Archiv: Kultur | Bildende Kunst Bildende Kunst
Neues Museum in Ústí: Platz für Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung Böhmens
In der nordböhmischen Stadt Ústí nad Labem / Aussig wurde am Mittwoch
ein bedeutendes kulturpolitisches Ereignis gefeiert: Nach mehreren Jahren
Renovierung wurde das städtische Museum neu eröffnet, die Arbeiten haben
nach Medieninformationen umgerechnet rund 20 Millionen Euro verschlungen.
Zur Eröffnungsfeier kamen hohe Staats- und Regierungsvertreter wie
Verteidigungsminister Vondra und Kulturminister Besser sowie der ehemalige
Oberbürgermeister von Ústí und neue Botschafter in Washington,
Gandalovič. Aber auch Vertreter tschechisch-deutscher Institutionen und
der deutsche Botschafter Haindl durften in dem Fall nicht fehlen, denn in
seinen neuen Räumen bietet das Museum Platz für die Kultur und Geschichte
der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern. Diesen Teil
des Museums gestaltet die tschechische Kultur- und Bildungseinrichtung
Collegium Bohemicum. Dazu ein Interview mit Thomas Oellermann, Historiker
und Mitarbeiter des Museumsteams des Collegium Bohemicum.
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Große Dvořák-Ausstellung in Prag zeigt auch Original-Partitur der 9. Symphonie
Ein bedeutendes musikalisches Jubiläum wird in diesem Jahr begangen. Vor
170 Jahren, genauer am 8. September 1841, wurde der berühmteste
tschechische Komponist Antonín Dvořák geboren. Anlässlich seines
Geburtstags wurde im Tschechischen Museum für Musik eine Ausstellung
vorbereitet, die interessante Gegenstände aus der Sammlung des Museums
zeigt, aber auch Leihstücke. Das wertvollste Exponat ist die Handschrift
der Partitur für die Symphonie aus der Neuen Welt. Markéta Kachlíková
hat für eine neue Ausgabe unserer Sendereihe Kultursalon mit der Leiterin
des Antonín-Dvořák-Museums in Prag und der Kuratorin der Ausstellung,
Eva Velická, gesprochen. mehr...
Jede Menge tschechische Kultur beim Jubiläum des Museumsquartiers in Wien
Vienna calling – nach nur kurzer Zeit machen wir bei unserer Sendereihe
Aviso erneut Station beim Tschechischen Zentrum in Wien. Sie hören ein
Interview mit der Leiterin des Zentrums, Dr. Taťána Langášková, über
tschechische Kultur in der österreichischen Hauptstadt während des
Sommers. mehr...
Historische Glassammlung bleibt in Böhmerwaldgemeinde Lenora
Bis heute sind es begehrte Sammelstücke: die Produkte der Glashütte von
Wilhelm Kralik aus der Böhmerwaldgemeinde Lenora / Eleonorenhain. In
Lenora wird seit 15 Jahren kein Glas mehr produziert. Das Gebäude der
Glashütte ist inzwischen halb zerfallen, von der einst berühmten
Produktion zeugt jedoch eine wertvolle Glassammlung. mehr...
Prager Quadriennale 2011: Treffpunkt von Bühnenkünstlern aus 62 Ländern
Seit vergangenem Donnerstag gilt Prag als Zentrum des Welttheaters. Zum
zwölften Mal findet hier ein weltweit führendes künstlerisches Event
statt: die Prager Quadriennale. Seit 1967 bietet sie alle vier Jahre eine
Präsentation zeitgenössischer Arbeiten in einer Vielzahl von Disziplinen
und Genres der bildenden Künste. Diesmal allerdings zum ersten Mal unter
einem neuen Titel: „Prager Quadriennale für Bühnenbild und
Theaterraum“. Teilnehmer aus 62 Staaten - eine Rekordzahl in der
Geschichte der Veranstaltung - stellen sich dem Wettbewerb um die Goldene
Triga und andere prestigeträchtige Auszeichnungen. In den Tagen vom 16.
bis 26. Juni werden insgesamt mehr als 40.000 Menschen, die im Bereich
Theater und Performance professionell arbeiten, Studierende und Besucher
aus aller Welt in Prag erwartet. Kurz vor der Eröffnung der Quadriennale
sprach Jitka Mládková mit der Exekutivdirektorin Daniela Pařízková. mehr...
