Archiv: Kultur | Architektur Architektur
Ein Stück Toskana in Prag: die „Grébovka“
Er ist der zweitgrößte Park in Prag. Jeder Bewohner der Stadtteile
Vinohrady, Vršovice und Nusle kennt ihn als das Ziel von
Sonntagsspaziergängen. Im Volksmund heißt der Park Grébovka, auch wenn
sein offizieller Name Havlíček-Park ist. Vor mehr als zehn Jahren wurde
begonnen, dieses während des Kommunismus verwilderte und verwucherte
Stück Prag mit der Villa Gröbe als Aushängeschild allmählich wieder in
Stand zu setzen. mehr...
In den Denkmalschutz investiert: Uherské Hradiště ist historische Stadt des Jahres
Tschechien kann mit alten Stadtkernen nur so wuchern. Die Wahl zur
historischen Stadt des Jahres ist daher immer eine enge Sache. Dieses Mal
gab es zudem eine Rekordzahl an Bewerbern. Aber siegen konnte nur einer. mehr...
Ausstellung in Prag: Osterliturgie und bildende Kunst im Mittelalter
Am Anfang stand die Entdeckung eines landesweit einmaligen Kulturguts. Im
Kirchendepositar der mittelmährischen Stadt Litovel / Littau wurde eine
verstaubte und recht sonderbare Christusfigur gefunden. Das war die
Initialzündung für die folgende kunsthistorische Forschung, die neues
Licht in die mittelalterliche Tradition der Osterfeier hierzulande bringen
sollte. Das Schicksal des gefundenen Kunstwerks wurde zum Anlass, die
Einbindung der bildenden Kunst in die mittelalterliche Osterliturgie in
einer Ausstellung zu veranschaulichen. Genauer gesagt in zwei
Ausstellungen. Eine fand bereits vor einem Jahr im mährischen Olomouc /
Olmütz statt, die folgende hat vor wenigen Tagen ihre Tore im Prager
Strahov-Kloster eröffnet. mehr...
Villa Tugendhat nach Renovierung wieder geöffnet
Sie ist das einzige moderne Baudenkmal in Tschechien, das auf der
Unesco-Weltkulturerbeliste steht: die Brünner Villa Tugendhat. Nach einer
zwei Jahre dauernden Renovierung wurde das Meisterwerk von Architekt
Ludwig Mies van der Rohe nun wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.
mehr...
Tschechisch-polnisch-deutsche Ausstellung „Europa Jagellonica“ präsentiert Kunst des mächtigen Herrscherhauses
„Europa Jagellonica 1386/1572: Kunst und Kultur Mitteleuropas zur Zeit
der Jagiellonen“ - unter diesem Titel wird eine umfangreiche
tschechisch-polnisch-deutsche Ausstellung in den nächsten Monaten durch
drei Länder Europas wandern und Interessenten die Kunst und Kultur des
späten Mittelalters und der frühen Neuzeit zeigen. Die Ausstellung ist
auf Grund eines internationalen Forschungsprojekts des
Geisteswissenschaftlichen Zentrums für Geschichte und Kultur
Ostmitteleuropas an der Universität in Leipzig zustande gekommen. Sie wird
von vier Kunstmuseen aus Tschechien, Polen und Deutschland veranstaltet.
Näheres zur Ausstellung erfahren Sie jetzt in unserem Kultursalon. Radio
Prag hat dazu den Kurator der Ausstellung, Kunsthistoriker Jiří Fajt, ans
Mikrophon gebeten.
mehr...
Tschechische Denkmalpflege: Unklare Kompetenzen gefährden historische Bauten
Tschechien ist reich an Baudenkmälern. Fast in jedem Ort sind sie zu
finden, bis hin zu architektonischen Perlen wie Prag oder Český Krumlov /
Krumau, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören. Umso schlimmer, dass der
Denkmalschutz im Land aber nur unzureichend funktioniert. Seit fünf Jahren
wird dies bereits vom Amt des Ombudsmannes kritisiert. Nun hat sich die
stellvertretende Bürgerbeauftragte beziehungsweise stellvertretende
Ombudsfrau Jitka Seitlová eingeschaltet. Sie mahnt dringende Änderungen
bei der Verteilung der Kompetenzen im Denkmalschutz an. mehr...
Kupka-Sammlung in Prag wird vergrößert
František Kupka ist einer der bekanntesten tschechischen Maler. Geboren
wurde er im Jahr 1871 im ostböhmischen Opočno, sein Handwerk hat er in
Wien gelernt, und gestorben ist Kupka 1957 in der Nähe von Paris. Die
bedeutendste Sammlung seiner Werke besitzt das Kampa-Museum in Prag. Und
seit Mittwoch ist diese Sammlung noch um 44 Werke größer geworden. mehr...
20 Jahre in der Weltkulturerbe-Liste: Tschechische Unesco-Städte feiern
Zwölf tschechische Sehenswürdigkeiten tragen das Attribut des
Unesco-Weltkulturerbes. Die ersten drei Städte wurden vor 20 Jahren in die
Weltkulturerbeliste der Unesco eingetragen. Im Jahr 2012 wird es deshalb
viele Feierlichkeiten rund um die Sehenswürdigkeiten geben. mehr...
Bilder des tschechischen Malers Emil Filla gestohlen
Emil Filla ist wohl der bekannteste tschechische Vertreter des Kubismus. Er
ließ sich von Picasso und Chagall beeinflussen und blieb dem Kubismus
treu, als andere Maler sich bereits von diesem Stil abwandten. Auch
politisch war er aktiv, den Ersten Weltkrieg verbrachte er im Exil in
Amsterdam und arbeitete für den tschechischen Widerstand, im Zweiten
Weltkrieg war er im Konzentrationslager Buchenwald eingesperrt. Einige
seiner Bilder sind in der Galerie des Schlosses im Nordböhmischen Peruc /
Perutz zu sehen, wo auch ein Saal zu seinem Gedenken eingerichtet wurde.
Gerade aus dieser Galerie wurden nun vier von Fillas Werke gestohlen. mehr...
Metternichs Daguerreotypie und Franz Josefs Waggon: Nationales Technikmuseum lädt ein
Es ist das größte Technikmuseum in Tschechien. Was die Sammlungen
anbelangt, gehört es zu den größten Museen dieser Art in Europa. Das
Nationale Technikmuseum im Prager Stadtteil Letná wurde nach einer
gründlichen Instandsetzung Mitte Februar wieder geöffnet. mehr...
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