Menschenrechte statt. „Jeden svět“, zu
Deutsch „Eine Welt“ heißt es, und besteht seit 14 Jahren. Im Vorfeld
des Festivals wollen wir uns schon heute mit Filmen über
Menschenrechtsverletzungen in der Zeit des Kommunismus beschäftigen.
Dieses Thema konnten tschechische Regisseure erst nach dem Wendejahr 1989
aufgreifen. Eine Zeitlang bevorzugten jedoch viele von ihnen auch in den
veränderten gesellschaftspolitischen Verhältnissen eher unpolitische
Themen. Kristína Vlachová ist indes einer der Ersten, die den Fokus auch
auf schmerzliche und lange tabuisierte Themen aus der Zeit des Kommunismus
gerichtet hat. Auch sie sollte die Erfahrung machen, dass der ersehnten
Schaffensfreiheit trotz gesellschaftlichen Umbruchs immer noch Schranken
gesetzt werden. In einer neuen Ausgabe des Kultursalons hören Sie nun ein
Portrait der renommierten Filmregisseurin und Drehbuchautorin. mehr...
Im privaten Universum einer tschechischen Durchschnittsfamilie – ein neuer Film von Helena Třeštíková
Helena Třeštíková ist bekannt für ihre Dokumentarfilme. Sie begleitet
meistens Personen durch ihr Leben. Und sie verbleibt nicht nur Wochen oder
Monate bei den Protagonisten, Helena Třeštíková dokumentiert das Leben
von Menschen über Jahre hinweg. Zu ihrem bekanntesten Werk gehört
sicherlich die Dokumentation des Lebens von René, der während der
Aufnahmen immer zwischen Gefängnis und Freiheit gependelt ist. Nun ist ihr
neuester Film in die Kinos gekommen: Sie hat die 37 Lebensjahre des Sohnes
einer Freundin mit der Kamera begleitet. Soukromý vesmír
(Privatuniversum) ist ein Porträt einer tschechoslowakischen Familie in
der Normalisierung. mehr...
Tschechisches Zentrum Wien: Neuer Direktor Martin Krafl über Programm und Pläne
Das Tschechische Zentrum in Wien hat einen neuen Leiter. Es ist Martin
Krafl, früherer Mitarbeiter des verstorbenen Ex-Präsidenten Václav Havel
und vorheriger langjähriger Leiter des Tschechischen Zentrums in Berlin.
Im Interview für Radio Prag schildert Krafl seine Pläne für das Programm
in Österreich.
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