Archiv: Gesellschaft | Gesundheit Gesundheit

Wahlforschung: klare Mehrheiten gegen Schnaps und Rauch

19-05-2006 14:35 | Thomas Kirschner

Die Wahlkampfzeit, das ist auch in Tschechien die große Stunde der Meinungsforscher. Und dabei ist nicht nur die Sonntagsfrage von Interesse. Während das Rennen um den Wahlsieg noch völlig offen scheint, konnten die Demoskopen nun auf anderen Gebieten klare Ergebnisse vorlegen. Thomas Kirschner verrät mehr. mehr...

Als deutscher Arzt in Großbritannien: Ein Blick auf zwei Systeme

14-05-2006 | Ruth Rach

In Deutschland streiken die Ärzte. Sie fühlen sich ausgebeutet, klagen über schlechte Arbeitsbedingungen - und wandern ab. Vor sechs Jahren kehrten rund 1000 Mediziner Deutschland den Rücken, vor zwei Jahren waren es bereits mehr als 2.700 Ärzte. Der Schwund wird immer größer - eine Riesenverschwendung von Ressourcen, klagen Experten. Insgesamt arbeiten etwa 12.000 deutsche Ärzte im Ausland. Besonders beliebt ist Großbritannien. Auf den ersten Blick ein Rätsel, zumal der NHS, der staatliche Britische Gesundheitsdienst, eher mit negativen Schlagzeilen von sich hören macht. Was macht den NHS für Ärzte attraktiv? Ruth Rach hat sich mit einem deutschen Arzt unterhalten, der schon im Jahre 1994 auf die Insel abwanderte. Eigentlich wollte er dort nur ein Praktikum absolvieren. Inzwischen hat er eine führende Stellung in einem großen Krankenhaus in Südlondon.  mehr...

Modern, billig, schnell: Diskont-Zahnärzte aus Polen

14-05-2006 | Sybille Neveling

Zu größeren Zahnbehandlungen reisen viele Schweden nach Polen, um die Kosten zu drücken. Denn seit Ende der Neunzigerjahre sind die Preise für zahnärztliche Behandlungen in Schweden um 60 Prozent gestiegen. Nun aber müssen die preisbewussten Patienten nicht mehr zu Zahnärzten ins Ausland fahren. Mittlerweile nämlich geht es auch umgekehrt: Die moderne Stockholmer Zahnklinik "City Dental" bietet Behandlungen zum Schnäppchenpreis an, denn die Zahnärzte dort kommen aus Osteuropa. Sybille Neveling von Radio Schweden hat die Praxis besucht.  mehr...

Die EU macht's möglich: Deutsche Krankenkassen bezahlen Kuraufenthalte in Westböhmen

14-05-2006 | Gerald Schubert

Foto: Linda Pölz Ein bisschen mehr leisten als daheim können sich viele Deutsche, wenn sie zur Kur ins Ausland fahren. Zum Beispiel nach Tschechien, ins westböhmische Bäderdreieck, gleich hinter der Grenze. Während deutsche Kurbäder oft über die Konkurrenz aus dem Osten klagen, können die Patienten sich freuen: Kostengünstige Angebote, modernste Medizin, und das alles gewürzt mit dem Flair der vorletzten Jahrhundertwende - eine Kombination, mit der zum Beispiel die Kurstadt Marianske Lazne, zu Deutsch Marienbad, internationale Kundschaft nach Tschechien lockt.  mehr...

Tschechischer "Blumentag" zum 10. Mal

10-05-2006 15:22 | Jitka Mládková

Foto: www.lpr.cz Falsche Ernährungsgewohnheiten, wenig körperliche Bewegung, Rauchen und vieles mehr nennen die Ärzte Risikofaktoren für die Entstehung einer Krebserkrankung. Man möchte glauben, dass sie mittlerweile allgemein bekannt sein dürften, und doch ändert sich nichts daran, dass die genannten Risikofaktoren zum festen Bestandteil unseres Leben geworden sind. Dabei ist Krebs nach den Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Tschechien. Am heutigen Mittwoch kann man sich hierzulande vielerorts eine Dosis aktueller Informationen aus diesem Bereich direkt auf der Straße holen.  mehr...

