Archiv: Kultur | Bildende Kunst Bildende Kunst
Tschechisch-polnisch-deutsche Ausstellung „Europa Jagellonica“ präsentiert Kunst des mächtigen Herrscherhauses
„Europa Jagellonica 1386/1572: Kunst und Kultur Mitteleuropas zur Zeit
der Jagiellonen“ - unter diesem Titel wird eine umfangreiche
tschechisch-polnisch-deutsche Ausstellung in den nächsten Monaten durch
drei Länder Europas wandern und Interessenten die Kunst und Kultur des
späten Mittelalters und der frühen Neuzeit zeigen. Die Ausstellung ist
auf Grund eines internationalen Forschungsprojekts des
Geisteswissenschaftlichen Zentrums für Geschichte und Kultur
Ostmitteleuropas an der Universität in Leipzig zustande gekommen. Sie wird
von vier Kunstmuseen aus Tschechien, Polen und Deutschland veranstaltet.
Näheres zur Ausstellung erfahren Sie jetzt in unserem Kultursalon. Radio
Prag hat dazu den Kurator der Ausstellung, Kunsthistoriker Jiří Fajt, ans
Mikrophon gebeten.
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Hobbyforscher Kuchař präsentierte sieben Gemälde aus der Hitler-Sammlung
Teile der Kunstsammlung von Adolf Hitler sind in den zurückliegenden Tagen
wieder in Tschechien aufgetaucht. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die
Bilder im Kloster der südböhmischen Stadt Vyšší Brod / Hohenfurth
aufbewahrt worden. Am Montag hat der Hobbyforscher Jiří Kuchař sieben
Gemälde aus Hitlers Sammlung im Kloster Doksany bei Litoměřice /
Leitmeritz den Medien präsentiert. Nach Meinung von Kuchař sind noch
weitere Werke verstreut in tschechischen Kunst-Einrichtungen zu finden.
Deutsche Fachleute werten die Propaganda-Kunst der Nazis jedoch eher als
historisches Dokument denn als gelungene Artefakte. mehr...
Münchner Zentrum erinnert an Filmemacher Jiří Trnka und präsentiert junge Schmuckkünstlerinnen
Alle zwei Wochen schauen wir ins deutschsprachige Ausland – nach Berlin,
München oder Wien, dorthin, wo die so genannten Tschechischen Zentren die
Kultur ihres Heimatlandes präsentieren. Markéta Kachlíková sprach mit
Zuzana Jürgens, was das Tschechische Zentrum in München für die
kommenden Wochen vorbereitet.
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Rembrandt & Co.: eine der renommiertesten Sammlungen holländischer Malerei
Die Prager Nationalgalerie besitzt eine umfangreiche Sammlung
holländischer Kunst, die weltweit geschätzt wird. Fünf Jahre lang wurde
diese Sammlung restauriert und katalogisiert, um sie nun der
Öffentlichkeit in vollem Glanz vorzustellen. Unter dem Titel „Rembrandt
& Co.“ wurde am vergangenen Mittwoch im Palais Sternberg auf dem
Hradschin eine Ausstellung eröffnet, in der mehr als 130 Gemälde und 80
Radierungen holländischer Meister zu sehen sind. Martina Schneibergová
hat kurz vor der Vernissage mit der Kuratorin der Ausstellung, Anja
Ševčík, gesprochen. mehr...
Von den Roma nach Rumänien: Journalistin und Mäzenin Jana Šustová
Sie ist Web-Editorin, Radio-Journalistin, Photographin und Kunstmäzenin.
Sie ist die erste Trägerin des Preises, der vom Museum für Roma-Kultur in
Brünn verliehen wird – und sie berichtet regelmäßig über das Leben
der Roma. In einem Gespräch mit Radio Prag erzählt sie aber auch über
ihre Liebe zu Rumänien. Jana Šustová ist unser Gast in der Sendereihe
Heute am Mikrophon. mehr...
Kunst: Deutsche Gastprofessorin initiiert Ausstellung von Prager Studenten
In der Prager Galerie Roxy NoD wurde vergangene Woche eine Ausstellung
eröffnet. 15 Studenten der Akademie der bildenden Künste zeigen hier ihre
Semesterarbeiten. Unterstützt wurden sie dabei von einer deutschen
Künstlerin. Silke Otto-Knapp lebt eigentlich in London, hat aber die
Studenten aus Prag im Rahmen einer Gastprofessur ein Semester lang
begleitet. mehr...
Rudolf II. und die Prager Burg
Vor einer Woche, am 20. Januar, jährte sich der Todestag des Kaisers
Rudolf II. zum 400. Mal. Der Herrscher war bekannt dafür, namhafte
Künstler und Wissenschaftler nach Prag eingeladen zu haben. An Rudolf II.
erinnern heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten an verschiedenen Stellen in
Prag. mehr...
„Im Totaleinsatz“ – Ausstellung über Zwangsarbeit in Leipzig eröffnet
Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet am Freitag im
Neuen Rathaus in Leipzig der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds die
Ausstellung „Im Totaleinsatz“. 250 persönliche Dokumente und
Fotografien gewähren einen Einblick in das Leben tschechischer
Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland
geschickt wurden. Die Wanderausstellung war bereits zwei Jahre lang in der
Tschechischen Republik zu sehen. In Deutschland ließ sie sich zunächst in
Berlin und danach auf Rügen und in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
besichtigen. Radio Prag sprach mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter
Martin Hořák über die Exposition. mehr...
Kupka-Sammlung in Prag wird vergrößert
František Kupka ist einer der bekanntesten tschechischen Maler. Geboren
wurde er im Jahr 1871 im ostböhmischen Opočno, sein Handwerk hat er in
Wien gelernt, und gestorben ist Kupka 1957 in der Nähe von Paris. Die
bedeutendste Sammlung seiner Werke besitzt das Kampa-Museum in Prag. Und
seit Mittwoch ist diese Sammlung noch um 44 Werke größer geworden. mehr...
Alltag in rumänischen Klöstern mit den Augen der Rundfunkjournalistin Jana Šustová
Für den Großteil der tschechischen Öffentlichkeit ist Rumänien
heutzutage eher ein etwas mystisches und wenig bekanntes Land. Auch wenn es
einige wanderlustige jüngere Tschechinnen und Tschechen gibt, die gerne
die rumänischen Berge erkunden. Eine Fotoausstellung im Rumänischen
Kulturinstitut bietet nun einen anderen Blick auf das land, sie führt den
Besucher in dortige orthodoxe Klöster und Kirchen. Fotografiert hat die
Rundfunkjournalistin und ehemalige Radio-Prag-Mitarbeiterin Jana Šustová.
Sie zeigt die Sakralbauten nicht nur als architektonische
Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem als Orte, die mit dem Leben der
Bewohner in wichtigen Augenblicken verbunden sind. mehr...
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