Archiv: Kultur | Bildende Kunst Bildende Kunst
Sechzigster Todestag von Edvard Beneš
Er war einer der bedeutendsten tschechoslowakischen Politiker. Als
Außenminister unter Präsident Masaryk und zweiter Präsident der
Tschechoslowakei beeinflusste er die Entwicklung des selbstständigen
Staates maßgeblich. 1938 flüchtete er und führte er seine
Amtsgeschäfte
aus dem Exil weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er in die
Tschechoslowakei zurück und wurde im Amt des Präsidenten bestätigt. Vor
60 Jahren starb Edvard Beneš. Am 3. September wurde dazu in Tábor eine
Ausstellung eröffnet. mehr...
Sowjetpanzer stoppten 1968 Aufschwung Neuer Musik
„Mit dem Ende des Prager Frühlings zerbrach nicht nur die Utopie eines
Sozialismus mit menschlichem Antlitz, sondern auch eine beeindruckende
Entwicklung der tschechischen Gegenwartmusik.“ Mit diesen Worten leitete
der Radiosender ARD eine Ankündigung seines Programms am 23. August dieses
Jahres ein, betitelt „Der Prager Frühling und die Neue Musik.“
Vorgestellt wurden Komponisten, die vor 40 Jahren den Anschluß an
westliche Avantgarde-Bewegungen suchten. Erinnerungen eines Zeitgenossen an
die Periode, als neue Entwicklungen im Musikgeschehen hierzulande erst im
Entstehen begriffen waren, bietet wiederum Radio Prag im heutigen
Kultursalon an.
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Nach 40 Jahren wieder unter Beschuss: Ausstellung über August ´68 im Nationalmuseum
Für die Prager der älteren Generation ist es ein Bild, das sie sich vor
40 Jahren gut eingeprägt haben: Ein Panzer, der auf das Nationalmuseum
zielt. Diesmal ist das Militärfahrzeug Bestandteil einer
Sonderausstellung, die das Nationalmuseum aus Anlass des 40. Jahrestages
der Invasion der Tschechoslowakei durch die Truppen des Warschauer
Vertrages eröffnete.
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Graffiti goes East – „Names Fest“ in Prag
Zum ersten Mal öffnet das „Names Fest“ für Graffiti und Street-Art am
Freitagabend seine Tore. Über 50 Künstler aus fünf Kontinen zeigen an 17
über das ganze Stadtgebiet verteilten Locations ihre handwerkenden und
sprühenden Künste. Dazu kommen noch zahlreiche Live-Acts und
Installationen sowie Graffiti-Billboards im Zentrum und an der
Stadtautobahn. Dennis Rauschenbach hat sich bei den Vorbereitungen auf dem
Hauptausstellungsgelände der Galerie Trafačka im Prager Nordosten
umgesehen.
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Nationalmuseum im Fadenkreuz: Ausstellung zum August ´68
Auf das Prager Nationalmuseum zielt wieder eine Panzerkanone – seit dem
vergangenen Donnerstag. Der Panzer, der vor dem Museumsgebäude auf dem
Prager Wenzelsplatz steht, ist diesmal Bestandteil einer
Sonderausstellung,
die anlässlich des 40. Jahrestages des Einmarsches der Warschauer
Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei vorbereitet wurde. mehr...
Nach 100 Jahren wieder zum Leben erwacht: Fotoatelier Seidel in Krumau (II)
Die „Bildchronisten des Böhmerwalds“ wurden sie genannt: die Krumauer
Fotografen Josef und Franz Seidel. Im Haus in der Linzer Straße in Český
Krumlov / Krumau, wo sich einst die Lichtbildwerkstätte Seidel befand,
wurde vor kurzem ein Museum eingerichtet. In der vergangenen Ausgabe der
Sendereihe „Reiseland Tschechien“ haben wir Sie über die Entstehung
des Museums des Fotoateliers Seidel informiert. Dabei haben wir
versprochen, die Führung durch die altneue Lichtbildwerkstätte
fortzusetzen.
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Die Ausstellung „Tripolis Praga“ zeigt das Prager Kulturleben um 1900
„Tripolis Praga“. So lautet der Titel einer Ausstellung, die zur Zeit
im Neustädter Rathaus in Prag zu sehen ist. Die Schau versucht einen
Überblick über das Prager Kulturleben um die Wende vom 19. zum 20.
Jahrhundert zu geben. Geprägt war diese Zeit vom Neben- und Miteinander
tschechischer, deutscher und jüdischer Prager. Daniel Kortschak war auf
der Eröffnung. mehr...
Nach 100 Jahren wieder zum Leben erwacht: Fotoatelier Seidel in Krumau
Vor allem für die Böhmerwald-Freunde, passionierte Fotografen sowie für
diejenigen, die in der Region von Český Krumlov / Krumau ihre familiären
Wurzeln haben, hat das vor kurzem dort eröffnete Museum einen ganz
besonderen Reiz. Das Fotoatelier Seidel ist nach rund 100 Jahren wieder
eine Attraktion der Stadt. Es legt Zeugnis ab über den
Böhmerwald-Fotografen Josef Seidel und dessen Sohn Franz, der beruflich in
die Fußstapfen seines Vaters getreten war.
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Fotoausstellung „Invasion ´68“ bringt dramatische Ereignisse in Erinnerung
In einem Teil der historischen Räumlichkeiten des Altstädter Rathauses in
Prag wird am Samstag eine Ausstellung eröffnet, die aus aktuellem Anlass
die ersten Tage nach der Invasion der Warschauer Paktstaaten in Erinnerung
bringen soll. Der Titel der Ausstellung lautet daher auch: „Invasion
´68“. Der Autor der berühmten Aufnahmen, Josef Koudelka, lebt seit 1970
im Ausland. Jitka Mládková war bei der Pressekonferenz zur Ausstellung
und konnte mit ihm sprechen.
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Ausstellung Tripolis Praga zeigt Kultur in Prag um 1900
Unter dem Titel „Tripolis Praga“ zeigt eine Ausstellung das kulturelle
Leben in Prag um das Jahr 1900. Beleuchtet wird das Schaffen
deutschsprachiger, jüdischer und tschechischer Autoren.
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