Archiv: Geschichte | Kommunismus Kommunismus

Wahl am 26. Mai 1946 - Glorreicher oder peinlicher Jahrestag für die kommunistische Partei?

26-05-2006 15:56 | Renate Zöller

Heute vor genau sechzig Jahren, am 26. Mai 1946 fanden in der Tschechoslowakei die ersten Wahlen nach dem Krieg statt. In Böhmen bekamen damals die Kommunisten eine klare Mehrheit. Das war das erste deutliche Signal für deren zunehmenden Einfluss, die schließlich in der Machtübernahme 1948 endete. Heute, wenige Tage vor der Parlamentswahl 2006, erinnert sich Tschechien an den historischen Vorläufer. Renate Zöller berichtet.   mehr...

"Studenten für Freiheit und Demokratie" - Erinnerungen an den studentischen Widerstand 1948

26-05-2006 15:56 | Sarah Polewsky

Prag, Februar 1948 "Studenten für Freiheit und Demokratie" - unter diesem Motto kamen in dieser Woche Vertreter der studentischen Bewegungen der Jahre 1939, 1948, 1968 und 1989 sowie Vertreter der heutigen Studentenschaft zu einem Seminar im tschechischen Senat zusammen. Sarah Polewsky sprach dort mit Zdenek Bohac, dem Vorsitzenden des Prager akademischen Klubs 1948, über die Ereignisse zwei Jahre nach dem kommunistischen Wahlsieg aus der damaligen Studentenperspektive.   mehr...

25. Februar 1948: Die Kommunisten ergreifen die Macht

25-02-2006 | Jakub Šiška

Februar 1948 Der 25. Februar 1948 stellt einen Markstein der tschechischen Geschichte dar. An diesem Tag begann die mehr als 41-jährige Herrschaft der kommunistischen Partei, die durch Unfreiheit und wirtschaftliche Zersetzung gekennzeichnet war. Diesem Jahrestag widmet sich Jakub Siska.   mehr...

General Patton-Memorial in Plzen / Pilsen

19-11-2005 | Martina Schneibergová

Patton-Memorial in Plzen (Foto: Autorin) Historische Wahrheiten waren in der kommunistischen Tschechoslowakei nur dann erwünscht, wenn sie sich in das propagandistische Geschichtsbild einfügten. Ereignisse wurden verdreht oder negiert. In Plzen / Pilsen entschieden sich daher einige passionierte Sammler ein Museum zu gründen. Anhand einzigartiger Dokumente und Originalexponate wird darin ein Abschnitt der Geschichte Pilsens und des ganzen Landes geschildert, über den während des Kommunismus nicht gesprochen werden durfte: Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Befreiung Westböhmens durch die US-Armee sowie die ersten Monate nach dem Kriegsende in der Region. In das "General Patton-Museum" laden Sie in der Sendereihe "Reiseland Tschechien" Martina Schneibergova und Bernd Janning ein.   mehr...

In Ostrava feierte man 88. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution

17-11-2005 | Jan Linek

Die Bewältigung der Vergangenheit, der nicht weit entfernten, fällt den Tschechen nicht leicht. Viele, die ihr Leben zum Großteil im Kommunismus, genauer gesagt im Quasi-Kommunismus gelebt haben, haben die Schattenseiten des alten Regimes bereits verdrängt. Für die junge Generation hingegen ist die Vergangenheit zumeist kein Thema. Wenn aber aus den kommunistischen Traditionen ein postmodernes Happening wird, dann sind sie gerne und mit viel Spaß dabei. Ein Beispiel aus Ostrava stellt Ihnen unser freier Mitarbeiter Jan Linek vor.   mehr...

17. November 1989 - Anlass für Fragen nach der Kontinuität des kommunistischen Regimes

16-11-2005 15:25 | Silja Schultheis

20. November 1989, Wenzelsplatz, Prag Der 17. November 1989, der sich am Donnerstag zum 16. Mal jährt, ist als der Tag in die Geschichte eingegangen, an dem tschechische Studenten durch massenhafte Proteste die sog. "Samtene Revolution" und damit das Ende des kommunistischen Regimes einleiteten. Die Fronten verliefen damals eindeutig - hier die Demonstranten, dort die Vertreter des verhassten Systems. Weit weniger eindeutig fällt heute die Antwort auf die Frage aus, wie man mit den Hinterlassenschaften dieses Regimes umzugehen hat, und insbesondere mit der Kommunistischen Partei (KSCM), die steigende Wählerpräferenzen für sich verbuchen kann, obwohl sie nach der Wende keinerlei Anstalten machte, sich zu reformieren und sich bis heute nicht von den Verbrechen des totalitären Regimes losgesagt hat.   mehr...

Zeitzeuge schon mit 25 Jahren

10-11-2005 15:16 | Bára Procházková

Der erste Mai Das Wort Zeitzeuge hört sich nach einem Menschen aus einer älteren Generation an, der schon vieles erlebt hat. Nur selten würden wir Zeitzeugen in der jüngsten Generation suchen. Aber gerade dies versuchte das Stuttgarter Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und die Robert-Bosch-Stiftung am vergangenen Wochenende in Pilsen, denn unter der Schirmherrschaft von diesen beiden Organisationen fand ein Seminar für Jugendliche statt. Das Thema: Miterlebte Geschichte - DDR-Realität und Wende im deutschen Jugendfilm. Bara Prochazkova berichtet.   mehr...

"Geschichten des Unrechts" an tschechischen Schulen

03-11-2005 16:15 | Thomas Kirschner

"Pribehy bezpravi", die Geschichten des Unrechts. Unter diesem Titel steht ein Filmprojekt, das im November an mehr als 300 tschechischen Grund- und Mittelschulen durchgeführt wird. Ausgewählte Dokumentarfilme und anschließende Gespräche mit Zeitzeugen sollen den Schülern die Geschichten des Unrechts in ihrem Land nahe bringen, das Schicksal der Verfolgten in der kommunistischen Tschechoslowakei. Thomas Kirschner berichtet.  mehr...

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