Archiv: Gesellschaft | Menschenrechte Menschenrechte
Freiwilligenarbeit in Budweis: Ludwig Domrös über seine Arbeit für Aktion Sühnezeichen
Wer in Deutschland den Dienst an der Waffe verweigern wollte, musste bis
vor einem Jahr noch den Zivildienst absolvieren. Das bedeutete: ein Jahr
Dienst für die Allgemeinheit, häufig in Krankenhäusern. Für die Zivis,
aber auch andere Freiwillige, gibt es aber auch die Möglichkeit, einer
Tätigkeit im Ausland nachzugehen. Ludwig Domrös ist einer derjenigen, die
diese Möglichkeit nutzen wollte. Seit zehn Monaten lebt und arbeitet er
nun in Südböhmen, in České Budějovice / Budweis. Im Interview sprach
er über seine Motive und seine Tätigkeit. mehr...
Treffen mit Premier Nečas: Roma fordern eigenen Regierungsbevollmächtigten
Vertreter der Vereinigung der Roma in Tschechien haben sich am Montag mit
Premier Petr Nečas getroffen. Sie warnen vor verstärkten rassistischen
Stimmungen in der tschechischen Gesellschaft und dass Roma weiter an den
Rand der Gesellschaft gedrängt sind. Deswegen schlagen sie einen eigenen
Bevollmächtigten für Fragen der Roma-Minderheit vor. mehr...
Hilfsorganisation Člověk v tísni hat sich weltweit Respekt erworben
Der damalige Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina, das Hochwasser 2002 in
Böhmen und der Tsunami im Dezember 2004 im Indischen Ozean: All das sind
tragische Ereignisse, die neben mehreren Opfern vor allem viel Not und
Elend nach sich gezogen haben. Erdrückende Zustände, die besonders dank
internationaler Hilfsorganisationen danach Schritt für Schritt abgebaut
wurden. Eine unter ihnen sehr anerkannte Gruppierung ist die tschechische
Hilfsorganisation Člověk v tísni (Mensch in Not), die dieser Tage auf
ihr 20-jähriges Jubiläum zurückblicken kann. mehr...
Ombudsmann: Absurd hohe Zahl von Roma an Sonderschulen
Der tschechische Ombudsmann hat eine Studie veröffentlicht, nach der
Kinder aus der Roma-Minderheit weiterhin verhältnismäßig oft auf
Sonderschulen geschickt werden. Laut der Untersuchung sind etwa ein Drittel
der Schüler dieser so genannten „praktischen Schulen“ Roma. Dies
würde bedeuten: Die häufige nationale aber auch internationale Kritik an
der Tschechischen Republik in diesem Bereich hat bisher nur wenig
Ergebnisse gebracht. mehr...
Sammeln per Spenden-SMS: Die Hilfsorganisation Adra Tschechien wird 20
Die Hilfsorganisation Adra gehört zu den drei großen
Wohltätigkeitsverbänden in Tschechien. Adra steht für Adventist
Development and Relief Agency. Es ist eine nichtstaatliche Organisation,
die von der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
getragen wird. Weltweit bestehen rund 120 Länderorganisationen, die aber
unabhängig voneinander operieren. In Tschechien feierte Adra am Mittwoch
20-jähriges Bestehen. mehr...
Rockband trifft auf Oma-Chor: Wie ein Kulturprojekt Tschechien begeistert
Musik kennt keine Grenzen. Sie kann auch Brücken bauen – zwischen den
Völkern, aber auch zwischen den Generationen innerhalb einer Gesellschaft.
Das heißt zwischen Jung und Alt. Dieses Potential der Musik zu nutzen, hat
sich im Jahr 2010 die gemeinnützige Organisation Elpida beschlossen. Sie
bietet in ganz Prag Beratungen und Fortbildungskurse für Senioren an.
Worum geht es? Kurz gesagt, junge Musiker touren gemeinsam mit einem Chor
älterer Damen durchs Land. Um zu erfahren, wie dieses Projekt zustande
kam, hat Jitka Mládková im Prager Stadtviertel Pankrác eine Probe der
Rockband „Please the Trees“ und des „Elpida-Frauenchors“ besucht. mehr...
Auf dem Muttergottesberg wurde Gedenkstätte für verfolgte Geistliche eröffnet
Vor 62 Jahren begann das kommunistische Regime damit, die kirchlichen
Ordensgemeinschaften aufzulösen. Einige der Klöster wurden in
Konzentrations- oder Internierungslager für Ordensmitglieder verwandelt.
Eines davon war das Kloster auf dem Muttergottesberg bei Králíky /
Grulich. Am vergangenen Freitag wurde dort eine Gedenkstätte für
verfolgte Geistliche eröffnet. mehr...
Christen und Juden demonstrierten gegen Antisemitismus und Rassenhass
Vor Antisemitismus und Rassenhass zu warnen, das war das Ziel einer
Veranstaltung, die am vergangenen Sonntag in Prag stattfand. Rund 800
Menschen nahmen am so genannten „Marsch des guten Willens“ teil, der
auf dem Franz-Kafka-Platz in Prag begann. mehr...
„Lesen hilft“ verbindet Bücherlesen und Wohltätigkeit
Der 23. April war weltweit der Tag der Leser. In Tschechien wurde deswegen
am Montag ein Leseprojekt bilanziert, das seit einem Jahr Menschen mit
Behinderung hilft. mehr...
„Spuren des Totalitarismus“: Schüler sprechen mit Opfern des Kommunismus
Mehr als 22 Jahre sind seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes
vergangen. Es zeigt sich jedoch, dass die jüngere Generation oft nicht
ahnt, dass die Kommunisten Tausende Menschenleben auf dem Gewissen haben.
Aus den Umfragen geht hervor, dass die jungen Menschen zudem kaum eine
Vorstellung davon haben, wie sich das totalitäre Regime auf das Schicksal
ganzer Familien auswirkte. Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben die
Schüler nun die Möglichkeit, nach Spuren der kommunistischen
Vergangenheit in ihrer Region zu suchen. mehr...
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