Archiv: Gesellschaft | Lebensstil Lebensstil
Obst und Gemüse gratis für tschechische Grundschüler
Tschechische Kinder sind zu dick. Dicker als Gleichaltrige in den meisten
anderen Ländern. Das ergab eine Studie der OECD, deren Ergebnisse vor
knapp einer Woche veröffentlicht wurde. Ärzte sagten, der Grund dafür
sei, dass sich tschechische Kinder zu wenig bewegen, und nicht, dass ihre
Ernährung falsch ist. Doch genau da, bei der Ernährung, soll nun ein von
der EU gefördertes Projekt ansetzen, das die tschechische Regierung am
Montag beschlossen hat.
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Advent – höchste Zeit, um der Alltagshektik zu entfliehen
Advent. Advent bezeichnet die Jahreszeit, in der sich die Christenheit auf
die Ankunft des Herrn vorbereitet. Die Adventszeit ist auch die
Vorbereitung auf das größte Fest des Jahres – auf Weihnachten.
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Kreationen à la „Cuisine Cnedlique“
Das Jahr nähert sich in großen Schritten dem Ende zu. Es war ein bewegtes
Jahr für die Tschechische Republik: EU-Ratspräsidentschaft, mittendrin
ein Regierungswechsel, der Lissabon-Vertrag. Und mit all diesen Ereignissen
verstand es die Tschechische Republik die europäische Gemeinschaft immer
wieder zu überraschen. Manchmal hoben sogar die eigenen Landsleute
erstaunt die Brauen. Aber - Unglaubliches ist in diesem Land nicht nur der
Politik vorbehalten.
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Verdienter Künstler? Diskussionen um Karel Gotts Orden
Am 28. Oktober, dem Feiertag zur Gründung der Tschechoslowakei im Jahr
1918, erhalten alljährlich eine Reihe verdienter Tschechinnen und
Tschechen einen Orden aus den Händen des Präsidenten. Unter den
Ausgezeichneten war in diesem Jahr auch der Schlagersänger Karel Gott. Er
bekam den Orden für seine „Verdienste um den Staat“ im Bereich der
Kunst. Hat Gott den Orden verdient oder nicht? Darüber wird in Tschechien
seit vergangener Woche eifrig diskutiert.
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Gott und seine Feinde
Mit Auszeichnungen ist es so eine Sache. Nicht selten üben sie auf den
Ausgezeichneten einen enormen Druck aus. Das weiß spätestens seit einigen
Wochen auch der frisch gebackene Friedensnobelpreisträger Barack Obama.
Andere haben mit Ehrungen jeglicher Art entschieden weniger Probleme.
Jüngstes Beispiel: Karel Gott. Die „Demut des Preisträgers“ scheint
ihm fremd.
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Biolebensmittel in Tschechien: teuer und meistens importiert
In Österreich, Deutschland und der Schweiz gehört es ebenso wie in vielen
anderen Ländern beinahe schon zum guten Ton: Bio zu kaufen. Doch wie sieht
die Situation in Tschechien aus? Gibt es in den heimischen Supermärkten
überhaupt Biolebensmittel, wo kommen sie her und wer kauft sie? Und was
unternimmt die Politik, um den Absatz der gesunden und umweltgerecht
produzierten Lebensmittel zu fördern?
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Das Wendejahr 1989 als Startschuss für nie gekannten Reiseboom
In den Westen zu reisen, war in der kommunistischen Ex-Tschechoslowakei
offiziell möglich. In Wirklichkeit war es aber ein Weg voller Hürden. Das
Anschaffen jeweiliger Genehmigungen für Individualreisen oder
stundenlanges Schlangestehen vor einem Reisebüro, um etwas vom knappen
Angebot zu ergattern, war oft erfolglos. Von der Reisefreiheit konnte keine
Rede sein.
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Das vegetarische Tschechien
Am 1. Oktober war Weltvegetariertag. Aus diesem Anlass trafen sich am
Sonntag im Prager Ökologiezentrum Tschechiens Vegetarier, um gemeinsam zu
diskutieren, sich auszutauschen und durch zahlreiche Vorträge und
Infostände noch mehr über das Thema Vegetarismus zu erfahren.
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Frei in Prag
Da arbeitet man Tag ein Tag aus und malt sich aus, was man so alles
Schönes unternehmen könnte, wenn man nur mal einen Tag frei hätte.
Ausschlafen, ausspannen, Ausflug machen… Und vor allen Dingen „Aus“:
Keeein Streß! Und dann ist er endlich da, der Tag, der kostbare
Urlaubstag, der angemessen genutzt werden will.
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Gott ist entlastet – und erleichtert
Noch bis Mitte der Woche war nicht klar: Hat sich der tschechische
Starsänger Karel Gott 1971 von Hamburg aus tatsächlich mit einem
anbiedernden Brief an den damaligen kommunistischen Parteichef Husák
gewandt, um die Rückkehr in die Tschechoslowakei zu ermöglichen? Jetzt
ist Karel Gott erleichtert. Der Brief mit Gottes Unterschrift stammte von
einem Mitarbeiter der staatlichen Plattenfirma Supraphon. mehr...
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