Archiv: Kultur | Film Film
„Davon waren die Bullen völlig fertig“ – Punk im Ostblock
„Protestbewegung von Jugendlichen mit bewusst rüdem, exaltiertem
Auftreten und bewusst auffallender Aufmachung.“ Das steht im Duden unter
dem Schlagwort „Punk“. Und so traten die Angehörigen dieser Bewegung,
die Punks, vor allem in den achtziger Jahren im Stadtbild westeuropäischer
Städte in Erscheinung. Doch nicht nur dort. Auch in den Ländern des
ehemaligen Ostblocks etablierte sich seit dem Ende der siebziger Jahre
trotz aller Repressionen eine rege Punksszene. Dem Phänomen „Punk“ in
den kommunistischen Ländern DDR und Tschechoslowakei widmete sich eine
Veranstaltung des Collegium Bohemicum in Ústí nad Labem.
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Lange Nacht für die Hoffnungsträger des tschechischen Films
In der Nacht von Freitag auf Samstag feierten junge Filmemacher aus ganz
Tschechien eine lange und rauschende Party, die „Noc filmových
naději“ – die Nacht der Hoffnungsträger des Films. Sie wurde vom
privaten Fernsehsender TV Nova veranstaltet. In einer langen Shownacht
wurden 34 Nachwuchsfilme im Fernsehen gezeigt und Ausschnitte der Party
live übertragen.
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Menschenrechte und 20 Jahre Demokratie – das Filmfestival „Jeden svět“
Das internationale Menschenrechts-Filmfestival „Jeden svět“, auf
Deutsch „Eine Welt“, ist eines der größten seiner Art weltweit. Seit
elf Jahren besteht es bereits, am Donnerstag wurde in Prag ein weiterer
Jahrgang eröffnet. Gezeigt werden auch diesmal vor allem Dokumentarfilme
zur Problematik der Menschenrechte. Dieses Jahr hat „Eine Welt“ daneben
einen besonderen thematischen Schwerpunkt: Das Festival steht im Zeichen
von 20 Jahren Demokratie in Mitteleuropa.
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Film-Leckerbissen im Goethe-Institut
Das Goethe-Institut veranstaltet seit Januar eine ganz besondere Filmreihe:
„Film 1,2,3 – Delicatessen Dienstag“. Hier gibt es deutsche Filme mit
tschechischen Untertiteln zu sehen. Die Idee findet großen Anklang, über
mangelnden Zulauf können sich die Veranstalter nicht beschweren. Ein
deutsch-tschechischer Kino-Abend.
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Preisverleihung: Beste tschechische Filme des vergangenen Jahres wurden ausgezeichnet
Český lev, der tschechische Löwe, ist das Wappentier der Tschechischen
Republik. Aber auch der wichtigste tschechische Filmpreis heißt so. Er
wird jedes Jahr von der Tschechischen Film- und Fernsehakademie vergeben.
Am Samstag war es wieder so weit.
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Verfall und Bedrückung: Tschechische Regisseurin filmt in Nordkorea
Riesengroße Betonmonumente des Kommunismus, zwischen denen graue Menschen
in grauen Kleidern schleichen. Mehrspurstraßen, auf denen kein Auto
fährt. In ihrem neuesten Dokumentarfilm führt die junge tschechische
Regisseurin Linda Jablonská den Zuschauer in das Land, das international
am stärksten isoliert ist: Nordkorea. Die Filmemacherin kann vom Land
nicht viel zeigen, aber eben diese Tatsache sagt schon viel. "Vítejte
v KLDR!" zu Deutsch Willkommen in der Koreanischen Demokratischen
Volksrepublik! So heißt der Film, der seit einigen Tagen in den
tschechischen Kinos läuft.
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Filmregisseurin Věra Chytilová erhält goldene Medaille der tschechischen Akademie der Künste
Am 2. Februar feierte die bedeutende tschechische Filmregisseurin Věra
Chytilová ihren 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde ihr am Dienstag
die goldene Medaille der tschechischen Akademie der Künste verliehen. Die
Auszeichnung überreichte der Künstlerin der Vizerektor der Akademie der
Künste Miloslav Klíma im Gebäude der Film- und Fernsehfakultät der
Akademie in Prag. mehr...
Česko-Tyrolsko! – Tschechen in Südtirol sind mehr als Apfelpflücker
Sie wissen nicht, was die Tschechische Republik und die heute italienische
Provinz Südtirol gemeinsam haben? Damit sind Sie keineswegs allein. Diese
Wissenlücke will aber der südtirolische Journalist Thomas Sigmund
schließen. Er hat über die tirolerisch-tschechischen Beziehungen zwei
Dokumentarfilme für den Sender Bozen des italienischen Fernsehens RAI
gedreht. Sie haben am kommenden Samstag auf einem internationalen
Begegnungstag „Tschechien – Südtirol“ Premiere. Patrick Gschwend hat
mit Thomas Sigmund darüber gesprochen.
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Filmfabrik „Studio Barrandov“ macht weltweit Konkurrenz
Die tschechische Hautstadt ist bekanntlich reich an Denkmälern, die
verschiedene Zeitperioden der Kunst- und Kulturgeschichte repräsentieren.
Im heutigen Kultursalon können Sie eine Einrichtung besuchen, die zwar
nicht auf eine allzu lange Vergangenheit zurückblicken kann, die aber von
der modernen tschechischen Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht
wegzudenken ist. Gemeint sind die Filmateliers Barrandov. Am 25. Januar
1933, nur zwei Jahre nach der Grundsteinlegung für eines der größten
Filmstudios in Europa, war dort die erste Filmklappe gefallen.
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Europäischer Dokumentarfilmpreis für Helena Třeštíková
Am Wochenende wurden die Jahrespreise der Europäischen Filmakademie in
Kopenhagen verteilt. Zum ersten Mal erhielt ein tschechischer Film diesen
„europäischen Oscar“, wie der Preis auch bezeichnet wird. In der
Kategorie „bestes Filmdokument“ wurde er der tschechischen
Filmemacherin Helena Třeštíková für ihren Streifen „René“
verliehen.
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