Archiv: Gesellschaft | Menschenrechte Menschenrechte
Heilige Drei Könige ersingen Rekordsumme für Bedürftige
Zum neunten Mal hat die Caritas in Tschechien zum Fest der Heiligen Drei
Könige eine Spendenaktion veranstaltet. Die Sammlung der Sternsinger
brachte dieses Jahr die Rekordsumme von 64 Millionen Kronen (2,3 Millionen
Euro) ein. Das ist mehr als bei den Dreikönigsammlungen in den Vorjahren.
Der Erfolg übertraf sogar die Spendenaktion von 2005, als die Sternsinger
um eine Spende für die Opfer des Tsunami in Ostasien baten. Maria
Hammerich-Maier sprach mit Caritas-Pressesprecherin Gabriela Naušová
über die Dreikönigsammlung in Tschechien.
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60 Jahre Menschenrechtsdeklaration der UNO: Demonstration gegen Rechtsextremismus in Prag
Mit einer Gedenkstunde erinnerten am Mittwoch die Mitgliedsstaaten der
Vereinten Nationen in New York an die Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte vor genau 60 Jahren. Aus diesem Anlass hat die International
in Prag eine Kundgebung gegen Rassismus und Rechtsextremismus veranstaltet.
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Wir wissen von euch! KDU-ČSL unterstützt politische Gefangene auf Kuba
Der langjährige kubanische Führer Fidel Castro trat im Februar dieses
Jahres aus Gesundheitsgründen zurück. Sein Bruder Raúl folgte ihm im
Präsidentenamt nach. Die Situation im Bereich der Menschenrechte bleibt
auf Kuba aber weiterhin trostlos. Die tschechischen Christdemokraten
(KDU-ČSL) haben in diesen Tagen ein Projekt gestartet, mit dem sie auf
die
Verletzung der Menschenrechte im kommunistischen Inselstaat aufmerksam
machen wollen. mehr...
„Wir bauen Schulen in Afrika“ – Tschechische Pfadfinder sammeln Spenden
Für tschechische Kinder ist es eine Selbstverständlichkeit, wenn auch
manchmal eine lästige: der morgendliche Gang zur Schule. In Äthiopien,
einem der ärmsten Länder der Welt, ist der Zugang zu
Bildungseinrichtungen aber nach wie vor ein Luxus, den nur wenige Kinder
genießen. Der Anteil der Analphabeten an der erwachsenen Bevölkerung ist
dort mit 57 Prozent einer der höchsten weltweit. „Das muss sich
ändern!“ finden die karitative Organisation „Mensch in Not“ und der
Verband der tschechischen Pfadfinder. Deshalb führen sie in diesen Tagen
gemeinsam eine Spendensammlung im ganzen Land durch. In diesem Jahr nun
schon zum fünften Mal. Patrick Gschwend war bei der
Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen Sammelaktion.
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Charmeoffensive mit Weihnachtsgans - Konsumpolitik im Staatsozialismus
Erst waren es die Apfelsinen, dann ein Fernseher und ein Auto und später
zum Beispiel der Heim-Computer. Die Bürger wollten mehr – auch im
Staatssozialismus. Doch die zentral gelenkten Wirtschaften zogen im
Wettlauf um die Versorgung letztlich den Kürzeren gegenüber dem
Kapitalismus. Dabei hatten spätestens in den 70er Jahren die
kommunistischen Parteien vor allem der Tschechoslowakei und der DDR die
bessere Versorgung und soziale Absicherung zur zentralen politischen
Aufgabe gemacht. Bei einer Tagung im Prager Goethe-Institut diskutierten
vergangene Woche Historiker darüber und über weitere Mittel, mit denen
die staatssozialistischen Systeme versucht haben, Loyalitäten in der
Bevölkerung zu schaffen. Veranstalter der Tagung waren neben dem
Goethe-Institut vor allem der Lehrstuhl für deutsche und österreichische
Studien der Karls-Universität Prag sowie das Herder-Institut Marburg und
die Historische Kommission für die böhmischen Länder, Prag.
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Kinder dokumentieren Geschichte – für eine Wanderausstellung durch Tschechien
Dieses Jahr ist das der „schicksalhaften Achten“. Doch wie vermittelt
man Kindern, was sich 1918, 1938, 1948 oder 1968 in der Tschechoslowakei
abgespielt hat? Natürlich senden Funk und Fernsehen gerade in diesem Jahr
verstärkt historische Beiträge und manche sind auch für jüngeres
Publikum verständlich. Am besten wissen aber Kinder oder Jugendliche
selbst, was sie interessiert. Und darauf zielt das Projekt „Bojovnici
proti totalitě – Kämpfer gegen den Totalitarismus“. Dort hat der
Nachwuchs selbst Dokumentarbeiträge über jene Helden angefertigt, die
sich gegen Nazismus und Kommunismus gestemmt haben. Die Filme werden
derzeit auf einer Wanderausstellung gezeigt, die unter anderem im
ostböhmischen Svitavy Station gemacht hat.
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Versuch, wenig Aufmerksamkeit zu erregen - Hilfsorganisation Člověk v tísni in Birma
In den vergangenen Wochen haben wir bereits darüber berichtet, wie schwer
es für internationale Hilfsorganisationen ist, vor Ort Hilfe für die
Wirbelsturm-Opfer in Birma zu leisten. In dieser Woche hat Rangun die
Türen wenigstens etwas geöffnet und auch die tschechische Organisation
Člověk v tísni (Mensch in Not) ist im Süden von Birma nun aktiv.
Weiterhin bestünden aber Hindernisse, sagt Šimon Pánek, der Leiter von
Člověk v tísni. Mit ihm hat Till Janzer gesprochen.
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Verzweiflung nach dem Wirbelsturm – auch Tschechien hilft Birma
Berge von Leichen auf den Straßen und Massen von Obdachlosen in den
Wäldern – so beschreiben die Mitarbeiter internationaler
Hilfsorganisationen die Lage in Birma nach dem verheerenden Zyklon
„Nargis“. Jeden Tag wird die Zahl der Opfer in dem südostasiatischen
Land nach oben korrigiert, am Mittwoch war die Rede von 22.000 Menschen,
die ums Leben gekommen sind, und mehreren Millionen Obdachlosen. An der
humanitären Hilfe, die nun aus der ganzen Welt gestartet wurde, beteiligt
sich auch Tschechien.
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Das Ende von Klaps und Ohrfeige? Neues Gesetz soll körperliche Strafen bei Kindern verbieten
Kinder zu erziehen ist nicht nur eine Lebensaufgabe, sondern auch schwer.
So manch einem rutscht da mal die Hand aus. Andere lehnen jegliche Form von
körperlicher Züchtigung ab. Und dann gibt es auch noch Leute, die
schlicht überfordert sind und sogar das Verprügeln als tagtägliches
Erziehungsritual in Anspruch nehmen. Ein neues Gesetz soll in Tschechien
die körperliche Bestrafung von Kindern nun verbieten. In der Bevölkerung
stößt es bei den meisten auf Ablehung. Christian Rühmkorf mit einer
neuen Folge von „Forum Gesellschaft“ und zwar über ein Thema, das
emotionaler kaum sein könnte.
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Polizeigesetz bedroht Privatsphäre? – Menschenrechtler warnen
Das neue Polizeigesetz sieht sich neuer Kritik ausgesetzt. Das Gesetz sieht
vor, dass die Polizei auf sensible Daten des Nachrichtendienstes BIS
zugreifen kann. Datenschützer und Menschenrechtsorganisationen schlagen
Alarm. Eine Daten-Debatte, die auch in Deutschland geführt wird.
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