Archiv: Geschichte | Kommunismus Kommunismus

Jahrestag der Machtergreifung von 1948: Orthodoxe Kommunisten preisen das frühere Regime

28-02-2011 16:30 | Robert Schuster

Klement Gottwald Verbieten oder nicht verbieten? Mit der Frage, ob die tschechische kommunistische Partei behördlich aufgelöst werden soll oder nicht, befasst sich die tschechische Gesellschaft schon seit gut 20 Jahren. Alljährlich rund um den Jahrestag der kommunistischen Machtergreifung vom 25. Februar 1948 tritt das Thema immer wieder in den Vordergrund.   mehr...

Alternative Musikszene in der Vor- und Nachwendezeit

26-02-2011 | Jitka Mládková

Die mannigfaltige Alternativszene, wie man sie heute in Tschechien in verschiedensten Kunstbereichen kennt, konnte sich erst nach der politischen Wende vor 20 Jahren entfalten. Bis dahin war es für alle, die sich nicht auf dem vom Staat streng kontrollierten und ideologische lizenzierten Mainstream-Weg bewegen wollten, extrem kompliziert. Wir bringen einen Rückblick in die Vor- und Nachwendezeit.   mehr...

Gemeinsamer Feind verband einst Gaddafi und Kommunisten der ČSSR

25-02-2011 16:46 | Martina Schneibergová

Muammar al-Gaddafi (Foto: Olaf von Randow, Creative Commons 3.0) Die Libyen-Krise beherrscht die Titelseiten der Tageszeitungen. In einer Zeit, wo internationale Organisationen über Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime beraten, erinnerte das öffentlich-rechtliche Tschechische Fernsehen (ČT) am Freitag an ein Kapitel aus der Außenpolitik der kommunistischen Tschechoslowakei. Es sind die Beziehungen, die die kommunistischen Machthaber der ehemaligen Tschechoslowakei einst mit dem libyschen Staatsführer Gaddafi pflegten.   mehr...

Festival „Mene Tekel“ warnt vor Totalitarismus

24-02-2011 15:48 | Martina Schneibergová

Foto: ČT24 Ausstellungen, Filmvorstellungen, Konzerte, Vorträge und Diskussionen –damit gefüllt ist auch in diesem Jahr das Programm des internationalen Festivals „Mene Tekel“, das seit Montag in Prag veranstaltet wird. Zu den herausragenden Programmteilen gehören beispielsweise Ausstellungen über den Widerstand der Litauer gegen das sowjetische kommunistische Regime, über das Revolutionsjahr 1956 in Ungarn oder über die Manipulierung von Kindern durch die kommunistische Propaganda in der ehemaligen Tschechoslowakei.   mehr...

Ein Leben unter Verfolgung: Ausstellung über Kardinal Beran

08-02-2011 13:51 | Martina Schneibergová

Josef Beran Von den Nazis wurde er ins KZ geschickt, von den Kommunisten 16 Jahre lang interniert. Kardinal Josef Beran war eine große Autorität, bei weitem nicht nur in kirchlichen Kreisen. Das wussten auch seine Gegner. Vor hundert Jahren wurde Beran in Rom zum Priester geweiht. Aus diesem Anlass wurde im Sitz des Abgeordnetenhauses in Prag eine Ausstellung über den Kardinal eröffnet.   mehr...

Kurzwelle ade: František Černý blickt zurück

31-01-2011 16:14 | Gerald Schubert

Der heutige Tag bringt das Ende der Kurzwellensendungen von Radio Prag im 75. Jahr seines Bestehens. Mit der heutigen Sendung endet also ein Stück Rundfunkgeschichte. Wir wollen nicht zu wehmütig sein. Schließlich haben wir gute Hoffnung, dass viele von Ihnen uns auch über Satellit und Internet die Treue halten werden. Dennoch wollen wir in unserer Rubrik „Schauplatz“ heute noch einmal in die Vergangenheit von Radio Prag reisen. Unser Reiseführer ist František Černý, in den sechziger Jahren Leiter der Deutschen Redaktion von Radio Prag, nach 1989 tschechoslowakischer und dann tschechischer Botschafter in Deutschland.  mehr...

