Archiv: Gesellschaft | Gesundheit Gesundheit

Zu Besuch im Gerontologischen Zentrum in Kobylisy

30-04-2006 | Martina Schneibergová

Gerontologische Zentrum in Kobylisy Kommen wir von Brüssel nach Prag, in die tschechische Heimat von EU-Kommissar Spidla. Ältere Patienten vielfältig zu fördern, um ihnen wenigstens teilweise ein selbständiges Leben zu ermöglichen, das ist dort Aufgabe eines Gerontologischen Zentrums, in dem sich Martina Schneibergova umgesehen hat:   mehr...

Staat oder privat? Altersversorgung in der Slowakei

30-04-2006 | Marika Adamovska

Foto: Europäische Kommission Lange Wartelisten, die gibt es auch für Seniorenheime in der Slowakei. Vom Staat wird zwar die Betreuung in Familien gefördert, der Betreuer erhält 6.000 slowakische Kronen monatlich. Den Familienmitgliedern scheint dieser Einkommensausgleich aber meist zu niedrig - das Mindestgehalt in der Slowakei beträgt nur um 900 Kronen mehr. Fazit: Die bestehenden Heime der Sozialfürsorge sind voll. Marika Adamovska aus Bratislava:   mehr...

Natürliches Gleichgewicht nicht in Sicht

30-04-2006 | Gerald Schubert

Gerald Schubert mit Vladimir Spidla (links) Gleich zu Beginn geht es für einen Sprung ins Herz der Europäischen Union, nach Brüssel. Der ehemalige tschechische Premierminister Vladimir Spidla ist heute EU-Kommissar für Arbeit und Soziales. Immer länger leben mit immer weniger Kindern ist längst ein EU-weites Phänomen, sagt Spidla:   mehr...

Gemeinsam statt einsam: Die Seniorenhaltestelle

30-04-2006 | Stefan Tschirpke

Gemeinsam gegen das Alleinsein im Alter. Wir kommen nach Finnland. Dort wird psychosoziale Gruppentherapie erfolgreich genutzt, um Senioren vom intensiven Empfinden von Einsamkeit zu befreien. Die Organisation Helsinkimissio, eine christlichen Werten verpflichtete Sozialeinrichtung, bietet Senioren unter dem Namen "Seniorenhaltestelle" Gruppentherapien in Helsinki, Tampere und Turku. Untersuchungen zeigen, dass die Gruppentherapie nicht nur das Problem der Einsamkeit lösen hilft, sondern auch die allgemeine Gesundheit der Senioren verbessert. Künftig sollen nach dem Modell der "Seniorenhaltestelle" Gruppentherapien landesweit angeboten werden. Auch im Ausland haben die positiven Erfahrungen Interesse geweckt. Stefan Tschirpke berichtet:   mehr...

Zu Hause, so lange wie möglich?

30-04-2006 | Ruth Rach

Weniger Heime, mehr Heimbetreuung. Mit anderen Worten: Alte Menschen sollen wo es nur geht zu Hause leben, zu Hause gepflegt und versorgt werden. Das ist - in groben Zügen - das britische Konzept für den Umgang mit Senioren. Dahinter steckt aber oft weniger die Politik als vielmehr die Initiative privater Vereine, wie Ruth Rach aus London berichtet:   mehr...

Behinderte in Tschechien

27-04-2006 16:18 | Silja Schultheis

Jahrzehnte lang wurden Behinderte durch das kommunistische Regime systematisch von der Gesellschaft ferngehalten und in Anstalten weggesperrt. Als selbständige Individuen durften sie sich erst nach der politischen Wende von 1989 wieder fühlen. Wie lebt es sich heute als Behinderter in Tschechien? Durch ein neues Gesetz über Sozialdienstleistungen können pflegebedürftige Behinderte in Tschechien jetzt auch erstmals frei darüber entscheiden, welche Art von Pflege sie von wem in Anspruch nehmen wollen.  mehr...

