Archiv: Gesellschaft | Krimi Krimi
Ein Koffer voller Sprengstoff wurde ein Jahr am Brünner Bahnhof aufbewahrt
Fast ein Jahr lang war in der Gepäckaufbewahrung des Brünner Hauptbahnhofs
eine Tasche deponiert. Ein Mann hatte sie dort abgegeben, aber später
nicht abgeholt. Die Tasche wurde dann dem Brünner Magistrat übergeben.
Dort wurde sie geöffnet und Sprengstoff gefunden. Die Polizei hat nun
Einzelheiten bekannt gegeben. mehr...
Ist der Ruf erst ruiniert... - die tschechische Polizei und ihre Probleme
Mit schöner Regelmäßigkeit trudeln Verbrechensmeldungen im
Nachrichtenticker ein. Und immer wieder kommt es vor, dass die Täter
Polizisten sind. Wie ist es um den Ruf der tschechischen Polizei bestellt?
Und wie geht die Polizei selbst mit diesen Störfällen um? Diesen Fragen
geht Christian Rühmkorf nach. mehr...
Polizist wollte mit Fotos von Svobodas Leiche Geld verdienen
Am Sonntag hat sich der tschechische Komponist Karel Svoboda, der unter
anderem Autor von Karel Gotts Hits wie "Biene Maja" und
"Lady Carneval" war, im Garten seines Hauses in Jevany bei Prag
erschossen. Am Tag darauf bot ein unbekannter Mann der tschechischen
Boulevardzeitung "Blesk" Fotos an, auf dem die Leiche Svobodas
zu
sehen ist. Der Verdacht, dass ein Polizist die Aufnahmen gemacht hat,
scheint sich nun zu bestätigen. mehr...
Polizeistatistik 2006: Mehr Mordfälle als im Vorjahr
Mehr Morde als im Vorjahr, aber weniger Straftaten insgesamt. Dies geht aus
der Polizeistatistik für das vergangene Jahr hervor, die am Mittwoch vom
Polizeipräsidium in Prag veröffentlicht wurde.
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Die Tschechen fühlen sich sicher
Die Tschechen fühlen sich immer sicherer: So lässt sich das Ergebnis einer
neuen Untersuchung des Zentrums zur Untersuchung der öffentlichen Meinung
beim Soziologischen Institut der Akademie der Wissenschaften deuten. Das
Sicherheitsgefühl steigt, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung mit der
Arbeit der Polizei nicht zufrieden ist.
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Rote Karte für Gewalttäter in der Familie
Ist eine Familienschlägerei Privatsache oder soll sich der Staat einmischen
- diese Frage wurde in der tschechischen Öffentlichkeit und im Parlament
lange diskutiert. Schließlich setzten sich diejenigen durch, die den
Schutz der Opfer fordern. Ein neues Gesetz bestimmt: Seit dem 1. Januar
2007 dürfen Schläger, die ihrer Familie Gewalt antun, für zehn Tage des
Hauses verwiesen werden. Renate Zöller erläutert, worum es geht.
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Immer mehr Tschechen wegen Drogenschmuggels in ausländischer Haft
Mit rund drei Kilo Kokain wurde in der vergangenen Woche eine 29-jährige
Tschechin am Flughafen in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires
festgenommen. Ihr drohen nun bis zu 16 Jahre Haft. Laut den Behörden in
Tschechien enden immer mehr junge Tschechen wegen Drogenschmuggels in
ausländischer Haft.
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Neues Gesetz zu häuslicher Gewalt - erste Ehemänner außer Haus gewiesen
Das neue Gesetz über häusliche Gewalt in Tschechien war gerade einmal zwei
Stunden alt, und schon kam es zur Anwendung. Bereits in der Silvesternacht
wiesen Polizisten in der Nähe von Chomutov / Komotau einen 39-jährigen Mann
für zehn Tage aus seinem Haus, weil er seine Frau bedroht hatte. Bis
Freitag wurden weitere Fälle bekannt, so unter anderem auch erstmals in
Prag.
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Auf dem Flughafen verhaftet, neuer Prozess: der Fall Roztocil
Heute fiel die Entscheidung: Der Tscheche Rostislav Roztocil bekommt einen
neuen Prozess. Gestern war er auf dem Flughafen in Prag festgenommen
worden. In Tschechien galt Roztocil bis heute Vormittag noch als Mörder,
in Deutschland als unbescholten. Die Polizei verhaftete ihn direkt, als er
aus der Maschine stieg, mit der er aus Stuttgart angeflogen kam. Mit der
Festnahme hatte Roztocil gerechnet.
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Mutmaßlicher Serienmörder - Fehler des Krankenhauses und neue Details
Nachdem ein mutmaßlicher siebenfacher Krankenhausmörder am Freitag
vergangener Woche verhaftet wurde, kommen nun immer neue Details über die
schreckliche Tat ans Licht. So erfuhren Angehörige der Opfer zum Teil erst
aus der Presse die Wahrheit, warum ihre Verwandten in der Klinik
verstarben. Zudem ist Kritik laut geworden am Vorgehen des Krankenhauses
in Havlickuv Brod, wo der ehemalige Pfleger die Patienten mithilfe eines
Medikaments getötet haben soll.
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