Archiv: Gesellschaft | Krimi Krimi
Kinderprostitution in Tschechien - zwischen Realität und Medienmythos
Wer mit dem Auto aus Deutschland oder Österreich nach Tschechien fährt,
kennt die Szenerie: Fliegende Händler mit Zigaretten, Alkohol und
zweifelhaften Markenwaren bestimmen das Bild, dazwischen billige
Restaurants und immer wieder Nachtklubs, Bordelle und
Straßenprostitution. Hier könnten Freier auch Kinder kaufen, berichten
nicht zuletzt deutsche Medien immer wieder. Mit dem heiklen Thema des
kommerziellen sexuellen Missbrauchs von Kindern beschäftigte sich am
Mittwoch in Prag auch ein Experten-Seminar des tschechischen
Kinderschutzbundes.
Thomas Kirschner war dabei. mehr...
In Tschechien wurden 2005 rund 622.000 legal gehaltene Waffen registriert
Wie sicher ist mein Hab und Gut geschützt? Ist gar mein Leben bedroht?
Diese und ähnliche Fragen stellen sich ganz offensichtlich Jahr für Jahr
auch immer mehr Tschechen, die dann nicht selten auf diese Lösung bauen:
Kauf von Waffen auf der Basis eines Waffenscheins. Wie viele legal
erworbene Waffen derzeit in Tschechien registriert sind, dazu mehr von
Lothar Martin. mehr...
Feuilleton
Die tschechische Gefängnisverwaltung wird sich demnächst Gedanken darüber
machen müssen, wie sie für mehr Komfort vor allem für eine ganz spezielle
Sorte von Knastbrüdern sorgen soll. Eine höchst inspirierende Anregung
konnte sie von einem der Insassen der Haftanstalt in Prag-Pankrac diese
Woche im Tschechischen Fernsehen hören.
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Weltweit gesuchter Waffenhändler aus Tschechien festgenommen
Der mit einem internationalen Haftbefehl gesuchte tschechische
Waffenhändler Dalibor Kopp ist am Donnerstag auf dem Flughafen Brüssel auf
dem Weg von Liberia verhaftet worden. Bara Prochazkova mit
Einzelheiten. mehr...
Orlova: Bürgerwehr anstelle der Polizei?
Nicht alle jungen Tschechen interessieren sich gleichermaßen für Europa. Es
gibt natürlich auch solche, die sich für dieses Thema so gut wie gar nicht
interessieren oder aber auch als Gegner der europäischen Integration
auftreten. Die Zahl der Letzteren ist nicht dramatisch hoch, immerhin, es
gibt sie! Hier ein Beispiel aus dem mährisch-schlesischen Orlova / Orlau.
Jitka Mladkova berichtet:
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Wochenschau
Der tschechische Gesundheitsminister David Rath macht nach wie vor
Schlagzeilen. Diesmal in Bezug auf einen Skandal seiner ehemaligen
Beraterin Eva Klimovicova, die als Herausgeberin der Fachzeitschrift der
Tschechischen Ärztekammer der Korruption verdächtigt wird. Rath, der noch
vor kurzem Präsident der Ärztekammer war, wies am Montag den Vorwurf, in
den Fall seiner langjährigen Mitarbeiterin involviert zu sein, entschieden
zurück.
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Strafrechtliche Verantwortlichkeit mit 14 Jahren
Eine Senkung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit sowie eine
Unterscheidung von harten und weichen Drogen beinhaltet noch mit weiteren
Änderungen das neue tschechische Strafgesetzbuch. Mit den Details macht
sie Bara Prochazkova vertraut. mehr...
Wochenschau
In der Wochenschau fasst Thomas Kirschner für sie die wichtigsten Meldungen
der vergangenen Tage. mehr...
Innenminister Bublan: Keine Toleranz für Nazi-Propaganda
Gleich zwei Neonazi-Konzerte hat die Polizei am Wochenende in Tschechien
unterbunden. Eine Veranstaltung in Prag wurde bereits im Vorfeld
verhindert; in der Samstagnacht beendete die Polizei mit einem massiven
Aufgebot ein Neonazi-Treffen unweit von Jablonec / Gablonz. Die Behörden
reagieren damit auf die breite Kritik an dem bisherigen zurückhaltenden
Vorgehen gegen Rechtsextremisten. Innenminister Bublan kündigte das Ende
der Toleranz gegen Rechts an. Thomas Kirschner berichtet.
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Flucht aus Pilsener Gefängnis: Wer sind die Entkommenen?
Die Flucht von zwei Häftlingen aus einem Gefängnis im westböhmischen Pilsen
an diesem Dienstag hat in Tschechien hohe Wellen geschlagen. Der Direktor
der Haftanstalt wurde abberufen, die Leitung der tschechischen
Gefängnisverwaltung steht im Kreuzfeuer der Kritik, der Justizminister
unterbricht seinen Urlaub auf den Malediven. Die Geschichten der beiden
Ausbrecher hängen - auf jeweils unterschiedliche Weise - eng mit
Deutschland respektive Österreich zusammen. Gerald Schubert berichtet.
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