Bewegung und Spaß in der Herzgruppe

16-04-2006 | Susanne Henn

Auch in Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch Todesursache Nummer eins. Wie eingangs erwähnt: Fast die Hälfte aller Todesfälle in der Bundesrepublik lässt sich darauf zurückführen. Erst an zweiter Stelle folgen die Krebsleiden. Die Gründe für Gefäßerkrankungen sind vielfältig, aber viele davon lassen sich eben auf ungesunde Lebensgewohnheiten zurückführen und wären vermeidbar. Neben den primären Risikofaktoren wie beispielsweise Rauchen oder Diabetes spielen auch falsche Ernährung und Bewegungsmangel eine große Rolle. Nicht nur bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch bei der Rehabilitation. Viele deutsche Herzpatienten sind deshalb Mitglied einer so genannten "Herzgruppe". Was genau das ist, erklärt Susanne Henn von der Deutschen Welle.   mehr...

Ein Vierteljahrhundert für die Gesundheit: Vorzeigeprojekt Nord-Karelien

16-04-2006 | Stefan Tschirpke

Wir starten heute im hohen Norden unseres Kontinents, und zwar in Finnland. Dort wurde in den fünfziger und sechziger Jahren ein rascher Anstieg von kardiovaskulären Krankheiten beobachtet. Besonders hohe Sterberaten durch diese Krankheitsgruppe verzeichnete die Provinz Nord-Karelien. Untersuchungsergebnisse zeigten, dass viele Risikofaktoren mit bestimmten Verhaltensweisen der Nordkarelier zusammenhingen, die tief in ihrer Lebensweise verwurzelt waren - Stichwort Ernährung und Tabakkonsum. 1972 wurde deshalb ein umfassendes Präventionsprogramm in Nord-Karelien gestartet, um die Sterblichkeitsrate durch eine Veränderung des Lebensstils abzusenken. Die Ergebnisse nach 25 Jahren Projektarbeit überraschten selbst Experten. Heute werden wichtige Erfahrungen des Projekts in Finnland angewendet und sind auch international gefragt. Stefan Tschirpke berichtet.   mehr...

Tschechien: Pionier in der Infarktbehandlung?

16-04-2006 | Thomas Kirschner

Aus dicken Kindern werden oft dicke erwachsene, frühzeitig erworbenes Übergewicht kann zur lebenslangen Hypothek werden und irgendwann zu chronischen Erkrankungen führen - oder zu akuten Infarkten. Wir kommen nach Tschechien: Über das tschechische Gesundheitswesen wird derzeit viel gestritten. Die Krise ist aber vorwiegend eine finanzielle - fachlich kann die tschechische Medizin im internationalen Vergleich durchaus mithalten. Und in einigen Bereichen ist sie sogar führend. So zum Beispiel bei der Behandlung von Herzinfarkten. Für Radio Prag berichtet Thomas Kirschner.   mehr...

Kulinarischer Kampf für die Kinder: Jamie Oliver und die britischen Schulküchen

16-04-2006 | Ruth Rach

Jamie Oliver In britische Schulküchen, so scheint es, haben jene Erfahrungen aber noch kaum Einzug gehalten. Über 90 Prozent der britischen Schulkinder essen mittags in der Cafeteria, Kinder, deren Eltern Sozialhilfe beziehen, müssen nichts dafür bezahlen. Für viele Kinder ist das "school meal" die Hauptmahlzeit, denn in Großbritannien ist die Ganztagsschule die Norm. Umso wichtiger, dass sie in der Pause etwas Vernünftiges zu essen bekommen. Könnte man denken. Weit gefehlt. Britische "school dinners" sind noch schlechter als das Essen im Knast: Dort wird doppelt so viel für die Zutaten ausgegeben. Der Grund: Mangelnde Mittel und mangelnde Bestimmungen, wie eine ausgewogene Mahlzeit aussehen soll. Dies müsse sich ändern, schwor sich der populäre Fernsehkoch Jamie Oliver. Er verbrachte ein Jahr in einer britischen Schule, um die Dinners zu verbessern. Ergebnis: Eine Fernsehserie, von Channel 4 ausgestrahlt, die in der Öffentlichkeit eine kleine kulinarische Revolution auslöste. Ruth Rach aus London:   mehr...

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