Archiv: Kultur | Film Film
Emir Kusturica erhält den Preis des internationalen Filmfestivals in Uherské Hradiště
Am Samstag öffnete im mährischen Uherské Hradiště die 37.
Internationale Filmsommerschule ihre Pforten. Auf dem Festival werden
Workshops, Diskussionen und Vorlesungen stattfinden. Ein Festival aber lebt
von der Vielfältigkeit seines Programms – von den gezeigten Filmen, den
Preisverleihungen und Gästen von Weltformat. Und genau diese
Vielfältigkeit findet sich auf der diesjährigen Sommerschule. mehr...
Unendliche Geschichte einer Autobahn: Prager Filmstudenten drehen über die D8
Eigentlich sollten Prag und Berlin schon im vergangenen Jahr durch eine
durchgehende Autobahn miteinander verbunden werden. Doch auf der
tschechischen D8 fehlt noch der Abschnitt durch das Böhmische
Mittelgebirge. Hintergrund ist ein Streit um Beton und Naturschutz. Über
diesen Streit drehen zwei Studenten der Prager Filmhochschule FAMU, der
Regisseur Ivo Bystřičan und der Produzent Radovan Síbrt, derzeit einen
Dokumentarfilm. Der Titel des Werkes lautet „Hranice dálnice“
(„Grenze Autobahn“). mehr...
Israelischer Film gewinnt beim 46. Filmfestival in Karlovy Vary
Das 46. internationale Filmfestival in Karlovy Vary / Karlsbad ist
vorüber. Am Samstagabend wurden die Kristallgloben – so der Name der
Festivalpreise – feierlich vergeben und das größte Filmfest
hierzulande
ging zu Ende. Wer gehörte zu den glücklichen Gewinnern? mehr...
Sibel Kekilli in Karlsbad: „Ich beurteile die Filme nach meinem Gefühl“
Das 46. Internationale Filmfestival in Karlovy Vary / Karlsbad geht langsam
zu Ende. Die Filmemacher und Zuschauer erfahren Samstagabend bei der
feierlichen Preisübergabe, wer gewonnen hat. In der Jury, die zwölf Filme
im Hauptwettbewerb zu beurteilen hat, sitzt auch Sibel Kekilli – im
Folgenden ein Interview mit der deutschen Schauspielerin. mehr...
Tschechische Filmwoche und „Vergessene Nachbarn“ in München
Die tschechische Filmwoche im Münchener Kino „Neue Arena“, eine Suche
nach den verschwundenen jüdischen Nachbarn im Sudetendeutschen Haus und
die Ausstellung „Tschechisches Memory“ im eigenen Ausstellungssaal: Das
Tschechische Zentrum in München hat auch für den Juli ein reichhaltiges
Programm vorbereitet. Dazu ein Gespräch mit der Leiterin des Zentrums,
Zuzana Jürgens. mehr...
46. Internationales Filmfestival Karlsbad: zwei deutsche Filme im Hauptwettbewerb
Zum 46. Mal wird am Freitag, dem 1. Juli, das Internationale Filmfestival
in Karlovy Vary / Karlsbad eröffnet. Was die Filmschau in der
westböhmischen Kurstadt bis zum 9. Juli bringt, wird im folgenden Beitrag
zusammengefasst. mehr...
Lída Baarová – Kinostar aus Prag und Goebbels Geliebte
Sie stammte aus einer kleinbürgerlichen Familie und flog ganz hoch, bis
ihre Flügel verbrannten. Die Geschichte der tschechischen Schauspielerin
Lída Baarová hat tragische Züge. Der einstige Filmstar starb im Jahr
2000 vereinsamt in Salzburg. Baarovás Schicksal wurde von einer einzigen
Episode ihres Lebens überschattet: Sie war die Geliebte von Goebbels. Die
Geliebte des Teufels, wie beispielsweise der WDR titelte. Im vergangenen
Jahr kam in Tschechien das bisher neueste Buch über sie heraus –
deswegen ein Portrait der legendären Filmschauspielerin. mehr...
Jede Menge tschechische Kultur beim Jubiläum des Museumsquartiers in Wien
Vienna calling – nach nur kurzer Zeit machen wir bei unserer Sendereihe
Aviso erneut Station beim Tschechischen Zentrum in Wien. Sie hören ein
Interview mit der Leiterin des Zentrums, Dr. Taťána Langášková, über
tschechische Kultur in der österreichischen Hauptstadt während des
Sommers. mehr...
Lidice: Neuer Film und neuer Blick auf die Ereignisse von 1942
In der Nacht vom 9. auf den 10. Juni 1942 kam es zu einer der größten
Tragödien in der neueren tschechischen Geschichte. Die mittelböhmische
Gemeinde Lidice hörte auf zu existieren – sie wurde zerstört als
„Vergeltungsmaßnahme“ für das Attentat auf den stellvertretenden
Reichsprotektor Reinhard Heydrich am 27. Mai. Nach dem Krieg haben sich
hierzulande Dutzende Literaten und Filmregisseure auf verschiedenste Art
mit diesem Ereignis auseinandergesetzt, das für die Bewohner des so
genannten Protektorats Böhmen und Mähren fatale Folgen hatten. Einen
neuen Blickwinkel versucht der neue Spielfilm „Lidice“, der seit
Donnerstag (2. Juni) in den tschechischen Kinos läuft. Geschichte in der
Gegenwart - das ist das Motto des heutigen „Kapitels aus der
tschechischen Geschichte“. mehr...
„Frauen im Feld“ /Neuer Dokumentarfilm über das Leben tschechischer Roma-Frauen
„Frauen im Feld“, der neue Dokumentarfilm von Markéta Nešlehová,
zeigt drei Frauen,
die ihren von traditionellen Gender-Klischees und sozialem Ausschluss
geprägten Weg verlassen. Drei Ausnahmen, durch die man auch viel erfährt
über die ‚Regel’, über die Lebenswirklichkeit ‚normaler’
Roma(frauen) in Tschechien, über fehlende Integration und die Wichtigkeit
von Bildung. mehr...

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