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Tschechen leiden unter Übergewicht
Tolle Figur ohne Anstrengung! Monatlich 15 Kilo runter! Diät, die absolut
funktioniert! Solche und ähnliche Slogans, die eine im Prinzip mühelose
Gewichtsreduzierung versprechen, gibt es dieser Tage immer öfter zu hören
und zu lesen. Natürlich, der Sommer ist da, und man möchte im Badeanzug
doch gut aussehen. An einer Diät-Motivation, die den urlaubsbedingten
Rahmen sprengen könnte, mangelt es der tschechischen Nation im Allgemeinen
jedoch enorm. Mehr zu diesem Thema im folgenden Beitrag von Jitka Mladkova:
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Nichtrauchen ist kein Verzicht
Rauchen gefährdet die Gesundheit - das steht auf jeder Zigarettenpackung,
die derzeit in Deutschland zu kaufen ist. Keiner der 24 Millionen
Deutschen, die täglich zum Glimmstängel greifen, scheint diese Warnung
ernst zu nehmen. Vor allem unter Jugendlichen wird das hohe Krebsrisiko
oft immer noch ignoriert. Ein Bericht von Rose Weingarten:
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Subversive Raucher-Dandys gegen staatliche Gesundheitspolitik
Von Frankreich machen wir jetzt einen Sprung auf die britische Insel.
Großbritannien hat die höchsten Tabaksteuern in der Union, und dennoch
raucht ein Viertel aller erwachsenen Briten - nur etwas weniger als im
EU-Schnitt. Auch in Großbritannien kosten typische Raucherkrankheiten den
Gesundheitsdienst Milliarden. Im Sommer 2007 soll daher ein umfassendes
Rauchverbot in Gebäuden in Kraft treten. Ausnahmen: Privatwohnungen,
Altenheime, Gefängnisse, Hotelzimmer, und - das britische Parlament. Wie
sich wohl die Raucher im Londoner Sheridan Club mit dem neuen Gesetz
abfinden werden? Ruth Rach berichtet aus Großbritannien:
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Wo endet die Bushaltestelle?
Größere Probleme haben tschechische Politiker mit dem Anti-Raucher-Gesetz.
Kurz nachdem es Anfang 2006 in Kraft getreten war, wurde Prag auch schon
von der EU-Kommission für die laxe Haltung im Kampf gegen den Tabak
getadelt. Das Gesetz ist so formuliert, dass etwa Gasthausbesucher in der
Praxis meist weiter qualmen können, heißt es. Und auch an der frischen
Luft bleiben einige Fragen offen. Zum Beispiel die, wo eigentlich eine
Bushaltestelle endet. Nach dem neuen Gesetz nämlich ist Rauchen an Bus-
und Straßenbahnstationen zwar verboten - wie weit sich allerdings die
nikotinfreie Zone genau erstreckt, das weiß so recht weder Thomas
Kirschner von Radio Prag noch sonst jemand in Tschechien. mehr...
Qualm im Parlament des Volkes
Verzicht oder Gewinn - Argumente der Psychologie sind im Kampf gegen das
Rauchen wichtig, aber offenbar nicht ausreichend. Wir kommen nach
Frankreich: Wenn es um das Werbeverbot für Tabak geht, ist man dort wenig
tolerant. Eine Zeitung ist etwa zu einer Geldstrafe verurteilt worden,
weil sie ein Sportfoto veröffentlichte, auf dem das Logo einer
Zigarettenmarke erkennbar war. Die so genannten "Tabacs" sind
dagegen immer gut besucht. Café, Tabakhändler, Spielwiese, Post,
Supermarkt oder Zeitschriftenladen: Der Tabac ist nicht nur Treffpunkt für
Raucher. Dort trifft sich der Arbeiter zum Kaffee mit seinen Kollegen, der
Geschäftsmann zum preisgünstigen Mittagessen oder der Jugendliche zur
Happy Hour. Tabac - Der Treffpunkt. Eine Reportage von Nadine Baier von
Radio France Internationale:
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Zigarrenraucher in die Bar!
Nicht so streng wie in Irland ist das Rauchverbot vorerst in Ungarn. Doch
auch dort schreibt das Gesetz vor, im Gastgewerbe Raucher und Nichtraucher
zu trennen -wo die Fläche groß genug ist, oder getrennte Säle zur Verfügung
stehen. Ein kleines Espresso ist also im Prinzip immer ein
Nichtraucherlokal. Dabei sind die Ungarn aber starke Raucher. Etwa zwei
Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen greifen zu Zigaretten. Zsuzsa
Lohn von Radio Budapest hat mit Dr. Gábor Budai, dem geschäftsführenden
Direktor des Budapester Nobelrestaurants Gundel, über seine Erfahrungen
mit dem Rauchparagraphen gesprochen.
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Sprachloses Leiden in Gesundheitsfabriken
Gleich zu Beginn wollen wir Maximilian Gottschlich das Wort geben, einem
Kommunikationswissenschaftler, der in seinem Fachgebiet einen Schlüssel
zur Beantwortung wichtiger medizinethischer Fragen sieht. Wir haben ihn im
Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität
Wien besucht:
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Das neue Gesicht: Transplantationsmedizin auf umstrittenen Pfaden
Nicht ganz so kontrovers wie die Stammzellenforschung wird üblicherweise
die Transplantationsmedizin diskutiert. Doch gibt es dort einen aktuellen
Anlass, der für heiße Debatten sorgt: Die 38-jährige Französin Isabelle
Dinoire ist nämlich der erste Mensch, dem Ärzte die Züge einer Toten
gegeben haben. Noch nie zuvor haben Mediziner einem Toten ganze
Gesichtspartien entnommen und sie danach einer lebenden Person
implantiert. Als sie sich zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zeigte,
dankte die Patientin ihren beiden Ärzten und der Familie der Spenderin.
Aber der Eingriff bleibt umstritten. Nadine Baier von Radio France
Internationale:
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Geschäft mit Furcht und Hoffnung
Eine Solidaritätsgemeinschaft zwischen Patienten und Ärzten, eine solche
scheint auch in Rumänien noch in recht weiter Ferne zu sein. Teodora
Mihalcescu hat mit der jungen Ärztin Mihaela Tanase gesprochen, die eine
kleine Privatklinik in Bukarest betreibt:
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Wahlforschung: klare Mehrheiten gegen Schnaps und Rauch
Die Wahlkampfzeit, das ist auch in Tschechien die große Stunde der
Meinungsforscher. Und dabei ist nicht nur die Sonntagsfrage von Interesse.
Während das Rennen um den Wahlsieg noch völlig offen scheint, konnten die
Demoskopen nun auf anderen Gebieten klare Ergebnisse vorlegen. Thomas
Kirschner verrät mehr. mehr...
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