Archiv: Gesellschaft | Menschenrechte Menschenrechte
Veilchen für Buzkova und Merkel: Prager Ausstellung zu Gewalt gegen Frauen
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat anlässlich des
Internationalen Frauentags in einer Prager U-Bahn-Station eine Ausstellung
organisiert, um auf das Problem der Gewalt gegen Frauen hinzuweisen.
Eröffnet wurde sie unter anderem von Schulministerin Petra Buzkova. Mit
ihr hat Gerald Schubert gesprochen.
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Generalsekretär der Caritas Internationalis: Effektive Hilfe muss langfristig sein
Eine effektive Hilfe nach einer Naturkatastrophe muss langfristig sein.
Dies betonte der Generalsekretär der Caritas Internationalis, Duncan
MacLaren, während seines Treffens mit tschechischen Caritas-Mitarbeitern
am vergangenen Freitag in Prag. Während seiner Tschechien-Visite
informierte er die für die Entwicklungsprojekte verantwortlichen
Regierungsvertreter über die Arbeit der Caritas-Verbände im
internationalen Maßstab und regte die Tschechische Caritas zu einer noch
stärkeren Teilnahme an weltweiten Aktivitäten der Caritas Internationalis
an. Martina Schneibergova berichtet. mehr...
Caritas-Mitarbeiter helfen in Südostasien
In diesen Tagen wurde weltweit der Opfer der verheerenden
Tsunami-Katastrophe gedacht, die vor einem Jahr über Südostasien
hereinbrach. An der Hilfe für die betroffenen Regionen beteiligt sich auch
die Tschechische Republik. Während der ersten Monate dieses Jahres haben
tschechische Bürger mehr als 360 Millionen Kronen (ca. 12 Millionen Euro)
an die größten tschechischen Hilfsorganisationen gespendet. Umgerechnet
auf die Einwohnerzahl zählt Tschechien damit zu den spendabelsten Ländern.
Martina Schneibergova sprach mit zwei Mitarbeiterinnen der Tschechischen
Caritas, die in Südostasien tätig waren.
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Socken für die tschechischen Heimkinder: Spendenzeit Weihnachten
"Stedry den" heißt der Heilige Abend auf Tschechisch, also etwa
"freigiebiger Tag". Und tatsächlich: Neben den Geschenken an die
Liebsten gibt es rund um Weihnachten auch stets eine erhöhte Bereitschaft
zu Spenden für karitative Zwecke. Zuletzt hat das die verheerende
Tsunami-Katastrophe gezeigt, die vor einem Jahr gerade am zweiten
Weihnachtstag über Südost-Asien hereingebrochen ist. Wohl auch der
Gegensatz von den schrecklichen Katastrophenbildern und dem heimischen
Frieden hat mit dazu beigetragen, dass überall in Europa in kürzester Zeit
Millionensummen für die Opfer zusammenkamen, so auch in Tschechien. Über
die Spendenzeit Weihnachten in Tschechien erfahren Sie mehr von Thomas
Kirschner im nun folgenden Forum Gesellschaft.
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Weißrussische Opposition hofft auf mehr Hilfe aus ehemaligem Ostblock
Wie viele andere Staats- und Regierungschefs auch standen für den
tschechischen Ministerpräsidenten Jiri Paroubek in den Verhandlungen mit
China wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund. Unter den Tisch fiel dabei,
dass gerade die Wirtschaft auch als Druckmittel dienen kann, um auf
politische Veränderungen in autoritär regierten Ländern hinzuwirken. Nicht
nur in China.
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Adventszeit: Zeit der Vorfreude und Zeit für Hilfe gegenüber Schwachen
Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt! Jawohl, an diesem Sonntag ist
es wieder soweit: In all denjenigen Ländern, die nach dem Gregorianischen
Kalender leben, beginnt mit dem ersten Advent die christliche
Vorweihnachtszeit. Es ist die Zeit der großen Vorfreude auf das
Weihnachtsfest. Die Zeit der leuchtenden Kinderaugen auf den im frischen
Glanz erstrahlenden Weihnachtsmärkten sowie der heimlichen Wünsche an die
Adresse des Nikolaus und des Weihnachtsmanns.
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17. November - schicksalhaftes Datum der tschechischen Geschichte
Wie Sie unseren Programmen entnehmen konnten, wurde am Donnerstag, dem
17. November, ein Staatsfeiertag begangen. In den tschechischen Kalender
hat er offiziell als Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie Einzug
gefunden, indem er an zwei historische Ereignisse in der
tschechischen bzw. tschechoslowakischen Geschichte erinnern soll. Mehr
dazu von Jitka Mladkova: mehr...
"Geschichten des Unrechts" - Opfer des Kommunismus gehen an die Schulen
Es ist ein beliebtes Thema der Medien, und Umfragen bestätigen es immer
wieder: Die tschechischen Jugendlichen wissen kaum etwas über die
kommunistische Diktatur in ihrem Lande und die Zeit vor 1989. Nicht selten
ist das der Ausgangspunkt für die Schelte an der angeblich
desinteressierten und ignoranten Jugend. Ein zweiter Blick zeigt
allerdings: Die jüngere Geschichte wird an den Schulen praktisch nicht
thematisiert. Zum 16. Jahrestag der Samtenen Revolution will die Aktion
"Pribehy bezpravi / Geschichten des Unrechts" das ändern. Durch
Dokumentarfilme und Zeitzeugengespräche sollen Schüler mehr über die
Geschichten des Unrechts in ihrem Land erfahren, über das Schicksal der
politisch Verfolgten in der kommunistischen Tschechoslowakei. Thomas
Kirschner sprach mit Organisatoren und Beteiligten. mehr...
In Prag fand eine Konferenz über Bertha von Suttner statt
Wenn sie heute leben würde, würde sie sich höchstwahrscheinlich im Bereich
der Entwicklungshilfe engagieren und sich für die Beilegung der Konflikte
in der Welt einsetzen. "Die Waffen nieder" lautet der Titel
ihres zweifelsohne bekanntesten Buches. Die Rede ist von Bertha von
Suttner, geborene Kinski. Als Sekretärin von Alfred Nobel bewog sie ihn
dazu, einen Friedenspreis zu stiften. Bertha von Suttner, geborene Kinski,
wurde selbst vor 100 Jahren als die erste Frau mit dem Friedensnobelpreis
ausgezeichnet. Aus diesem Anlass wurde in ihrer Heimatstadt Prag am
vergangenen Wochenende eine internationale Konferenz unter dem Motto
" Die Bedeutung der Gedanken von Bertha von Suttner für die
Gegenwart" veranstaltet.
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"Geschichten des Unrechts" an tschechischen Schulen
"Pribehy bezpravi", die Geschichten des Unrechts. Unter diesem
Titel steht ein Filmprojekt, das im November an mehr als 300 tschechischen
Grund- und Mittelschulen durchgeführt wird. Ausgewählte Dokumentarfilme
und
anschließende Gespräche mit Zeitzeugen sollen den Schülern die Geschichten
des Unrechts in ihrem Land nahe bringen, das Schicksal der Verfolgten in
der kommunistischen Tschechoslowakei. Thomas Kirschner berichtet. mehr...







