Archiv: Gesellschaft | Religion Religion

Socken für die tschechischen Heimkinder: Spendenzeit Weihnachten

22-12-2005 15:18 | Thomas Kirschner

"Stedry den" heißt der Heilige Abend auf Tschechisch, also etwa "freigiebiger Tag". Und tatsächlich: Neben den Geschenken an die Liebsten gibt es rund um Weihnachten auch stets eine erhöhte Bereitschaft zu Spenden für karitative Zwecke. Zuletzt hat das die verheerende Tsunami-Katastrophe gezeigt, die vor einem Jahr gerade am zweiten Weihnachtstag über Südost-Asien hereingebrochen ist. Wohl auch der Gegensatz von den schrecklichen Katastrophenbildern und dem heimischen Frieden hat mit dazu beigetragen, dass überall in Europa in kürzester Zeit Millionensummen für die Opfer zusammenkamen, so auch in Tschechien. Über die Spendenzeit Weihnachten in Tschechien erfahren Sie mehr von Thomas Kirschner im nun folgenden Forum Gesellschaft.  mehr...

Kirchen und Religionsgemeinschaften: Euthanasie ist unzulässig

09-12-2005 15:49 | Martina Schneibergová

Wie wir Sie in unseren Sendungen bereits informiert haben, wurde vorige Woche ein neues Strafgesetzbuch vom Abgeordnetenhaus verabschiedet; demnach könnte die Euthanasie theoretisch künftig unbestraft durchgeführt werden. Vertreter der christlichen Kirchen, Juden und Moslems haben sich am Freitagvormittag zusammengesetzt, um eine gemeinsame Erklärung zu veröffentlichen, in der sie eine Legalisierung der Euthanasie ablehnen. In der Erklärung unterstützen die Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften die Sterbebegleitung und eine würdige Pflege in den medizinischen und sozialen Einrichtungen sowie die Hospizpflege. Martina Schneibergova fragte Professor Albert-Peter Rethmann von der katholischen theologischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag nach der Entstehung der Erklärung. mehr...

Wochenschau

03-12-2005 | Jitka Mládková

Gesundheitsminister David Rath (Foto: CTK) Der tschechische Gesundheitsminister David Rath macht nach wie vor Schlagzeilen. Diesmal in Bezug auf einen Skandal seiner ehemaligen Beraterin Eva Klimovicova, die als Herausgeberin der Fachzeitschrift der Tschechischen Ärztekammer der Korruption verdächtigt wird. Rath, der noch vor kurzem Präsident der Ärztekammer war, wies am Montag den Vorwurf, in den Fall seiner langjährigen Mitarbeiterin involviert zu sein, entschieden zurück.  mehr...

Gerichtsurteil: Prager St.-Veits-Dom gehört dem Staat

26-10-2005 16:31 | Gerald Schubert

Foto: CTK Das Gericht des Ersten Prager Stadtbezirks hat am Dienstag ein Aufsehen erregendes Urteil gefällt: Der Prager St.-Veits-Dom, der zur Zeit der kommunistischen Herrschaft an den Staat gefallen war, soll der katholischen Kirche zurückgegeben werden. Der Streit geht jedoch in die nächste Instanz. Gerald Schubert berichtet.  mehr...

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Usti nad Labem/Aussig

22-10-2005 | Martina Schneibergová

Grabstein des alten jüdischen Friedhofs Die deutschen und jüdischen Wurzeln der Stadt waren das Thema einer Konferenz, die vor kurzem im nordböhmischen Usti nad Labem/Aussig veranstaltet wurde. In ihrem Rahmen wurde im Stadtzentrum von Usti ein Mahnmal für die Holocaust-Opfer enthüllt. Mehr über die Geschichte der jüdischen Bevölkerung von Aussig erfahren Sie in der folgenden Sendereihe "Reiseland Tschechien" von Martina Schneibergova und Bernd Janning.  mehr...

Hans-Krasa-Stiftung Terezin gibt auf

17-10-2005 15:54 | Bernd Janning

Logo der Hans-Krasa-Stiftung Terezin Seit 1994 widmet sich die "Hans-Krasa-Stiftung Terezin" mit Konzerten und Ausstellungen dem Vermächtnis jüdischer Komponisten, die im Konzentrationslager Theresienstadt interniert waren. Doch die Stiftung sieht sich dazu gezwungen, ihre Arbeit in Theresienstadt einzustellen. Am Sonntag gab es ein letztes Abschiedskonzert. Bernd Janning war für Radio Prag dabei: mehr...

Ein weiteres Theresienstädter Gedenkbuch dokumentiert das Schicksal österreichischer Juden

12-10-2005 16:27 | Martina Schneibergová

Projektleiter des ITI, Michal Frankl (Foto: Autorin) An das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten österreichischen Jüdinnen und Juden zu erinnern, ist das Hauptziel des soeben erschienenen, bereits dritten Theresienstädter Gedenkbuchs. Das Buch wurde vom Institut der Theresienstädter Initiative (ITI) in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes herausgegeben und am Mittwoch im Österreichischen Kulturforum in Prag präsentiert. Martina Schneibergova fragte den Projektleiter des ITI, Michal Frankl, nach den Beweggründen für die Zusammenstellung der Gedenkbücher. Weitere Bände nämlich, die das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten Juden aus Böhmen und Mähren sowie aus Deutschland dokumentieren, gibt es bereits. Michal Frankl dazu:  mehr...

Nicht nur reden - Konferenz Forum 2000 sucht nach praktischen Lösungen globaler Fragen

11-10-2005 16:36 | Silja Schultheis

Vaclav Havel, Forum 2000 (Foto: CTK) Bereits traditionell findet im Oktober in Prag die Konferenz "Forum 2000" statt, zu der der frühere tschechische Präsident Vaclav Havel alljährlich führende internationale Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einlädt.  mehr...

In Usti nad Labem (Aussig) wurde ein Holocaust-Mahnmal enthüllt

10-10-2005 16:47 | Martina Schneibergová

Holocaust-Mahnmal, Usti nad Labem (Foto: Autorin) Ein halb in die Erde versunkener Davidstern aus Granit - so sieht das Holocaust-Mahnmal aus, das am Sonntag in der nordböhmischen Stadt Usti nad Labem / Aussig enthüllt wurde. Das Mahnmal soll, wie betont wurde, zur Erneuerung des Gedächtnisses beitragen. Martina Schneibergova nahm an der feierlichen Zeremonie teil.  mehr...

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