Archiv: Gesellschaft | Religion Religion
Hans-Krasa-Stiftung Terezin gibt auf
Seit 1994 widmet sich die "Hans-Krasa-Stiftung Terezin" mit
Konzerten und Ausstellungen dem Vermächtnis jüdischer Komponisten, die im
Konzentrationslager Theresienstadt interniert waren. Doch die Stiftung
sieht sich dazu gezwungen, ihre Arbeit in Theresienstadt einzustellen. Am
Sonntag gab es ein letztes Abschiedskonzert. Bernd Janning war für Radio
Prag dabei: mehr...
Ein weiteres Theresienstädter Gedenkbuch dokumentiert das Schicksal österreichischer Juden
An das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten österreichischen
Jüdinnen und Juden zu erinnern, ist das Hauptziel des soeben erschienenen,
bereits dritten Theresienstädter Gedenkbuchs. Das Buch wurde vom Institut
der Theresienstädter Initiative (ITI) in Zusammenarbeit mit dem
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes herausgegeben und
am Mittwoch im Österreichischen Kulturforum in Prag präsentiert. Martina
Schneibergova fragte den Projektleiter des ITI, Michal Frankl, nach den
Beweggründen für die Zusammenstellung der Gedenkbücher. Weitere Bände
nämlich, die das Schicksal der nach Theresienstadt deportierten Juden aus
Böhmen und Mähren sowie aus Deutschland dokumentieren, gibt es bereits.
Michal Frankl dazu:
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Nicht nur reden - Konferenz Forum 2000 sucht nach praktischen Lösungen globaler Fragen
Bereits traditionell findet im Oktober in Prag die Konferenz "Forum
2000" statt, zu der der frühere tschechische Präsident Vaclav Havel
alljährlich führende internationale Persönlichkeiten aus Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft einlädt.
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In Usti nad Labem (Aussig) wurde ein Holocaust-Mahnmal enthüllt
Ein halb in die Erde versunkener Davidstern aus Granit - so sieht das
Holocaust-Mahnmal aus, das am Sonntag in der nordböhmischen Stadt Usti nad
Labem / Aussig enthüllt wurde. Das Mahnmal soll, wie betont wurde, zur
Erneuerung des Gedächtnisses beitragen. Martina Schneibergova nahm an der
feierlichen Zeremonie teil.
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