Archiv: Gesellschaft | Familie Familie
„Audabiac“ hilft seit zehn Jahren Kindern ohne Familie
Audabiac ist sowohl der Name eines Dorfes in der Provence, als auch der
eines Bürgervereins in Tschechien. Dieser widmet sich seit zehn Jahren der
Arbeit mit Heimkindern. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Kunst. mehr...
Ein schwerer Stand: Hebammen in Tschechien
Während in Deutschland finanzieller Druck immer mehr Hebammen zur Aufgabe
ihres Berufs zwingt, behindern in Tschechien schwierige rechtliche
Bedingungen, ein paternalistisches Gesundheitssystem und gesellschaftliche
Rollenklischees die Arbeit der Hebammen. Doch jetzt ist durch ein
Gerichtsurteil Bewegung in die Debatte um die Rolle der Hebammen gekommen. mehr...
Schritt für Schritt ins Nachbarland
Kinder sind am aufnahmefähigsten, wenn sie eine fremde Sprache lernen. Wer
also früh beginnt, dem fällt der Zugang zu einer neuen Sprache leichter.
Die Organisation Tandem in Regensburg unterstützt seit 2006 die
Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Kindergärten. Diese
sollen die Kinder von Anfang an mit der Sprache und der Kultur des
Nachbarlandes vertraut machen. Radio Prag hat sich über das neueste
Projekt von Tandem informiert. mehr...
20 Jahre Mütterzentren in Tschechien
Sie sind ein neues Phänomen der demokratischen Ära nach 1989: die
Mütterzentren. Das erste dieser Zentren Tschechiens wurde vor zwanzig
Jahren in Prag gegründet. Seitdem sind mehr als 300 solcher Zentren
landesweit entstanden, die ein Freizeitprogramm für Kinder und ihre
Eltern, aber auch Beratungsmöglichkeiten und ein soziales
Unterstützungsnetz anbieten. mehr...
„Wolfskinder“ im Zentrum Prags
Zwei Jungen im Alter von anderthalb und drei Jahren wurden im Frühling
dieses Jahres zufällig in einer Wohnung in Prag-Vinohrady entdeckt. Sie
sind zu Hause zur Welt gekommen und hatten bis dato die Wohnung nie
verlassen. In dieser Woche begann am Stadtgericht Prag der Prozess gegen
die Eltern, die ihre Kinder durch einen alternativen Lebensstil vor der
ihrer Meinung nach verdorbenen Welt schützen wollten. Dafür drohen den
Eltern nun bis zu zwölf Jahre Freiheitsentzug. mehr...
Selbstmorde bei Kindern in Tschechien sind häufiger als in der EU
Im Sommer ging es durch die deutschen Medien: Drei Mädchen, die sich
vorher nicht kannten, hatten sich in einem Suizidforum im Internet
verabredet, gemeinsam Selbstmord zu begehen. In einem Waldstück bei
Osnabrück vergifteten sich die drei dann in einem Zelt mit Hilfe von
Grillkohle. Grund einmal zu schauen, wie die Situation in der Tschechischen
Republik ist. mehr...
Tschechien plant Abschaffung der Kinderzentren bis Ende 2013
Auf Tschechisch heißen sie Säuglingsinstitute: gemeint sind damit
Kinderzentren für Kleinkinder bis zu drei Jahren, die aus verschiedenen
Gründen in ihrer eigenen Familie nicht leben können. Bis Ende des Jahres
2013 sollen diese Kinderzentren nach Plänen des tschechischen
Sozialministeriums abgeschafft werden. mehr...
Fünf Jahre registrierte Partnerschaft – Homosexuelle kämpfen nun für Adoptionsrecht
Seit 2006 besteht in Tschechien die Möglichkeit, sich in einer
registrierten Partnerschaft zu binden. Vor kurzem zogen daher Schwulen- und
Lesbeninitiativen eine erste Bilanz. Das nächste Ziel ist für sie, auch
die Möglichkeit zur Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare
durchzusetzen. mehr...
Koordinatorin Kovaříková: Programm „Kinder gefangener Eltern“ hat sich bewährt
Am Freitag endet in Prag eine Aktionswoche, die mehr Aufmerksamkeit
verdient, als es ihr Name eigentlich erahnen lässt. Es ist die „Woche
der unsichtbaren Kinder“ (Týden neviditelných dětí), die vom
Tschechischen Helsinki-Ausschuss (ČHV) veranstaltet wird. Der
Helsinki-Ausschuss ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich für die
Einhaltung der Menschenrechte in Tschechien einsetzt. Die aktuelle
Aktionswoche ist jenen Kindern gewidmet, deren Eltern im Gefängnis sind. mehr...
Einem geschenkten Gaul schaut der Zoll ins Maul
Es passt in kein Paket, lässt sich schlecht verschicken und ist auch
ansonsten ein recht ungewöhnliches Geschenk: Der Hengst Favory Alta XXI.
Er ist das Geschenk, das die Tschechische Republik Prinz William und Kate
Middleton zur Hochzeit gab, jedenfalls geben wollte. Einer wollte dabei
nicht mitspielen – der Zoll. Denn verschickt werden können ja nur
„Sachen“, deren Wert bekannt ist. Aber wie ist das bei einem
Hengst-Geschenk?
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