Wie drei Männer aus Lidice überlebten – Ausstellung in Mittelböhmen
Seit der Tragödie von Lidice sind 69 Jahre vergangenen. Das
mittelböhmische Dorf wurde am 10. Juni 1942 von den NS-Besatzern dem Boden
gleichgemacht. Die Männer aus Lidice wurden vor Ort erschossen, Frauen und
Kinder ins KZ verschleppt. Einige Männer aus Lidice kämpften aber in der
Zeit, als ihr Dorf von den Besatzern überfallen wurde, weit von der Heimat
entfernt gegen Nazi-Deutschland. Mit diesen kaum bekannten Fakten aus der
Geschichte des Ortes befasst sich eine Ausstellung, die im Bergbaumuseum
Mayrau im mittelböhmischen Vinařice zu sehen ist. mehr...
Architektur, Design und bildende Kunst –Tschechisches Zentrum Wien im Mai und Juni
In unserer Sendereihe Aviso, in der wir im Turnus das Programm eines der
Tschechischen Zentren in Deutschland und Österreich vorstellen, ist die
Reihe an der schönen Donaustadt Wien. Sie hören ein Interview mit der
Leiterin des dortigen Tschechischen Zentrums, Dr. Taťána Langášková,
über die Veranstaltungen in den kommenden vier Wochen. mehr...
Große Ausstellung über die Herren von Rosenberg in Prag
Das Jahr 2011 gilt in Tschechien als das Jahr der Herren von Rosenberg.
Denn 600 Jahre ist es her, seit der letzte Spross dieses südböhmischen
Adelsgeschlechts verstarb. Und die Rosenberger waren nicht irgendwelche
Adligen, sie stiegen im Verlauf der Jahrhunderte auf zu einer der
wichtigsten Adelsfamilien im Königreich Böhmen. Über die Bedeutung und
die mythenumrankte Geschichte der Rosenberger Herren haben wir im März
bereits ein Interview mit dem Historiker Jaroslav Pánek gesendet. Dass wir
erneut auf das Thema zurückkommen, liegt an einer groß angelegten
Ausstellung. Sie ist seit vergangener Woche in der so genannten
Waldstein-Reitschule auf der Prager Burg zu sehen. mehr...
Die Vogelscheuche als Kunstobjekt - Ausstellung des Fotografen Rudolf Šmíd
Vogelschreck, Starenschreck oder Vogelscheuche - was stellt man sich
heutzutage darunter vor? Vielleicht nur oder vor allem pyrotechnische
Munition wie Knallpatronen oder Luftböller, die aus Signal- und
Schreckschusswaffen abgefeuert werden. Von der Blitz- und Knallwirkung der
Explosion machen immer mehr Landwirte, Obstbauern und Jäger Gebrauch, wenn
sie Vögel und Schwarzwild vertreiben wollen. Was ist aber mit den alten
guten Vogelscheuchen passiert? Darüber weiß der tschechische Fotograf
Rudolf Šmíd sehr viel, er fotografiert schon seit geraumer Zeit
Vogelscheuchen. Durch seine Fotos versucht er zu veranschaulichen, dass sie
keineswegs nur Stangen mit zerfetzten Klamotten sind. Seine jüngste
Fotoausstellung im Prager Kinský-Luftschloss hat Jitka Mládková für
Radio Prag besucht, und stellt Ihnen nun den „Vogelscheuchenexperten“
im Kultursalon vor. mehr...
Mord und Totschlag im Goethe-Institut Prag
Wer das Berliner Maffiamilieu kennen lernen möchte, der hat noch immer
Gelegenheit dazu – und zwar in Prag. Im Goethe-Institut dreht sich
nämlich zurzeit noch alles um Krimis. Mit einer ganzen Krimi-Serie und
einer Ausstellung sorgt das Institut dafür, dass sich dem Prager Publikum
hin und wieder die Nackenhaare aufstellen. Christian Rühmkorf sprach mit
Simona Kopřivová und Sabine Reddel-Heymann vom Goethe-Institut. mehr...
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