Archiv: Gesellschaft | Krimi Krimi
Korruptionsfälle und Verbrechen erschüttern das Vertrauen in die Polizei
In Brünn sind mehrere Kriminalpolizisten aus einer Abteilung zur
Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität unter Korruptionsverdacht
verhaftet worden. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Fällen, in denen
Polizisten in kriminelle Aktivitäten verwickelt waren. So wurde zunächst
ein Polizist verhaftet, der in Nordböhmen mehrere Banken ausgeraubt hatte,
in Prag haben Polizisten in ihrer Freizeit und im Urlaub für Filmfirmen
illegal Drehorte abgesperrt und Elitepolizisten haben verhaftete Personen
misshandelt. Alle diese Vorkommnisse haben nun eine Diskussion über die
Verlässlichkeit der tschechischen Polizei angestoßen. mehr...
Neue Regeln auf den Straßen in Tschechien
Von diesem Montag an, dem 1. August 2011, gelten auf den Straßen
Tschechiens neue Regeln. Geändert wird vor allem das Strafmaß von
Verkehrsdelikten. Härtere Strafen gelten nun besonders für
Verkehrsübertretungen, die andere Verkehrsteilnehmer bedrohen. mehr...
Die tschechische Jugend und der Marihuana-Konsum
Marihuana und Tschechien – diese Kombination sorgt immer wieder für
Diskussionsstoff. Im März dieses Jahres berichtete Radio Prag bereits,
dass Tschechien in der Herstellung von Marihuana führend in Europa ist.
Nun zeigt das Eurobarometer, dass die tschechische Jugend auch zu den
eifrigsten Konsumenten in Europa gehört. mehr...
Koordinatorin Kovaříková: Programm „Kinder gefangener Eltern“ hat sich bewährt
Am Freitag endet in Prag eine Aktionswoche, die mehr Aufmerksamkeit
verdient, als es ihr Name eigentlich erahnen lässt. Es ist die „Woche
der unsichtbaren Kinder“ (Týden neviditelných dětí), die vom
Tschechischen Helsinki-Ausschuss (ČHV) veranstaltet wird. Der
Helsinki-Ausschuss ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich für die
Einhaltung der Menschenrechte in Tschechien einsetzt. Die aktuelle
Aktionswoche ist jenen Kindern gewidmet, deren Eltern im Gefängnis sind. mehr...
Kunst für „Blut-Geld“ – internationaler Rechtsstreit spitzt sich zu
Ein Wiener Gericht gab dem Antrag des Schweizer Unternehmens Diag Human
statt und konfiszierte am Dienstag drei Kunstgegenstände aus tschechischem
Besitz, die im Wiener Belvedere ausgestellt sind. Alles dreht sich um ein
Geschäft mit Blutplasma Mitte der 90er Jahre, das nicht zustande kam. Ein
Schiedsgericht hatte der Tschechischen Republik eine Milliardenstrafe
(Kronen) auferlegt, die das Land allerdings nicht zahlte. Und unaufhörlich
tickt die Schuldenuhr, die Diag Human auf seiner Webseite installiert hat.
Die konfiszierten Kunstgegenstände sollen nur der Anfang der Kompensation
sein. mehr...
Wird Tschechien zum Standort islamistischer Terroristen?
Einen Tag nachdem der Terrorist Osama bin Laden von amerikanischen
Spezialeinheiten in Pakistan getötet wurde, wurden auch in Tschechien
erstmals Personen verhaftet, die unter Terrorismus-Verdacht stehen. Sie
sollen mit islamistischen Terroristen aus dem Nordkaukasus verbunden zu
sein. Wie real die Terrorgefahr in Tschechien tatsächlich ist, erfahren
Sie von Robert Schuster in der folgenden Ausgabe unserer Sendereihe
Schauplatz. mehr...
Korruption: Stinkt der Fisch wirklich nur vom Kopf her?
Die Stadt Kostelec nad Orlicí unweit von Hradec Králové / Königgrätz
zeigt freiwillig, wie man in Tschechien mit Korruptionsfällen umgehen
kann. Solange nicht in letzter Instanz feststeht, dass ein Mitarbeiter
korrupt ist, kann man ihn ja noch damit beauftragen, in der Stadt den Kampf
gegen die Kriminalität aufzunehmen. Christian Rühmkorf über den
möglicherweise völlig gewöhnlichen Fall von Korruption in Kostelec nad
Orlicí und eine außergewöhnlich dicke Haut der Stadtväter. mehr...
Sie wollen ein gestohlenes Auto legalisieren? Auf nach Tschechien!
Im Jahr 2010 wurden so wenig Autos in Tschechien gestohlen, wie seit zehn
Jahren nicht mehr, meldete vor kurzem die Polizeiabteilung zur Bekämpfung
des organisierten Verbrechens (ÚOOZ). Als Meilenstein in der Ermittlung
geht diese Tatsache jedoch nicht ein. Der Rückgang hat nämlich weniger
erfreuliche Ursachen. Zudem ist es kaum übertrieben, Tschechien als
Paradies für die nachträgliche Legalisierung gestohlener Autos zu
bezeichnen. Unter anderem darüber sprach Christian Rühmkorf für das
Forum Gesellschaft mit dem Sprecher der Abteilung zur Bekämpfung des
organisierten Verbrechens, Pavel Hanták. mehr...
Entdeckte Drogenküche lässt Ruf nach neuem Rauschmittelgesetz lauter werden
Wer gegen den Drogenhandel ankämpfen will, muss schnell und flexibel sein,
um nicht von der Entwicklung zügig überrollt zu werden. Das hat man jetzt
auch in Tschechien erfahren müssen. Zu Beginn des Jahres hatte man noch
angenommen, dass die neuen synthetischen Substanzen, die den eigenen Markt
überschwemmen, aus Polen stammen. Nach der Aushebung einer illegalen
Drogenküche vergangene Woche in der Grenzstadt Český Těšín / Teschen
aber wurde klar: Die neuen Modedrogen wurden zuletzt in größeren Mengen
vor allem hierzulande hergestellt. Der Ruf nach einer Änderung des
Rauschmittelgesetzes wird daher immer lauter. mehr...
Kein Grund zur Freude: In Tschechien werden weniger Autos geklaut
Seit 2004 sinken die Zahlen von Autodiebstählen in der Tschechischen
Republik. Das klingt erst einmal gut und stimmt hoffnungsfroh. Denn
Tschechien genießt immer noch den Ruf eines heißen Pflasters, was den
organisierten Autoklau betrifft. Trotzdem werden jährlich noch weit über
Zehntausend Autos in Tschechien gestohlen. Für die auf das organisierte
Verbrechen spezialisierte Polizeiabteilung (ÚOOZ) sind jedoch die
rückläufigen Zahlen kein Grund die Sektkorken knallen zu lassen.
Christian Rühmkorf hat nachgefragt, wo das Problem ist. mehr...
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