Frisches "Gras" auf den Letnawiesen - Million Marihuana March in Prag

09-05-2006 16:06 | Daniela Honigmann, Susann Reissig

Marihuana March (Foto: CTK) Die Touristen auf der Prager Nobeleinkaufsstraße Parizska hatten ganz schön was zu staunen, als sich am vergangenen Samstagnachmittag dort mehr als 3.000 gutgelaunte, bunt bekleidete und rastabezöpfte junge Menschen auf den Weg zum Letna-Plateau und zu über 30 Live-Bands machten. Sie alle waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Million Marihuana Marchs in Prag, der in mehr als 200 Städten auf der ganzen Welt zur gleichen Zeit stattfand. Susann Reissig und Daniela Honigmann waren in Prag dabei.  mehr...

Der Entdecker des Unbewussten - 150 Jahre Sigmund Freud

05-05-2006 15:35 | Thomas Kirschner

Sigmund Freud (Foto: CTK) Kaum jemand hat das das Denken und das Weltbild des Menschen im 20. Jahrhundert so grundlegend und nachhaltig beeinflusst wie Sigmund Freud mit seiner Psychoanalyse. Am Samstag jährt sich Freuds Geburtstag zum 150. Mal. Seine wissenschaftlichen Leistungen hat er im Wien der Jahrhundertwende erbracht - geboren aber wurde im mährischen Freiberg, heute Pribor - Grund genug, den Entdecker des Unbewussten auch in Tschechien zu ehren. Ein Beitrag von Thomas Kirschner  mehr...

Natürliches Gleichgewicht nicht in Sicht

30-04-2006 | Gerald Schubert

Gerald Schubert mit Vladimir Spidla (links) Gleich zu Beginn geht es für einen Sprung ins Herz der Europäischen Union, nach Brüssel. Der ehemalige tschechische Premierminister Vladimir Spidla ist heute EU-Kommissar für Arbeit und Soziales. Immer länger leben mit immer weniger Kindern ist längst ein EU-weites Phänomen, sagt Spidla:  mehr...

Gemeinsam statt einsam: Die Seniorenhaltestelle

30-04-2006 | Stefan Tschirpke

Gemeinsam gegen das Alleinsein im Alter. Wir kommen nach Finnland. Dort wird psychosoziale Gruppentherapie erfolgreich genutzt, um Senioren vom intensiven Empfinden von Einsamkeit zu befreien. Die Organisation Helsinkimissio, eine christlichen Werten verpflichtete Sozialeinrichtung, bietet Senioren unter dem Namen "Seniorenhaltestelle" Gruppentherapien in Helsinki, Tampere und Turku. Untersuchungen zeigen, dass die Gruppentherapie nicht nur das Problem der Einsamkeit lösen hilft, sondern auch die allgemeine Gesundheit der Senioren verbessert. Künftig sollen nach dem Modell der "Seniorenhaltestelle" Gruppentherapien landesweit angeboten werden. Auch im Ausland haben die positiven Erfahrungen Interesse geweckt. Stefan Tschirpke berichtet:  mehr...

Zu Hause, so lange wie möglich?

30-04-2006 | Ruth Rach

Weniger Heime, mehr Heimbetreuung. Mit anderen Worten: Alte Menschen sollen wo es nur geht zu Hause leben, zu Hause gepflegt und versorgt werden. Das ist - in groben Zügen - das britische Konzept für den Umgang mit Senioren. Dahinter steckt aber oft weniger die Politik als vielmehr die Initiative privater Vereine, wie Ruth Rach aus London berichtet:  mehr...

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