„Altneue Chance“: Ein Projekt zum Abbau antijüdischer Vorurteile

27-01-2011 15:52 | Martina Schneibergová

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz im Jahr 1945, ist in Tschechien - ähnlich wie in vielen anderen Ländern - der Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer. An diesem Tag treffen die Parlamentarier und Vertreter der Öffentlichkeit jedes Jahr in der Oberen Parlamentskammer bei einer Gedenkveranstaltung mit Shoah-Überlebenden zusammen. Aus Anlass des Gedenktags starten einige christlich orientierte Organisationen unter dem Titel „Altneue Chance“ eine Veranstaltungsreihe mit dem Ziel, gute Beziehungen zum jüdischen Volk zu fördern und Vorurteile abzubauen.   mehr...

Der Videokünstler Petr Vrána und sein Denkmal des tschechoslowakischen Exils

23-01-2011 | Daniel Kortschak

Petr Vrána (Foto: Archiv von Petr Vrána) Abertausende Menschen mussten ab 1939 die Tschechoslowakei verlassen. Zunächst flüchteten sie vor den Nationalsozialisten, später vor den ständigen Repressionen durch das kommunistische Regime. Viele, aber beleibe nicht alle kehrten nach der Samtenen Revolution in ihre alte Heimat zurück. In allen möglichen Erdteilen und Ländern findet man bis heute emigrierte Tschechen und Slowaken und deren Nachkommen. An sie alle soll nun das Denkmal des tschechoslowakischen Exils erinnern, das im Prager Stadtteil Modřany entstehen soll. Hinter dem interaktiven Projekt steht Petr Vrána, der selbst im Jahr 1981 nach Deutschland ausgewandert ist und sich dort einen Namen als Videokünstler gemacht hat. Im Gespräch mit Radio Prag schildert Vrána die Einzelheiten und Hintergründe zu seinem Projekt. Doch zunächst stellt Ihnen Radio Prag den Künstler etwas näher vor.   mehr...

Versteckte Bunker – Die geheime Verteidigung des Eisernen Vorhangs

18-12-2010 | Patrick Gschwend

Foto: Naďa Reviláková, Tschechischer Rundfunk Vor zwei Jahren starteten die Online-Redaktion des Tschechischen Rundfunks gemeinsam mit der Redaktion des Wissenschaftssender Leonardo das Projekt „Do hlubin historie“ („In die Tiefen der Geschichte“). Die Redakteure begaben sich auf die Suche nach einem deutschen Panzer im Elbe-Schlamm. Zur Mithilfe wurden auch die Hörer und die Besucher der Internetseiten des Tschechischen Rundfunks aufgefordert. Den Panzer aber hat man bis heute nicht gefunden. Erfolgreicher sind die beiden Redaktionen bei ihrem neuen Projekt. Es beschäftigt sich ebenfalls mit der Militärgeschichte, genauer mit der streng geheim gehaltenen Verteidigung des Eisernen Vorhangs durch ein ausgedehntes Bunkersystem.   mehr...

Tschechische und österreichische Historiker erforschen gemeinsam Geheimdienstaktivitäten

10-12-2010 15:09 | Daniel Kortschak

Viele Fragen in der Geschichte der tschechisch-österreichischen Beziehungen sind in der Vergangenheit bereits erforscht und bewertet worden, vor allem zum Thema Vertreibung gibt es mittlerweile zahlreiche Forschungsarbeiten und Publikationen. Bisher weitgehend im Dunklen geblieben ist hingegen die heikle Frage, wer in den Zeiten des Kalten Krieges wen beobachtet und bespitzelt hat. Dieser und anderen Fragen wollen das Prager Institut zum Studium Totalitärer Regime und das österreichische Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung nun nachgehen. Dazu haben die beiden Institutionen am Donnerstag in Prag ein Kooperationsabkommen geschlossen.   mehr...

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