Archiv: Gesellschaft | Menschenrechte Menschenrechte
„Spuren des Totalitarismus“: Schüler sprechen mit Opfern des Kommunismus
Mehr als 22 Jahre sind seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes
vergangen. Es zeigt sich jedoch, dass die jüngere Generation oft nicht
ahnt, dass die Kommunisten Tausende Menschenleben auf dem Gewissen haben.
Aus den Umfragen geht hervor, dass die jungen Menschen zudem kaum eine
Vorstellung davon haben, wie sich das totalitäre Regime auf das Schicksal
ganzer Familien auswirkte. Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben die
Schüler nun die Möglichkeit, nach Spuren der kommunistischen
Vergangenheit in ihrer Region zu suchen. mehr...
Helsinki-Ausschuss warnt vor dem Rassismus in Tschechien
Sowohl in der Welt als auch in Tschechien wird der 21. März als Tag gegen
Rassismus begangen. Der tschechische Helsinki-Ausschuss veröffentlicht an
diesem Tag einen Bericht über den Rassismus in Tschechien. Außerdem
werden hierzulande mehrere Ausstellungen, Filme sowie ein Konzert gegen
Rassismus ausgetragen. mehr...
"Woche der Charta 77" zielt auf junge Generation
Die Charta 77 wurde am 1. Januar 1977 veröffentlicht. In der Erklärung
kritisierten die Unterzeichner die kommunistischen Machthaber wegen der
Verletzung der Menschenrechte, zu deren Einhaltung sich die damalige
Tschechoslowakei zuvor verpflichtet hatte. Die Atmosphäre des totalitären
Regimes vor allem den jüngeren Leuten näher zu bringen, ist das Ziel der
Woche der Charta 77, die am vergangenen Sonntag in Prag eröffnet wurde. mehr...
„Facebook dient als Mobilisierungszentrum“ – Neue Studie zum Rechtsextremismus in Tschechien
Das tschechische Innenministerium hat eine neue Studie zu Rechtsextremismus
veröffentlicht. Demnach gibt es eine Szene von 4000 Aktivisten und einen
harten Kern von etwa 400 Gewaltbereiten. Aufgrund dessen müsse in den
nächsten Jahren auch immer wieder mit Übergriffen auf die Roma-Minderheit
gerechnet werden. Im Interview mit Radio Prag erläutert der Politologe
Miroslav Mareš, leitender Autor der Studie und Extremismusexperte an der
Brünner Masaryk-Universität, die derzeitige Neonazi-Szene in Tschechien. mehr...
Berichte aus einem Arbeitslager: Chinesische Dissidentin Lu Shiping in Prag
Eine Woche lang fand an verschiedenen Orten Prags bereits zum sechsten Mal
das internationale Festival gegen Totalitarismus, Mene Tekel, statt. Einer
der Festivaltage war den Gegnern des kommunistischen Regimes in China
gewidmet. mehr...
Dominik Duka: Die Kardinalswürde ist auch eine Geste gegenüber Tschechien
Am Dreikönigstag wurde der Prager Erzbischof Dominik Duka zum Kardinal
ernannt. Offiziell in das Kardinalskollegium aufgenommen wurde er am
Wochenende, als er die Insignien im Vatikan erhielt. mehr...
Erlebte Vergangenheit: Schüler sprechen mit Opfern des Kommunismus
Seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes in der ehemaligen
Tschechoslowakei sind mehr als 22 Jahre vergangen. Wie sich in
verschiedenen Umfragen zeigt, hat die jüngere Generation oft nur sehr vage
Vorstellungen darüber, wie verheerend das totalitäre Regime das Schicksal
ganzer Familien beeinflusst hatte. Ein neues Forschungsprojekt für
Schüler bietet nun die Möglichkeit, nach Spuren in der kommunistischen
Vergangenheit zu suchen. Am Montag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Projektes die Resultate ihrer Forschungen vorgestellt. mehr...
Regisseurin Vlachová: Dokumentarfilme über kommunistisches Unrecht
In Tschechien findet immer im März das weltweit größte internationale
Dokumentarfilmfestival über Menschenrechte statt. „Jeden svět“, zu
Deutsch „Eine Welt“ heißt es, und besteht seit 14 Jahren. Im Vorfeld
des Festivals wollen wir uns schon heute mit Filmen über
Menschenrechtsverletzungen in der Zeit des Kommunismus beschäftigen.
Dieses Thema konnten tschechische Regisseure erst nach dem Wendejahr 1989
aufgreifen. Eine Zeitlang bevorzugten jedoch viele von ihnen auch in den
veränderten gesellschaftspolitischen Verhältnissen eher unpolitische
Themen. Kristína Vlachová ist indes einer der Ersten, die den Fokus auch
auf schmerzliche und lange tabuisierte Themen aus der Zeit des Kommunismus
gerichtet hat. Auch sie sollte die Erfahrung machen, dass der ersehnten
Schaffensfreiheit trotz gesellschaftlichen Umbruchs immer noch Schranken
gesetzt werden. In einer neuen Ausgabe des Kultursalons hören Sie nun ein
Portrait der renommierten Filmregisseurin und Drehbuchautorin. mehr...
Behindertenhilfe durch Projekt „Sport pro charitu“ soll mit Internetportal erweitert werden
Menschen mit Behinderung haben es nicht leicht. Sie können oft mehrere
Dinge des Alltags gar nicht oder nur mit Mühe ausführen. Eine sportliche
Betätigung zum Beispiel kommt für viele eher selten in Frage. Um
Behinderten dies aber zu ermöglichen, und um gleichzeitig ihr Alltagsleben
zu erleichtern, engagieren sich in Tschechien schon fast 300 Sportler im
Projekt „Sport pro charitu“. Das neue gleichnamige Internetportal soll
die Zahl der Unterstützer ab Februar noch erhöhen. mehr...
20 Jahre Mütterzentren in Tschechien
Sie sind ein neues Phänomen der demokratischen Ära nach 1989: die
Mütterzentren. Das erste dieser Zentren Tschechiens wurde vor zwanzig
Jahren in Prag gegründet. Seitdem sind mehr als 300 solcher Zentren
landesweit entstanden, die ein Freizeitprogramm für Kinder und ihre
Eltern, aber auch Beratungsmöglichkeiten und ein soziales
Unterstützungsnetz anbieten. mehr...

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